Darum wollen so viele nach Berlin…

…weil Berlin jedem verspricht in Berlin sein Traum vom Leben erfüllen zu können. Berlin bietet für jeden die Chance dort sein Glück zu finden. Es geht nicht um Startups, es geht darum dass Berlin jedem Menschen offen steht. Berlin ist so gestrickt, dass jeder der zur Besucht kommt oder zum Bleiben einen Platz für sich findet. Hier gibt es so viele Freaks, dass der Freak in uns sich sagt: What The Fuck I´m normal…. In Berlin kann man sich immer irgendwo einordnen und seine Peergroup finden. Es ist egal wo man aus der Welt herkommt man findet noch jemand aus diesem Land. Ist das Abstammungsland groß genug kann man in Berlin wohnen, leben, arbeiten und zurechtkommen ohne deutsch zu sprechen. Berlin hat viele Parallelgesellschaften und unterstützt viele alternativen Lebensmodele.

Hier in Berlin kann jeder reich werden. Hier gilt noch vom Tellerwäscher zum Millionär. Legal oder illegal kann man seinen Weg hier gehen. (ich denke die meisten gehen ein Mischweg zwischen legal und illegal, sei es nur bei den Steuern). In Berlin kann jeder Topf seinen Deckel finden und dazu noch das ganze andere Tisch besteck. Die Leute wollen nicht nach Berlin weil es so Kulturell vielfältig ist, sondern weil sie in sich die Hoffnung haben hier sich selbst sein zu können. Wenn das eigene Ich doch einem nicht gefällt in Berlin, ist es groß genug für einen Neuanfang ohne den Ort verlassen zu müssen. Hier kann man sich neuerfinden ohne dass es jemand auffällt. Das ist eine Freiheit die es selten wo anders gibt.

Berlin hat alles; von all den Superreichen ganz oben, nicht nur die aus Deutschland, sondern von überall inzwischen. Berlin hat auch die ganz unten die als Ware Mensch über Menschenhändler nach Berlin gekommen sind. Mir fällt kein anderer Ort in Deutschland und sogar in Europa ein wo die Kluft zwischen Menschen so weit auseinander gehen kann, aber die Leute quasi Nachbarn sind. In Paris und London sind die Leute weit voneinander über Stadtteile getrennt. Hier ist es noch nicht so stark getrennt. Es zeichnet sich aber ab, dass sich Berlin in diesem Punkt ändern wird. Die Immobilienpreise gehen hoch und Leute werden in Randgebiete getrieben. Bin gespannt, ob hier die Vororte entstehen werden die Paris sich erschaffen hat.

Nur eins ist wichtig zu wissen, Berlin ist bloß nichts für jemanden der gerne in der Eifel wohnt.

Die TAZ, die RWTH, Diversity und dass diese (nix) miteinander zu tun haben

Die TAZ ist für mich ein sehr gutes Beispiel für die aufgeklärte deutsche Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sich in Teilen über Thilo Sarrazin und einigen seiner Ideen aufregt. Meine Vermutung ist, dass die TAZ und dessen Lesenden nicht die Fan Gemeinde von Sarrazin stellt.

Ich musste am 24. April 2010 leider klar feststellen, dass die TAZ in ihrer klaren Umgang mit Diversity kaum besser ist als das Schlimmste was ich mir vorstellen kann. Am 24. April 2010 war der große TAZ Geburtstag mit dem tazLab zum Thema Bildung: Welche Universität wollen wir? Die TAZ hatte viele Gäste eingeladen und auch 79 Teilnehmende die Vorträge gehalten haben und an Podiumsdiskussionen teilgenommen haben. Und da geht es los J Was ich sagen kann ist, dass das Thema Gender die TAZ verstanden hat. Von den 79 waren 39 Frauen und 40 Männer, wenn ich mich nicht verzählt habe. Bei den 79 sind auch einige TAZ Mitarbeitende dabei. Jetzt kommt meine Lieblingszahl: 2 . Genau zwei Leute haben einen offensichtlichen Migrationshintergrund. Eine Ausländerin aus Kenia, die in Berlin promoviert (Emily Ngubia Kuria) und ein Redakteur mit Migrationshintergrund der Taz (Felix Lee). Das sind die zwei Menschen, die ich klar erkennen kann, natürlich kann noch jemand einen französischen Pudel zuhause haben oder so, aber die anderen 77 scheinen schon sehr westlich aka deutsch.

