„Buzz-Word“ Industrie 4.0 wird immer mehr mit Leben gefüllt

Im letzten Beitrag habe ich die „Definition“ von Industrie 4.0 nach Wikipedia zitiert. In dem Bereich tut sich aktuell einiges. Das „Buzz-Word“ Industrie 4.0 und die vierte industrielle Revolution werden immer mehr mit Leben gefüllt. Gerade war die CeBit und wir steuern direkt auf die Hannover Messe zu. Bei meinem Besuch der CeBit konnten ich mit unseren Freunden und Partner auf der Suche nach Industrie 4.0 das eine oder andere entdecken. Wir entdeckten, dass Industrie 4.0 ist im Kommen aber nicht (nur) getrieben von den Großen sondern von Start-ups und Neu-Gründungen. Unser Gefühl rund um Industrie 4.0 spiegelt sich auch in der Presse wieder. „Nach wie vor fehle eine klare Antwort, woher das Wachstum kommen solle,[…] „Allein durch Automobile und Maschinenbau wächst Europa nicht“. Eine junge IT-Industrie könne dieses Wachstum bringen.“[1] Das sieht gut aus für Start-ups die aus dem Software Engineering Bereich kommen. Die Forschenden und Gründer aus den praktischen Disziplinen der Informatik werden in den nächsten Jahren einen Boom erleben. „Big Data, Machine-to-Machine-Kommunikation, das Internet der Dinge, Industrie 4.0- die großen Reitzthemen der Messe machen eines deutlich: Die Fertigungsindustrie und die IKT-Branche umgaren einander wie Brautleute.“ Das wird von der Bitkom bestätigt „81% der IT-und Telekommunikationsunternehmen glauben, dass Industrie 4.0 ein wichtiges Geschäftsfeld wird“ sagt Martina Koedritz, Präsidiumsmitglied des Branchenverbands Bitkom. [1]
Das Thema wurde im Rahmen der CeBit von der Kanzlerin und anderen wichtigen Industrie Chefs auf die Agenda für die nächsten Jahre gesetzt. „‘Das Internet hat sich in der realen Industriewelt eingenistet‘, weiß die Physikerin und meint damit alles, was unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ oder auch Internet der Dinge“ zusammengefasst wird.“ [2] Hier wurde ebenfalls der Fokus auf Start-ups und ihrer Innovationskraft gelegt. „Cloud-Computing stellt bereits Start-ups eine Rechenpower zur Verfügung, die bislang nur Global Player hatten. Crowdsourcing gibt ihnen die Möglichkeit, schnell und weltweit Entwicklungsteams zu bilden.[…] „Die IT-Industrie, besonders die Consumer-IT, setzt nun Maßstäbe. Deren Innovationen eröffneten anderen Branchen völlig neue Produktionsprozesse und Möglichkeiten.“ Tom Enders, Chef EADS. […] Er rief zu einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit auf, um die Innovationslücke zu verringern.“[2]
Nun bin ich gespannt was die Hannover Messe in diese Richtung für Impulse mit sich bringt.

[1]CeBit 2013: IT-Branche lädt Industrie zur Traumhochzeit VDI nachrichten 8.03.2013 rus
[2]Der neue Wirtschaftstrend: Shareeconomy VDI nachrichten 8.03.2013 Nr.10 rus/jdb/rb/har

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Was ist Industrie 4.0?

Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung, mit dem die Informatisierung der klassischen Industrien, wie z.B. der Produktionstechnik, vorangetrieben werden soll. Das Ziel ist die intelligente Fabrik (Smart Factory), die sich durch Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse auszeichnet. Technologische Grundlage sind Cyber-physische Systeme und das Internet der Dinge.

Die Bezeichnung „Industrie 4.0“ soll die vierte industrielle Revolution zum Ausdruck bringen. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung, darauf folgten die Massenfertigung und daran anschließend der Einsatz von Elektronik zur Automatisierung der Produktion. Der Begriff wurde erstmals 2011 zur Hannovermesse in die Öffentlichkeit getragen. Im Oktober 2012 wurden der Bundesregierung Umsetzungsempfehlungen des Arbeitskreises Industrie 4.0 der Promotorengruppe Kommunikation der Forschungsunion unter Vorsitz von Siegfried Dais (Robert Bosch GmbH) und Henning Kagermann (acatech) übergeben.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0 (Permanenterlink http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Industrie_4.0&oldid=114828686)

Spiegel-Online und PR-Aktion von Roland Berger

Dieser Blogbeitrag bezieht sich auf den Spiegel-Online Artikel „Abschiedsmail des Roland-Berger-Chefs Außen hart, innen ganz weich“.

