Augmented-Reality-Szenarien und Entwicklung für Smartphone und Smartglass

In diesem Vortrag von der MobileTech Con Herbst stellt Mostafa Akbari (ich 🙂 verschiedene Anwendungsszenarien für Augmented Reality vorstellen. Der erste Teil ist fokussiert auf die Verschiedenen Smart Glass und der zweite Teil mehr Fokus auf SDKs, z. B. das SDK DroidAR, einem Augmented-Reality-SDK für Android. DroidAR setzt auf eine Kombination aus GPS, WiFi, Sensoren und Computervision, um eine zentimetergenaue Positionierung und 3-D-Objekterkennung zu ermöglichen. Die verwendete Technik Simultaneous Localization
and Mapping (SLAM) erlaubt es außerdem, Informationen über die Umgebung des Nutzenden zu sammeln und Strukturen wie Wände zu erkennen.

IPad meine kurze Meinung dazu

Das IPad! Das IPad ist wirklich cool. Es ist sehr flach. Es ist von Apple. Es hat ein iBookStore. Nein wirklich ich finde das IPad ganz nett. Mit dem IPhone hat Apple die Mobile Welt verändert. Das IPhone war gigantisch und super zu seiner Zeit. Gestern war ich so aufgeregt vor der Vorstellung. Jeder weiß, dass ich kein Fanboy bin, aber gestern muss ich mich sehr danach angehört haben. Ich habe sogar bei den Fanboys angerufen und gefragt, ob die eine Live-Übertragung auf Beamer usw. veranstalten werden. Ich dachte mit dem IPad werde ich vielleicht mir ein Apple Gerät kaufen und naja dann braucht man auch ein MacBook für die Software Entwicklung…

Es kam aber alles anders. Wie gesagt das IPad ist sicher ein tolles Tablet, aber es ist nichts neues bei. Das wurde auch sehr deutlich bei der Präsentation. Steve Jobs war genötigt das IPad mit Netbooks zu vergleichen. Gut er musste etwas nehmen, was die Fanboys eventuell neben den Macbooks irgendwo gesehen haben. Ich frage mich wieso er es gescheut hat sich mit den anderen Tablets zu messen? Er hat den Kindel als ePaper Reader gezeigt, was aber in einer anderen Liga spielt.

Da draußen gibt es:

z.B. mit dem JooJoo

oder Notion Ink Adam

oder etwas anders Lenovo IdeaPad U1

oder der Litl

klar jeder dieser Geräte hat Nachteile oder Vorteile gegenüber dem IPad, aber das IPad ist jetzt nicht mehr das Über-Tablet. Ich habe gestern Abend nach der Show überlegt, das IPad für meine Mutter zukaufen. Es ist leicht und sicher gut von der Bedienung, aber dann ist mir aufgefallen, dass etwas wichtiges fehlt: die Camara. Meine Mutter könnte es nicht einfach in die Hand nehmen und Skype nutzen wie ich es mir vorstelle. Gut die Camara wird in der nächsten Version drin sein als super neue Idee und die Fanboys werden ausrasten wie damals bei MMS und Iphone. Wo ich grade beim Geldmachen bin, das ganze Zubehör für das IPad, ich müsste für eine menge Geld Adapter kaufen für Grafikausgang, Speicherkarte und USB. Dieses ist aber für einen Apple Nutzer kein Hindernis den Geld spielt keine Rolle. Wie Steve Jobs auch herab lassend über Netbooks sagte: „They were cheap“ und das schon vor 2 Jahren. Der 120$ Aufpreis für 3G ist interessant. 10-20$ kostete sicher die Entwicklung plus die Bauteile usw. das macht 100$ Aufschlag, wieso? Weil damit kann At&T die 3G IPads subventioniert sehr günstig verkaufen. Da Überlegt sich jeder „och dann nehme ich doch einen UMTS Vertrag dazu“ das lohnt sich ja. Der 3G Preis ist einfach künstlich hoch.

Fazit: das Ipad ist ein tolles Tablet, welches leider nicht die Erwartungen an Innovationen erfüllt hat. Der Startpreis von 499$ für 16GB Wi-Fi Version ist viel niedriger als erwartet. Der Markt lässt wohl keinen Spielraum. Der Preis zeigt, dass das IPed nicht so überragend ist gegenüber den anderen Tablets, dass sich Apple einen höheren Preis leisten kann, sonst würden sie es teurer Verkaufen .So wird langsam aus „Versace“ „Ed Hardy“.