Thema der Veranstaltung nochmal: „Welche Universität wollen wir?“ . Was will diese Auswahl der Teilnehmenden einem sagen? Ich denke die Auswahl ist ohne böse Absicht geschehen, aber einfach aus dem Herzen heraus. Grade an Universitäten sind MigrantenInnen und AusländerInnen viel stärker vertreten als in der freien Wirtschaft. Das ist die Domain wo Menschen mit einem Migrationshintergrund noch Karriere machen können. Und dort findet die weltoffene TAZ nur zwei (eine, da der andere ja schon bei der TAZ arbeitete) Leute, die sie einladen kann zu dem Thema. Was sagt uns das über unsere Gesellschaft? Auf der einen Seite die Nase rümpfen über die „88“ aber auf der anderen selber 77 zu 2 einladen. Bei den restlichen Gästen und Publikum hätte die Quote ja anders sein können. Nein, war nicht so. Es waren wirklich wenige MigrantenInnen und AusländerInnen Vorort. Wie die Ironie das will waren die ganzen Servicekräfte MigrantenInnen und AusländerInnen. Die Elite des aufgeklärten Bürgertums feiert sich und die TAZ zu klängen einer Band und lässt sich gerne von ihren MigrantenInnen und AusländerInnen (Servicekräften) bedienen. Oh köstlich wurde es, dass die Arbeiter aus Afrika den Müll nur rausgebracht haben und in der Küche gearbeitet haben. Das Gute ist keinem ist das Aufgefallen oder fand die Situation auffällig. Den es ist natürlich im eigenen Dunstkreis zu sein. Reden und schreiben kann man viel über Vielfalt, aber als erstes kümmert man sich doch lieber um die eigene Leute. Ich habe an dem Abend auch Ministerin Schavan darauf angesprochen, sie wusste auch keine Lösung und meinte wir müssten daran arbeiten. Von einer Ministerin habe ich natürlich auch wenig anderes erwartet, aber von der TAZ schon mehr.

Unser Rektor war natürlich auch Gast gewesen bei dem TAZ Geburtstag und auf dem Podium. Damit können wir eine Brücke schlagen, dass das Verhalten nicht untypisch ist. Hier an der RWTH gibt es auch diverse Programme für Erhöhung der Frauenquotte in Bereichen wo sie schwach ist. Die RWTH ist „Preisträgerin des Deutschen Diversity Preises 2011“ (Augenmerk liegt auf PreisträgerIN). Mir ist bis jetzt kein Projekt bekannt, der sich hier an der RWTH mit Diversity und MigrantenInnen beschäftigt. Das ist auch so schwer zu erheben, war bis jetzt die Aussage dazu. Geschlecht ist einfach fest zustellen, aber wer ist schon ein Migrant?; das ist doch schwer zu klären. Und die eigene Kusine, Bruder und Nichte sind auch keine Migranten, lieber die erstmals fördern um die anderen mit den schwarzen Haaren und Haut kümmern wir uns wenn der Druck groß genug wird.

 

 

Und das ist natürlich ein Bericht was meine Meinung wieder gibt und nicht die meines Arbeitgebers, die RWTH Aachen University und damit dem Land NRW und sicher auch der Bund irgendwie 😉 und in Zukunft wird sicher auch mehr Fakten erhoben. Eine gewisse Polemik ließ sich nicht vermeiden in dem Artikel, ich werde mich bessern.