In dem Artikel wird kurz beschrieben wie hart, kalt die Top Berater Branche ist und auch sonst alles was der Berater Blues hergibt. In diesem Zusammenhang wird die Abschiedsmail vom grade verabschiedenden Roland Berger Chef Burkhard Schwenker als absolutes Gegenteil dieser nicht erstrebenden Welt positioniert. „Es ist der seltene Einblick in das Innenleben eines Topmanagers: Burkhard Schwenker, bis vor kurzem Chef der Unternehmensberatung Roland Berger, zeigt in seiner Abschiedsmail an die Mitarbeiter Selbstkritik und Emotionen – und schreibt sich den Frust von der Seele.“ An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Burkhard Schwenker in den Aufsichtsrat von Roland Berger wechselt und nicht grade sich traurig und frustriert von der Firma abwendet. Ich habe mir die E-Mail auch durchgelesen, aber ich konnte diesen Frust und die Emotionen nicht finden. Ich weiß nicht wie der Autor Sven Böll so drauf ist, der diesen Artikel verfasst hat, dass er Emotion, Selbstkritik und Frust in der E-Mail heraus liest. Für mich liest sich die E-Mail als ein reiner PR-Artikel. Die Erfolge und die starken Werte von Roland Berger werden heraus gestellt. Es wird beschrieben wie sie („we are a partnership, it’s ‚US‘, not me“) die Krise gemeistert haben, weil sie so besonders („the new Fink study shows how good we really are in the eyes of the market!“) sind und immer genau wissen was sie tun („we have been right in saying that the economy willstart growing again fast and significantly!“). Für mich war es sehr schwer bis dahin etwas von dem was bei Spiegel-Online steht zu finden. Dann kommt Schwenker in seiner E-Mail zu Konkurrenten Bashing (ist ja eine interne e-mail und keiner da draußen liest es 😉 „And today? Anything heard about Mitchell Madison? Or Diamond Cluster? Alix in Europe has become quiet, ADL is facing very tough times, Monitor as well. ATK is just slightly bigger than we are, but has twice as many Partners – you can imagine what that means.“ So dann werden noch die etwas besseren Beratungen genannt, aber heraus gearbeitet was denen gegenüber Roland Berger fehlt. “ …as long as we stick to some core values of our business: giving independent and objective advice, delivering outstanding quality, combined with entrepreneurial thinking and fast execution. And this is what we stand for! Secondly: I don’t know exactly what it is, but there is something special in our DNA.“ Mein Gott so was selbs bewusstes und abgehobenes habe ich selten gehört. Den Spruch „in our DNA“ kann ich auch nicht mehr hören. Hat sich den Slogan auch eine Beratung aus gedacht? Kommt bei jedem dritten Unternehmen vor ( vgl. „Mobile is in our DNA“ Plam).

Wo in dieser e-mail ist echte Emotionen außer der Hinweis „As you can imagine, this e-mail is a very emotional undertaking.“. Ja „imagine“ ist das richtige Wort den lesen kann man das nicht. Was ist im Kopf von dem Journalisten vorgegangen als er diesen Artikel geschrieben hat, ich würde gerne ein Kommentar von ihn dazu bekommen. Er ist auch nicht der typische Spiegel-Online Praktikant der die Artikel schreibt, sondern Head of Spiegel Online Wirtschaft.

Grade der letzte Abschnitt lässt nichts von Selbstkritik und Frust aufkommen „Together with the Partners and me, the new EC has already initiated a new strategy process, heading for the right cornerstones: drive further growth, get a strong foothold in the emerging markets, foster international cooperation, set the right incentives. I don’t have any doubts about the future of our firm!“ .

