Was ist ein Educamp? in 140 Wörtern

Ein Educamp ist eine Unkonferenz bei der der Schwerpunkt auf pädagogischen bzw. erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen liegt. Der Fokus wird dabei meistens auf Medien und Bildung gesetzt.

Als Unkonferenz bezeichnet man Konferenzen, die offen und partizipativ gestaltet werden. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen werden hier die Inhalte nicht vom Veranstalter, sondern von den Teilnehmern des EduCamps bestimmt und gestaltet. Der Veranstalter gibt nur ein Oberthema vor und ist für die gesamte Organisation zuständig. Jeder Teilnehmer kann in einem der vorgesehenen ca. 45 minütigen Sessionslots ein Thema seiner Wahl anbieten. Diesen Slot kann er dann ganz nach seinen Vorstellungen gestalten. Ob als Vortrag, Workshop, oder Diskussionsrunde die Entscheidung jedem selbst überlassen.

Teilnehmer des EduCamps sind normalerweise Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, Lehrende, Studierende, Schüler, aber auch Vertreter kommerzieller Bildungsanbieter.

Das Ziel eines EduCamps ist es gemeinsam interessanter Themen zu bearbeiten.

THX to Kristina für den Text!

Mo & die Barcamps (der Vortrag)

Momentan habe ich eine leichte schreib Blockade, daher kommen meine Beiträge alle mit Verspätung.

Letzten Dienstag habe ich einen kleinen Vortrag über meine Reisen zu den verschiedenen BarCamps, DNAdigital usw. gehalten. Den Vortrag habe ich Aufgezeichnet und stelle es jetzt hier zur Verfügung. Neben meinem Reisebericht, habe ich am Anfang kurz erklärt was Twitter ist und was ein BarCamp ist. Natürlich habe ich hierzu Ressourcen aus dem Netz benutzt. Konkret heißt es, ich habe mehre Videos präsentiert. Falls jemand die Videos sich in besserer Qualität ansehen möchte hier sind diese verlinket und aufgeführt.

Der Vortrag ist folgendermaßen gegliedert:

  • Twitter
  • Barcamps
  • SLS
  • Scoyo
  • EduCamp2 Berlin #ec08
  • Barcamp3 Berlin #bcb08
  • ZooTool Vorstellung
  • CommunityCamp Berlin #ccb08
  • DNAdigital OpenSpace 1&2 Berlin #dna_d

Viel Spaß beim Video-Vortrag

Vodpod videos no longer available.

Back – Zurück

I´m back. Zurück nach langer Abwesenheit. In der Zeit habe ich an einem neuen Release von mir gearbeitet. Nun ist es soweit, Release ist public. Es gibt nicht viele neue Features, aber einige Dinge sind überarbeitet worden und einige Funktionalitäten ausgebaut. So freue ich mich auf mein neues Release von mir. Gerade befinde ich mich in der Phase indem ich die Features für die nächste Version erarbeite. Diese werden im nächsten Zyklus von mir umgesetzt. Tipp: Wenn man sich selbst neu entwirft ist ein User-Centered-Design nicht schwer und ist sogar zu empfehlen.

Für die Leser, welche mir bei Twitter folgen, gibt es wohl in diesem Beitrag nicht viel Neues. Sie hatten die Möglichkeit meine Tätigkeiten der letzten Wochen sehr detailiert zu verfolgen, da ich jetzt auch mobile-twittere. Die Folge ist, dass sich die Anzahl meiner Post sich dramatisch erhöht hat. Über meine Erfahrungen mit dem mobilem Internet werde ich ein eigenen Beitrag schreiben. Im Folgenden werde ich im Wesentlichen die nächsten Beiträge, die ich schreiben möchte benennen. Das ist wichtig, damit ich nicht vergesse was ich schreiben wollte und ein Druck aufgebaut wird um diese sobald wie möglich zu bloggen.

In den letzen Wochen war ich einige Tage in Berlin. Das SLS, EduCamp 2 ( ec08 ), DNA-Digital Treffen ( dna_d ) und BarCamp Berlin 2008 ( bcberlin3 ) fanden alle in der Hauptstadt statt. Das sind eine Menge Veranstaltungen in kurzer Zeit. Liegt wohl daran, dass gerade Web-Wochen sind (hmm, könnte eine Aktion bei McDonnalds sein). Zu allem will ich noch etwas Bloggen, damit meine Erfahrungen und das Wissen was ich gewonnen habe nicht verloren gehen.