Gehalt Wissenschaftliche Mitarbeiter nach TV-L 13 und Lehrer nach A13 in NRW

Da sehr viele Anfragen auf mein Blog kommen die nach dem Gehalt von wissenschaftlichen Mitarbeitern fragen, denke ich mir ein eigener Eintrag zu dem Thema wäre angemessen.

Ich gehe von der Annahme aus, dass der oder die Person Lohnsteuerklasse I hat und keine Kinder. Die Berechnungen gehen vom Startgehalt auf der Stufe 1 aus. Ich habe angenommen, dass der Krankenkassenbeitrag bei 15,0% liegt. Bei der TK ist der momentan z.B. bei 15.5%. Die Tabelle ist auch nach dem Stand von 01.04.2011

50% halbtags Stelle 100% volle Stelle
Jahreseinkommen 18663.06€ 37326.12 €
Jahressonderzahlung 777.63€ 1555.26€
Jahres Brutto 19440.69€ 38881.38€
Monatlich Brutto durchschn. 1620.05€ 3240.11 €
     
Grundgehalt monatlich 1555.26€ 3110.51€
Netto Gehalt monatlich 1110.79€ 1937.25 €
Abgaben ca. 29.3% 38.2%

In den Abgaben sind so Dinge wie Lohnsteuer, Soli, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherungen.  Die Zahlen können etwas variieren je nachdem, ob man Kirchensteuerzahlt oder einen niedrigeren Krankenkassenbeitrag hat. Das Gehalt kann in den einzelnen Bundesländern auch etwas anders sein.

Ich habe diesmal noch die Gehaltstabelle für Lehrerinnen und Lehrer aufgestellt. Diese gilt für Gymnasiallehrer ohne Sonderzulagen beim Einstig in NRW. Tarifgruppe A13. Man muss hier beachten, dass Lehrende sich selbst privat krankenversichern müssen. Hier habe ich nachgeschaut, würde eine gute Versorgung ca. 190 € pro Monat kosten für einen Verbeamteten Lehrenden. Beamtinnen und Beamte bekommen noch eine Pension im Ruhestand.

50% halbtags Stelle 100% volle Stelle
Jahreseinkommen 18945.60 € 37891.20 €
Jahressonderzahlung + Stellenzulage 496.91€ + 465.30 € 970.55€ + 930.60 €
Jahres Brutto 19907.81 € 39792.35 €
Monatlich Brutto durchschn. 1658.98 € 3316.02 €
     
Grundgehalt monatlich 1578.80 € 3235.15 €
Netto Gehalt monatlich 1459.42 € 2568.13€
Abgaben ca. 10.2% 21.0%

Das Gehalt bei E13 und A13 sehen recht gleich aus im Bruttobereich. Durch die geringen Abgaben der Verbeamteten erreichen sie einen deutlich höheren Monatsnetto. Bei Lehrenden kommt noch dazu, dass sie recht schnell Zulagen erlangen können für weitere Aufgaben die sie an der Schule übernehmen oder z.B. ein Studienseminar leiten. Dann geht das Gehalt noch sehr gut nach oben. Mit steigender Berufserfahrung steigt auch das Gehalt bei den Lehrenden.

Ich hoffe ich habe den Suchern nach Informationen etwas weitergeholfen. Meine Berechnungen habe ich mit Hilfe der Webseite http://oeffentlicher-dienst.infogemacht. Dort kann jeder an sich angepasst sein Gehalt ausrechnen. Eine sehr schöne Seite. Denke Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann klappt es ganz gut.

Latente Fremdenfeindlichkeit bei Freunden

Diesen Beitrag will ich schon sehr lange schreiben und nun ist es wirklich an der Zeit für mich. Ich möchte kurz schildern wie für mich sich Fremdenfeindlichkeit äußert bei Personen die von sich überzeugt sind, dass sie eigentlich doch gar nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Rechts zu tun haben.