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Wissenschaftliche Ergebnisse gut präsentieren

In dem Video vom Fraunhofer IIS wird ein neues Produkt und seine Idee in 2:50 vorgestellt. Ich finde die Präsentationsform und die Umsetzung sehr sehr gut. Das ist ein gutes Beispiel, dafür dass man seine Ergebnisse aus der Forschung entsprechend vorstellen und vermarkten muss. Die reine Präsentation auf einer Konferenz oder in einer Zeitschrift reicht nicht mehr. Grade in den Fachgebiete der Wissenschaft in denen Drittmittel und Aufträge von Industrie eine große Rolle im Haushalt der Instituten spielen. Ob das eine gute oder schlechte Entwicklung ist, weiß ich persönlich nicht. Ich weiß aber, dass ich sicher mehr an der Darstellung meiner Arbeit feilen muss.

P.S.: Tipp mit dem Link kam von Fraunhofer über Tweeter.

Mosworld Auszeit

Wie ihr gesehen habt ist in der letzten Tagen nichts Neues passiert auf mosworld. Bis Anfang September werde ich auch wohl selten dazu kommen etwas Neues zu posten. Kommentare werde natürlich weiter beantwortet. Ich hoffe, dass ich dann wieder bei Google rein komme, wenn die Besucherzahl erst einmal runter gehen sollte. Dann bis Bald mosworld

gone-until-september

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Junior Prof goes Web2.0

Chrisp (Junior Professor) hat heute in seinem Blog geschrieben, dass er etwas Neues machen wird. Er geht mit seiner Arbeit als Wissenschaftler und Professor ins Web. D.h. er arbeitet in Wikis und lässt seine Arbeit von anderen diskutieren. Er schreibt über:“

  • Ich lege die didaktisch-methodischen Konzepte zu meinen Lehrveranstaltungen offen.
  • Ich reflektiere öffentlich meine Lehrerfahrungen.
  • Ich beschreibe meine Forschungstätigkeit und diskutiere neue Forschungsideen.“

Chrisp wird zum öffentlichen Wissenschaftler und wird damit Teil des Paradigmenwechsels an Universitäten. Ich muss sagen ich finde es sehr gut, dass jemand aus dem alten Paradigma („Profilierung, Egozentrik, Hierarchie, Misstrauen und Angst vor Irrtum (das klingt jetzt sehr negativ – es ist sicher eine Überzeichnung, aber die Tendenz stimmt).“ umsteigt.
Das Umsteigen ist nicht so einfach wie sich das anhört. Die eigene Arbeit offen zu Diskussion zu stellen braucht schon Nerven. Die Transparenz macht mehr Arbeit nehme ich an, aber sie bietet auch mehr Chancen für den einzelnen Prof. „Ich sehe dies als Möglichkeit, durch kollektive Wissenskonstruktion neue Ideenressourcen zu erschließen.“ Und andere Wissenschaftler können von seiner Arbeit lernen und diese weiterentwickeln.
Hier sehe ich ein kleines Problem, dass es viele geben wird die einfach sammeln werden und nicht teilen werden. Die „Undankbaren“, nenne ich sie mal, sind ein Problem vom neuen Paradigma. Sie werden es dem offenen Wissenschaftler das Leben schwer machen. Die Undankbaren werden alles Gute für ihre Publikationen sammeln, aber nichts zurück geben an die jeweilige Community. Ich denke über einen etwas längeren Prozess wird sich das Problem beheben, aber kurzfristig wird es wohl zu Frust führen ab und an. Insgesammt werden sich die Probleme schnell lösen, wenn die Gruppe/Community der offenen Wissenschaftler wächst.
Chrisp hat einen guten Weg eingeschlagen und hoffe, dass noch mehr Wissenschaftler und Professoren dem folgen werden. Dieses ist auch ein Web2.0 Weg.