Zu meiner Freude habe ich auf den Veranstaltungen sehr interessante Personen kennen gelernt und ein paar bekannte wieder getroffen. Eine neue Erfahrung war, sehr viele „Virtuelle Freunde und Bekannte“ im Realen zutreffen. Hinzu kommen noch die Personen die man von ihren Blogs oder Twitter kennt. Im vornherein hätte ich nicht gedacht, dass mein Mentales-Bild der Leute mit den realen Personen übereinstimmt. In den meisten Fällen sind die Personen so wie ich sie mir vorgestellt hatte oder „besser“. Diese Erfahrung zeigt mir, dass Authentizität ein wichtiger Punkt ist, bei den Bloggern und Twitterer denen ich folge. Authentizität wird in einem anderen Beitrag, wohl eine wichtige Rolle spiele.

Folgende Beiträge sind geplant als nächstes. Die Reihenfolge wird sicher nicht der Aufzählung hier entsprechen.

* SLS, Scoyo und die Rolle der privaten Wirtschaft in der Gesellschaft speziell in der Bildung

* EduCamp 2-008 kurzer Bericht

* Meine Session auf dem EduCamp und die Tools und Ideen die dort genannt wurden. (erscheint auch auf mixxt)

* Öffentliche Wissenschaft auf dem EduCamp

* DNA-Digital ein Bericht von dem OpenSpace

* BarCamp Berlin eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke

* Mehre Artikel zu verschiedenen Tools und Sessions vom BarCamp Berlin, hier muss ich noch einige Tools testen.

* Weltverbesserung, öffentliche Wissenschaft, Neuronen und die Bankenkriese und wie sich daraus ein Bild ergibt.

Das sieht sehr stark nach viel Zeit die ich in der nächsten Woche in die Aufarbeitung der Reisen stecken muss. Es lohnt sich, für mich und eventuell auch für die Kollegen.

Blog nach Web2.0 von Tom Alby

Ich habe eine Mindmap über Blogs gemacht. Es soll einen Überblick sein von Blogs. Hierbei habe ich mich an das Blog Kapitelaus dem Buch Web 2.0 von Tom Alby gehalten.

Auf die MindMap clicken um diese zu vergrößern

Junior Prof goes Web2.0

Chrisp (Junior Professor) hat heute in seinem Blog geschrieben, dass er etwas Neues machen wird. Er geht mit seiner Arbeit als Wissenschaftler und Professor ins Web. D.h. er arbeitet in Wikis und lässt seine Arbeit von anderen diskutieren. Er schreibt über:“

  • Ich lege die didaktisch-methodischen Konzepte zu meinen Lehrveranstaltungen offen.
  • Ich reflektiere öffentlich meine Lehrerfahrungen.
  • Ich beschreibe meine Forschungstätigkeit und diskutiere neue Forschungsideen.“

Chrisp wird zum öffentlichen Wissenschaftler und wird damit Teil des Paradigmenwechsels an Universitäten. Ich muss sagen ich finde es sehr gut, dass jemand aus dem alten Paradigma („Profilierung, Egozentrik, Hierarchie, Misstrauen und Angst vor Irrtum (das klingt jetzt sehr negativ – es ist sicher eine Überzeichnung, aber die Tendenz stimmt).“ umsteigt.
Das Umsteigen ist nicht so einfach wie sich das anhört. Die eigene Arbeit offen zu Diskussion zu stellen braucht schon Nerven. Die Transparenz macht mehr Arbeit nehme ich an, aber sie bietet auch mehr Chancen für den einzelnen Prof. „Ich sehe dies als Möglichkeit, durch kollektive Wissenskonstruktion neue Ideenressourcen zu erschließen.“ Und andere Wissenschaftler können von seiner Arbeit lernen und diese weiterentwickeln.
Hier sehe ich ein kleines Problem, dass es viele geben wird die einfach sammeln werden und nicht teilen werden. Die „Undankbaren“, nenne ich sie mal, sind ein Problem vom neuen Paradigma. Sie werden es dem offenen Wissenschaftler das Leben schwer machen. Die Undankbaren werden alles Gute für ihre Publikationen sammeln, aber nichts zurück geben an die jeweilige Community. Ich denke über einen etwas längeren Prozess wird sich das Problem beheben, aber kurzfristig wird es wohl zu Frust führen ab und an. Insgesammt werden sich die Probleme schnell lösen, wenn die Gruppe/Community der offenen Wissenschaftler wächst.
Chrisp hat einen guten Weg eingeschlagen und hoffe, dass noch mehr Wissenschaftler und Professoren dem folgen werden. Dieses ist auch ein Web2.0 Weg.