Am besten beschreibe ich erst meine Umwelt und mich im Bezug zu dem Thema. Ich behaupte von mir ein sehr sehr gut integriert zu sein in Deutschland, obwohl ich wie viele andere nicht hier geboren bin. Von der Grundschule an (vorher war ich nicht in der BRD) habe ich quasi das gemacht was andere auch so machen in Deutschland. Schule, Abitur, Studium. OK, nicht alle sondern ich habe das gemacht was auch mein Umfeld zum größten Teil gemacht hat, in diesem Punkt bin ich sehr angepasst. Ich war sogar sehr engagiert in der evangelischen Gemeinde bei uns (habe sogar mal bei Weihnachts-Krippen-Spiel mitgemacht), habe mich in Sportvereine betätigt. Als Trainer war ich für mein Bundesland unterwegs und zwei Jahre im Vorstand von einem Basketball Verein und habe auch mal mich ins Studierendenparlament wählen lassen. Viele diese Dinge sind typisch deutsch und ich bin teilweise weiter gegangen als meine anderen Freunde mit meinen Aktivitäten.

Mein Freundeskreis, Bekannte und Berufskontakte sind überwiegend deutsche oder keine wie man hier sagt „Südländer“. Das hat sich irgendwie über die Jahr so ergeben, war eigentlich seit der Grundschule nicht viel anders gewesen. Die meisten dieser Menschen sind offenkundig nicht Rechts und weit davon entfernt. Sie regen sich zum größten Teil z.B. über Thilo Sarrazin auf und finden Neonazi Aufmärsche blöd. Nichts desto trotz kommen in ihren engen Freundeskreise kaum „Migranten“ vor. Der Franzose zählt hier für mich nicht zu den „Migranten“-Kreis. Grade männliche „Südländer“ tauchen in den Kreisen sehr selten auf und sind wenn nicht im engeren Freundeskreis von meinen deutschen Freunden. Mir fällt so spontan niemand außer mir auf. Ich habe natürlich auch Freundeskreise, die vorwiegend aus „Migranten“ und „Migrantinnen“ bestehen, da bin ich meist der Exot mit so all meinen deutschen sehr guten Freunden.

Es gibt tatsächlich für mich einen Sinn wieso das so ist. Das ist die „Latente Fremdenfeindlichkeit bei Freunden“. Hier geht es nicht um politisch unkorrekte Witze und scherze, da bin ich selbst ganz groß drin. Nein es geht um tatsächliche Fremdenfeindlichkeit oder Fremdenangst. Ich denke das Problem ist nicht, dass jemand das richtig Bewusst fühlt sondern einfach aus sich raus latent das Gefühl hat. Zwei Beispiele werde ich gleich nennen.

  1. Ich hatte mal eine Freundin, die mir irgendwann erzähle, dass in der Fußgängerzone immer mehr Läden schließen würden und in vielen diesen Läden jetzt Ausländer ihr Geschäft aufmachen würden. Es würde ein überhand nehmen in der Fußgängerzone und sie würde sich irgendwann wohl da nicht so wohl fühlen. Die deutschen Geschäftsbesitzer, die aus finanziellen Gründen ihre Geschäfte aufgaben, würden in ihren Augen irgendwie von den meist „südländischen“ Geschäftsleute vertrieben.
  2. Kürzlich war ich in einem Großraum Diskothek mit einem Freundeskreis. Dort gibt es vier, fünf Bereiche mit unterschiedlichen Musikrichtungen und Bars usw. Irgendwann wollte eine Freundin von einem Raum ins andere wechseln und Fragte mich und einen Freund ob wir in den anderen Raum möchten. Da sagt der Freund: “ Nein, auf gar kein Fall!! In dem anderen Raum sind nur Türken.“ Ich habe da nachgefragt noch mal, weil ich nicht sicher war was er mir da sagt. Die Antwort war dieselbe und er bahrte sehr stark drauf. (Nachtrag: In dem Raum waren nicht nur Türken, vielleicht mehr nicht deutsche als rein deutsche. Geschlechterverhältnis war auch wie in den anderen Räumen.)