Wissenschaft von heute

Na? Erkennst Du was auf dem Bild passiert? Was ist das Thema?…

Das war eine Skizze auf dem Smartboard von einer Besprechung von heute. Ich finde diese super. Ich bin selbst überrascht, dass so was nach 70 Minuten diskussion produziert wurde. Mit spannung warte ich darauf, ob jemannd erkennt was wir gemacht haben. Es hatte mit Informatik zutun J

Organisation goes 2.0

Ich bin sehr froh, dass es andere Blogs gibt! Vor allem weil es mir oft Arbeit erspart. Chrisp mit seinem Beitrag Neuron! und Gophie mit ihrem Beitrag http://neuron.mixxt.de/ auf jeweils ihren Blogs haben mir eine Einführung jetzt erspart. Nur kurz, seit dem EduCamp2008 gibt es eine Gruppe, nennen wir sie erst mal Neuron. In der bin ich auch drin, irgendwie. Mehr zu dem Thema findet man unter den angegeben Links oder auch unter Zukunftsprojekte –> Weltverbesserung EduCamp2008 .So eine Gruppe ist auch eine Organisation und damit will ich mich jetzt kurz befassen.

Nach Kieser (Organisation, 4.Auflage) hat eine Organisation bestimmte Merkmale. So sind Organisation „soziale Gebilde, die

  • dauerhaft ein Ziel verfolgen und
  • eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollen.“

Wichtig sind also das Ziel, die Dauerhaftigkeit, die Mitglieder, die formale Struktur und die Aktivität der Mitglieder. Für mich erfüllt die Neuron-Gruppe diese Punkte. Wie und in welcher Form kann an einer anderen Stelle diskutiert werden. Schon lange vor Prof. Alfred Kieser haben sich Wissenschaftler mit Organisationen auseinander gesetzte. Für ihre Beschreibung wurden oft Metaphern benutzt. Es gibt z.B. die Maschine, der Organismus, das Gehirn, die Kultur, die Politische Arena, das Psychisches Gefängnis die Fluss und Transformation als Metaphern für die Organisation. Mich interessiert gerade das Gehirn als Metapher. Erstens weil die Organisation „Neuron“ heißt und weil diese Metapher die Organisation als lernendes System darstellt.

Bevor ich viel schreibe mache ich mir eine Mindmap mit Hilfe der Folien von Prof. Hornke und Dr. Schilling aus dem Sommersemester 2006 aus der Vorlesung Personalmanagement. Die Metapher selbst stammt von Morgan (1986 1998)

Die Metapher vom Gehirn gibt sehr gut die Struktur der Neuron Gruppe wieder. Die Prinzipien die hier von Morgan aufgestellt wurden, sind auch „zufällig“ auch die Dinge die Gruppe ausmachen.

  1. Das Ganze in den Einzelteilen abbilden: das heißt für mich das Ziel Weltverbesseurng in kleine Ziele aufbrechen. Die Mitglieder/ Neuronen haben eine gemeinsame DNA à Visionen, Werte und Kultur.
  2. Redundanz der Funktionen: In den Teams haben sich meistens aus interdisziplinären Neuronen zusammen gefunden. Aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sind mehre Neuronen vertreten.
  3. Notwendige Varietät: die Organisationseinheitensind die Projektgruppen die sich ergeben sollen. Die einzelnen Projekte, die die Weltverbessern sollen autark arbeiten. Diese sollen sich an ihrer Umwelt anpassen.
  4. Nutzung von IT: Ist das wichtigste bei den Neuronen. Kommunikation, Netzwerke und elektronische Plattformen sollen vom Gehirn bereit gestellt werden. Das Gehirn selbst besteht aus ein großes Netzwerk. Die Gruppe hat das Ziel diese IT den Neuronen zu Verfügung zustellen oder zu zeigen wie diese funktionieren.
  5. Minimale Spezifikation: In verschiedene Wikis werden schon Definitionen beschrieben. Die Gruppe will auch keine komplexen Strukturen. Es sollen so viele Leute mitmachen wie möglich, daher soll die Hörde niedrig sein um einzusteigen.
  6. Lerne zu Lerne! : Die Fähigkeit zu lernen ist wichtig. Dieses wird im Beitrag Nachwuchswissenschaftler und das alte Paradigma auch angesprochen. Die Kompetenz auf Informationen zu reagieren ist eins der Wunder des menschlichen Gehirns. Hierfür sind die einzelnen Neuronen zuständig.

Durch die neuen Möglichkeiten die sich im Internet ergeben haben und durch die steigende Kompetenz mit diesen umzugehen in der Gesellschaft ergeben sich neue Chancen für die Gesellschaft.

Durch die gute Organisation der Neuron Gruppe, sehe ich dem Projekt positiv entgegen. Ich würde mich über Kommentare von Organisationsentwickler, Weltverbesserer und natürlich alle anderen auch. Verbesserungen sind willkommen.