Lebensweisheit, Lebenserfahrung ist das alles?

Heute ist ein Beitrag von zwei Neuronen erschienen bei Blogpiloten.de. Wisdom… Lebensweisheit, Lebenserfahrung – unsere Ressourcen beschreibt wie Web2.0 dazu beigetragen hat, dass Erfahrung und Weisheit ausgetauscht werden können. Quasi die Erfahrenen unterstützen die Anfänger. Dieser Austausch kann in Netzwerken statt finden. Die beiden Autoren sind selbst Mitglied in einem Wissensnetzwerk: Neuronen-Netz. So berichten sie aus ihren positiven Erfahrungen mit der Zusammenarbeit und Kommunikation in einem Netzwerk.

Ich denke die weitergegeben Weisheiten und Erfahrungen müssen nicht um bedingt von großem Vorsprung sein zu denen von dem Empfänger. Kleine Informationseinheiten können auch helfen. Gerade, wenn die Informationen immer und überall zur Verfügung stehen. Für mich mache ich hier die Einteilung in Expertenwissen und Masseninformation. Beides denke ich sollte in „The wisdom of crowds“ vorhanden sein. Den damit kann jeder Mensch etwas zum Allgemeinem-Wissen (nicht zu verwechseln mit Allgemeinwissen) beitragen.

Mit dem neuem Verständnis fürs Internet was mit Web2.0 mit gekommen ist, haben sich Teile von Gesellschaften sich verändert. Leider sind nicht Alle dabei. Gerade die Älteren, von deren Weisheit eine Gesellschaft zerren kann, sind unterrepräsentiert im Web2.0. Durch Aktionen wie bloggerpatenschaften.de wird versucht eine Brücke zwischen den Netzwerken aus dem Netz und den Menschen außerhalb des Netzes zu schlagen. Solche Aktionen könnten helfen den „i-Gap“ in der Gesellschaft zu überwinden.

Die Möglichkeiten die das Internet bietet müssen besser kommuniziert werden. Viel mehr NPOs (Non-Profit-Organization) müssen sich bilden und sich gegen kommerzielle Angebote durch setzen. Leider liegt es in der Natur der Sache, dass erfolgreiche Web2.0 Angebote von Unternehmen aufgekauft werden. Nichts desto trotz sollte die Partizipation im Internet positiv genutzt werden und nicht nur für Unterhaltung. Gegenüber dem Fernsehen, haben wir im Internet die Möglichkeit das Programm zu machen und sinnvolles mit unserer Zeit im Netzanfangen…natürlich nicht nur!

Jemehr Leute auch ihre Erfahrungen und Wissen, seien diese auch gering, mit ein bringen in Netzwerken erhält die Gesellschaft einen Mehrwert. So muss der nächste Schritt sein zu versuchen den „i-Gap“ zu verkleinern oder viele Brücken darüber zu bauen. Jeder kann in seinem Umfeld Begeisterung für Web2.0 Tools und Netzwerke auslösen. Das wird schon helfen. An Schulen und Universitäten muss auch mehr gemacht werden um die „Zukunft“ mit Netzsensibilität auszurösten. Gerade Kindern aus Bildungsfernen Familien könnte durch einen sinvollen Umgang mit dem Internet viele Türen geöffnet werden. Dafür müssen aber die Lehrer versuchen die Kinder und Jügendlichen übern den“i-Gap“ zubringen.

Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft durch die neuen Möglichkeiten die sie hat.