Für mich ist das latente Fremdenfeindlichkeit. Direkt angesprochen würde beide Personen sich von diesem distanzieren, aber sie fühlen anders. Problem für mich ist, dass sie in dem Moment mit mir sprechen, aber nicht realisieren, dass sie quasi über mich sprechen irgendwie (auch wenn ich nicht ein Türke bin). Ich könnte genauso gut in dem anderen Raum gestanden haben und er hätte diese negativen Gefühle mir gegenüber gehabt. Das nur weil ich entsprechend aussehe. Und tatsächlich hatte jemand aus meiner Familie in der Fußgängerzone einen Blumenladen eröffnet. Für mich heißt es die Freunde akzeptieren mich, aber nicht den Rest von mir, Freunde und Familie und irgendwann vielleicht meine Kinder. Das ist ein riesiges Problem. Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass das Problem „Eingrenzung“ heiß. Also das Gegenteil von Ausgrenzung. Meine Freunde grenzen mich ein, damit werde ich für sie zum Deutschen und nicht mehr Fremden, damit können sie die anderen „guten Gewissens“ ausgrenzen. Es wäre schwer die „guten Ausländer“ auch als solche zu sehen, denn dann müsste man seine Weltanschauung überdenken und die Schubladen müssten neu sortiert werden. So wird Komplet ein Teil der Identität weg geblendet. Das meine Freunde und Freundinnen irgendwie oder irgendwo das her haben und so geprägt wurden ist mir klar. Die Frage die ich mir stelle ist, wie geht man damit um? Ich verstehe die Leute die irgendwann resigniert haben und gesagt haben, sie suchen ihre engeren Freunde bei „nicht deutschen“ oder Klicken wo die Mischung „ausgewogener“ ist. Ist das aber eine Lösung für unsere Gesellschaft?

our rock stars are not your rock stars! Wer sind Deine Rock Stars?

Viele Wissenschaftlerinnen, Forscher und Entwickler arbeiten irgendwo etwas im Verborgenen. Selten bekommen wir mit wer was „gezaubert“ hat, was unser Leben eventuell etwas einfacher oder ein Stück besser macht.

Vor, zwei oder drei Wochen habe ich von einem Kollegen den Tipp bekommen mir die neue Intel Werbung an zu schauen. Für die, die es noch nicht kennen oder das Video mal auf englisch sehen wollen hier ist es:

Die Werbung hat mich sehr beeindruckt. Sehr gut! Es Zeigt sehr schön wie Forscher und Entwicklerinnen ihr eigenen Rock Stars haben. Viel zu selten finde ich kommt das zu Sprache oder wird in den Medien angesprochen. Die Leute, die tatsächlich etwas kreatives nützliches machen stehen oft in den Hintergrund für die Gesellschaft. Klar, sind die Forscherinnen und Entwickler nicht die typischen Super Stars, die dauernd in den populären Medien präsentiert werden. Eine bessere Kommunikation von diesen würde vielleicht helfen, dass der Fachkräftemangel in Deutschland im F&E nicht so groß werden würde.

Ich habe auch meine persönlichen Rock Stars aus dem IT Bereich. Der erste ist Jef Han (aka Jefferson Y. an). Er hat 2006 den low bugget multitouch display vorgestellt. Ich fand es unglaublich, wie er für unter 500 $ diesen Tisch zusammengesetzt hat. Hier zu kamen die coolen Applikationen. Mit seiner Vorstellung begann quasi diese Touch und Iphone Sache. Mit seiner Idee der einfachen kosten günstigen Realisierung von multi-Touch und den dazu gehörigen Interaktionen, hat er den Stein ins Rollen gebracht. Seine geniale doch einfache Idee und dessen Einfluss auf die Szene haben mich beeindruckt.