Ich frage mich, ob Roland Berger die e-Mail plus Interpretation an Spiegel Online gegeben hat oder ob tatsächlich ein „erfahrener“ Journalist Dinge so ignorant deuten kann. „Und der Erfolg der Firma sei nicht allein sein Verdienst, sondern von allen: „It’s US, not me!“ Überhaupt scheint Schwenker sich all den Frust und die Freude der vergangenen Jahre von der Seele getippt zu haben. Zumindest gefühlt ist das Ausrufezeichen das am häufigsten gebrauchte Satzzeichen.“ Wie beschrieben sehe ich die Ausrufezeichen als Unterstreichung der Stärke, den von schlechtem ist nie die Rede. Das ein CEO bald Aufsichtsrat grade mit Internationalem Team von „UNS“ spricht ist klar, er will ein Team, ein Unternehmen, das ist Coaching und Führung 1 und 1. Für mich ist NICHT „Schwenkers Mail eine Mischung aus „Ein bisschen aus dem Inneren preisgeben, ein kleinwenig nach außen treten“.“ Es ist reine Promo intern und extern!

@SPIEGEL_wirtsch please, think before you post!

Karriere Sprungbrett Top Strategie Beratung Consulting

In meinem letzten Blogeintrag Was ich mit 45000 mache! habe ich geschrieben, dass es einen Zusammenhang zwischen Top-Strategie-Beratungen und wichtige Managerposten gibt. Gerade in DAX-Unternehmen und natürlich auch in anderen großen Konzernen. Da lese ich heute, dass es einen Wechsel an der Spitze von Google Deutschland gegeben hat. Stefan Tweraser ist nun Country Director Sales. Was zum Thema passt ist, dass er auch mal bei McKinsey gearbeitet hat und nun an die Spitze von Google rückt. Früher rückten die Berater bei Konzernen wie die Post auf die guten Plätze, aber nun sind auch IT-Unternehmen dran. Bei StudiVz und den restlichen Vzs hat es vor längerem ein Wechsel gegeben. Malte Cherdron ist dort Chief Marketing Officer (CMO) und soll für den Erfolg von StudiVz. MeinVz SchuelerVz sorgen. Na wo hat er wohl mal gearbeitet? OK, die Frage war zu einfach. Bei McKinsey.

Die Liste lässt sich sehr gut beim Post Vorstand fortsetzen. Dr. Frank Appel Vorstandsvorsitzender, Dr. Wolfgang Klein Finanz Dienstleistungen und Hermann Ude LOGISTIK (Global Forwarding, Freight) alle waren mal bei McKinsey. Sehr wichtig ist, dass die Vorgänger auch alle bei McKinsey waren. Dr. Edgor Ernst (Ex-Finanzvorstand), Dr. Klaus Zumwinkel (Ex-Vorstandsvorsitzender) und Dr. Wulf von Schimmelmann (Ex-Finanzdienstleistugen). Das Vererben der Position an einem McKinsey-Mann (Mckie) ist der coole Trick an der Sache. Gut ist es für McKinsey die Aufträge in gute zweistellige Millionen Betrag von der Post (Deutsche Post World Net) bekommen. Ich bin ehrlich sehr begeistert von diesem System. Nicht dass man denkt es ist nur ein Beispiel an dem ich mich aufhänge. Bei anderen Konzernen sind auch genug Mckies oder Leute aus den anderen Beratungen dabei. Dr. Zumwinkel war im Aufsichtsrat der Telekom, jetzt ist von Schimmelmann drin. Utz Claassen der Held von EnBW war auch mal bei McKinsey. Chief Financial Officer (CFO) der Deutschen Börse Thomas Eickelmann früher bei Roland Berger Leiter der Finanzdienstleistungen.

Ich denke das reicht an Beispielen. Wer will kann ja bei Xing weiter suchenJ. Der Einstieg bei einer Top-Strategie-Beratung bietet eine gewisse Möglichkeit in eine sehr gute Position in der Wirtschaft zugelangen. Das Netzwerk und die Seilschaften welche man bildet in der Zeit helfen einem weiter bei späteren Geschäften. Der Kollege von heute ist der Kunde von morgen. Der Zusammenhang von Karriere und den speziellen Beratungen sollte nun etwas klarer sein.

Gestatten: Elite 2

Als das Buch Gestatten: ELITE erschien habe ich ja schon einen Beitrag zu dem Buch verfasst. Seit dem hat mich das Buch noch weiter begleitet. Ich habe noch oft mit freunden über einige Themen diskutiert und auch einige Passagen vorgelesen. Das Manager Magazin hat auch in seiner März Ausgabe das Buch von Julia Friedrichs vorgestellt. Was mich wunderte ist, dass der Titel „Blasiert und oberflächlich“ mit dem Inhalt des Textes übereinstimmt. Der Text entspricht muss ich sagen ziemlich, den Ausagen meines Beitrags. Muss sagen insgesammt gut. Finde es auch schön, dass das Manager Magazin seinen lesern das Buch vorstellt, wo es doch eher kritisch umgeht mit der Elite. Nach dem erscheinen, von dem Buch hat Julia Friedrich auch zahlreiche Interviews gegeben z.B. bei Spiegel-OnlineWer 40 Stunden in der Woche arbeitet, ist Minderleister„. Gestern habe ich gesehen, dass das Buch jetzt auch auf Platz 7 der Spiegelbestenliste Sachbücher Hardcover steht. Ich nehme an Julia Friedrich hat damit erstmal ausgesorgt, es hat sich wohl gelohnt nicht bei McKinsey anzufangen. So hat sie jetzt etwas Ruhm und Bekanntschaft erlangt und Geld. Denke das reicht schon für etws Glück.

Präsentationstraining mit A.T. Kearney

Vor einiger Zeit war ich bei einem Präsentationstraining von A.T. Kearney. Das Training war vom Market Team Aachen organisiert. Was oder wer das Market Team ist könnt ihr am besten auf deren Webseite nach lesen: http://www.market-team.org So das Training find morgens um 9:00 im Technologie Zentrum in Aachen statt. Anwesend waren fünf Leute vom Market Team vier Mädels und ein Junge und dann noch wenn ich mich nicht irre so sieben oder achte andere Studierende. Die meisten schon nahe dem Ende des Studiums. A.T. Kearney war vertreten durch einen Principal und einem Einsteiger.

Mein Erwartung von dem Tag war es einfach mal A.T. Kearney kennenzulernen und zuschauen was sie so drauf haben. Ganz kurz, A.T. Kearney war früher ein Beratung mit McKinsey zusammen. Irgendwann haben sich die Beiden Gründer getrennt und haben Ihr eigenes Ding gemacht. Mit dieser Erzählung hat auch der Workshop angefangen. Dann wurde kurz das Unternehmen vorgestellt. Es war halt der übliche Beraterblues. Was die Geschäftsfelder sind, wie man arbeitet usw. Eigentlich soll sich die Vorstellung ja unterscheiden von den anderen Beratern, aber es hört sich immer gleich an. Ich finde es in diesem Zusammenhang interessant, dass auch Sie den Kunden begleiten und nicht einfach ein „Case“ abgeben und weg sind wie Andere. Leider habe ich diese Anderen noch nicht getroffen und ich glaube ich habe nun alle Großen und einige Kleine kennen gelernt.

So dann ging es zum Training. Das Training nennt sich K.R.I.S.P. Das ist auch ein Modul was die Berater bei A.T. Kearney besuchen. Dort geht es aber zwei Tage lang. Das Gute war, dass es direkt praktisch los ging. Jeder hat präsentiert und wurde aufgenommen auf Video. Das Video ist man dann in einem anderen Zimmer mit dem Principal durch gegangen und hat Tipps bekommen. Wir hatten zwei mal zwei Präsentationen mit jeweils Theorie-Input dazwischen. Eigentlich hatte ich keine Erwartungen, dass ich etwas lernen könnte, aber ich bin sehr begeistert von dem Training. Es hat sehr viel gebracht. In Vortragen bin ich schon eigentlich ganz gut geübt, aber der Principal hatte es drauf und die Tipps waren sehr gut. Ich kann jedem das Training empfehlen.

Zur Infos über A.T. Kearney, der Principal war selbst Informatiker aus Aachen (RWTH), also schon mal sympathisch. Man hat erfahren, dass A.T. Kearney auch in Dubai tätig ist und dort auch gutes Geld macht momentan. Sie haben z.B. den großen Flughafen in Dubai von der Stunde 0 an mit beraten und begleitet. Die Berater waren echt nett und schienen was von ihrem Handwerk zu verstehen. Ich kann nicht sagen, dass ich dieses Gefühl bei den meisten anderen Beratern, die ich getroffen und gesprochen habe, gehabt habe. Schön ist auch, dass Sie auch sehr gute Kontakte zur RWTH pflegen. Das heißt sie haben einige Professoren mit denen Sie gerne zusammen arbeiten. Diese betreuen wohl die Promotionen von A.T. Kearney Beratern.

Natürlich war das Ganze auch eine kleine Werbeveranstaltung für A.T. Kearney um spitzen Nachwuchs zubekommen. Wie bei den anderen Top-Berater kommt man auch hier nicht so einfach rein… 1er Abi, 1er Vordiplom, 1er Diplom und gute Praktika plus Auslandsaufenthalt und Softskills. Das ist nicht wenig!