Hier ein kurzes Video von 2006. Ein ausführlichen Überblick bekommt man bei seinem TED Talk .Ich weiß nicht mehr wie oft ich dieses Video geschaut habe.

Der andere Rock Star ist für mich Jon Rubinstein. Sein Vortrag zum Palm Pre hat mir gut gefallen. Er erzählt am Anfang etwas über sich und wie er dazu gekommen ist jetzt bei Palm zu arbeiten. Das war richtig cool. Er ist definitiv ein Rock Star. Bevor er zu Palm gegangen ist war bei Apple, wohl führend beim IPod Team. Er ist definitiv ein Vorbild, ein Informatiker (computer scientist) der es ganz nach oben geschafft hat. Seine Erfahrung und Meinung zählen und er ist nicht der „typische“ Geek. In den ersten paar Minuten des Videos zu Palm Pre ist er zu sehen.

So wer sind Deine Rock Stars. Es müssen keine Informatiker, Entwickler sein. In jeder Disziplin gibt es solche Rock Stars die etwas veränder haben. Forschende und Vorbilder die Dich beeindruckt haben. Vielleicht ist auch noch ein „lokaler Underground Star“ wie Christian Spannagel, der momentan an den PHs und Schulen für Rock sorgt. Also schreib ein Blogbeitrag oder einfach ein Kommentar hier über Dein Rock Star!

P.S.: Man darf nicht vergessen, dass jeder Rock Star eine Band hat 🙂

“ The Evolution Of Google “ Vision nicht noch schneller?

Ich habe dieses coole Video bei edufuture.de gesehen.Die Vision die in dem Video beschrieben wird entspricht sehr genau auch meiner Vorstellung von unserer Zukunft. Schuat es euch an:


Die dargestellte Zukunft wird bloss viel schneller kommen als erwartet wird. Durch Picasa (Google-Foto-Portal)  und deren Gesichtserkennungssoftware wird Google uns alle viel schneller kennen, als wir denken. Die Funktion, dass unser Mobiltelefon andere Personen erkennt und ihre Daten direkt downloaded wird nicht lange auf sich warten lassen. Ein kleiner Schritt in die Richtung sind schon die Poken, die grade ein kleinen Hype in der BarCamp-Szehne erleben. Poken sind kleine Plastik-Tierschen die alle Informationen über die eignen Sozialen-Netzwerke (im Film Avatare genannt) enthalten. Man kann sein eigenes Poken gegen das Poken eines anderen halten und tauscht die Informationen über die Avatare aus. Die Kombination der verschiedenen Techniken ist nicht grade schwierig. Mobiletelefon + Gesichtserkennung +Avatar-Adressbuch wird wohl schon in den kommenden Jahren erfunden und nicht erst 2015/16 .

Die Schlußvision im Film ist noch etwas weit weg für mich, aber diese unterscheidet sich nicht sehr von dem, dass alle ein Neuron sind in einem großen Gehirn.

Was soll ich in der Freizeit machen? Stimme ab!

Momentan führe ich eine Umfrage durch auf http://twtpoll.com/axs2kj . Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt. Die Frage ist, ob ich wieder Basketballtrainer werden soll oder ob ich besser etwas anderes machen soll. Es gibt 6 Antwort Möglichkeiten von denen man eine wählen kann. Den Link habe ich gestern und heute Mittag über Twitter in die Welt gesendet. Gelichzeitig ist dieser auch als mein Facebook Statusmeldung eingegangen. Mal sehen wieviele Leute sich an der Umfrage beteiligen. Bis jetzt sind es 11 Personen. Eventuell werden es mehr Teilnehmer an der Umfrage nach diesem Blogbeitrag. Das Ergebnis der Umfrage ist direkt nach der Stimmabgabe sichtbar. Also geh auf http://twtpoll.com/r/axs2kj und stimme ab über meine Freizeit. Ich nenne das hier „Freizeitgestaltung 2.0“ J