Am Ende des Tages muss ich schon sagen, dass A.T. Kearney anders ist. Hat mir sehr gut gefallen der Tag und außerdem gab es noch eine A.T. Kearney Tasse geschenkt.

Mein Tag beim Capgemini Consulting Online Career Day

Am 8 Oktober war der Capgemini Consulting Online Career Day. Die Veranstaltung war sehr interessant aus verschiedenen Gesichtspunkten. Aber erstmal was ist ein Online Career Day. Bei einem Online Career Day meldet man sich als interessierter Jobsucher in auf einem Internet Portal an. Dort hinterlegt man als erstes seine persönlichen Daten und noch so etwas wie ein kleiner Lebenslauf. Dann erhält man den Zugang zum Portal. Im Portal befinden sich verschiedene Dinge wie z.B. Audio Podcasts von Mitarbeitern von Capgemini und auch Erfahrungsberichte von diesen. So hat man in der Zeit von der Anmeldung, was ein paar Wochen vor dem Start des Online Career Day´s sein kann, etwas zu stöbern.

Am Tag des Capgemini Consulting Online Career Day gab es zwei Vorträge Online. Eine Unternehmenspräsentation und noch eine andere Präsentation über mit Schwerpunkt Finance Transformation. Die Vorträge wurden als Slideshow präsentiert mit Ton. Also hat man die Onlinefolien gesehen und die Stimme dazu gehört. Die Vorträge waren für 30 min angekündigt aber gingen nur ca. 12 Minuten, was sehr enttäuschend war. Diese waren auch zudem nicht Live, wie die Aufmachung der Seite es vermuten lies. So hatte man die Möglichkeit auch etwas später die Vorträge sich an zuschauen.

Nach den Vorträgen kamen die Chats dran. Man hatte die Möglichkeit mit drei Principels von Capgemini und einer Frau aus der Personalabteilung zu chatten. Das Tätigkeitsfeld von ihnen bei Capgemini ist Finance Transformation. Jeder von Ihnen hatte einen eigenen Chat-Room. Man konnte dann ca. zwei Stunden mit diesen Mitarbeitern online reden. Der Chat mir der Personalerin war am besten besucht. Gesprochen wurde meist auf deutsch, aber es gab auch ein paar Interessierte die nicht aus dem deutsch sprachigem Raum kamen und somit Englisch geschrieben haben. Die Leute von Capgemini haben sich Mühe gegeben gut die Fragen zu beantworten. Es waren ca. 20 vielleicht etwas mehr Leute in den jeweiligen Chats. Man konnte erkennen, dass die Leute sich bei den Antworten abgesprochen haben, da Mannschmal die selbe Antworten gegeben wurden oder die Capgeminis haben einfach die anderen Chats auch mit verfolgt.

Insgesamt war die Zeit die ich da verbracht habe gut. Die Präsentationen hätten besser sein können. Meine Fragen wurde seht gut beantwortet. Ich hatte Fragen zum Alltag eines Beraters der gerade Anfängt bei Capgemini und da konnte ich sehr gut eine Antwort zu finden. Die Fragen der anderen waren oft noch sehr Allgemein über den Beruf des Consultants oder was die Kriterien sind die man erfüllen muss um bei Capgemini genommen zu werden. Auf die Frage des Gehalts wurde nicht konkret geantwortet, sondern nur gesagt, dass sie so ähnlich wie ihre Konkurrenz zahlen und es von dem jeweiligem Bewerber abhängt.

So, nun warten Alle darauf, ob Sie eingeladen werden von Capgemini zu einem persönlichem Gespräch. Anhand von den Lebensläufen werden jetzt die Leute ausgesucht die von der Personalerin für geeignet gehalten werden.

 Ich fand es super, dass hier einige Elemente aus „Web 2.0“ benutzt wurden, wie Podcast. Es zeigt, dass viele Unternehmen auch in untypischen Felder sich dem Web nähern. Einiges wie die Vorträge waren nun nicht „Web 2.0“ gereift genug. Es hätte live sein können mit zwischen Fragen oder der Möglichkeit auch da eine Diskussion später mit den Teilnehmern zuführen. Ich meine, dass die Teilnehmer hätten die Möglichkeit haben sollen sich später unterienander austauschen sollen.  Bin gespannt was in Zukunft auf diesem Feld passiert.