Wissenschaftliche Ergebnisse gut präsentieren

In dem Video vom Fraunhofer IIS wird ein neues Produkt und seine Idee in 2:50 vorgestellt. Ich finde die Präsentationsform und die Umsetzung sehr sehr gut. Das ist ein gutes Beispiel, dafür dass man seine Ergebnisse aus der Forschung entsprechend vorstellen und vermarkten muss. Die reine Präsentation auf einer Konferenz oder in einer Zeitschrift reicht nicht mehr. Grade in den Fachgebiete der Wissenschaft in denen Drittmittel und Aufträge von Industrie eine große Rolle im Haushalt der Instituten spielen. Ob das eine gute oder schlechte Entwicklung ist, weiß ich persönlich nicht. Ich weiß aber, dass ich sicher mehr an der Darstellung meiner Arbeit feilen muss.

P.S.: Tipp mit dem Link kam von Fraunhofer über Tweeter.

4 Gedanken zu “Wissenschaftliche Ergebnisse gut präsentieren

  1. Lieber Mo.

    Ja, du hast recht. Die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Bildungswesens sowie unseres Informationsverhaltens bringen es mit sich, daß gute (z.B. wissenschaftliche) Arbeit alleine leider nicht mehr ausreicht. Veröffentlichungen haben heute eine werbliche Facette bekommen.
    Das Selbe findet im Bildungssektor statt mit der für Universitäten völlig neuen Situation, daß diese nun miteinander in Konkurrenz stehen und um die besseren Studentenzahlen (und damit auch Mittel) buhlen müssen.
    Ob das gut ist weiß ich auch nicht genau, denn besseres Marketing bedeutet auch einen Anstieg der Kosten für Veröffentlichungen, was heissen könnte, daß mehr Budget auch den größeren Erfolg bringt. Im Umkehrschluß aber auch, daß die Chancen auf Erfolg mit vergleichsweise wenig finanziellem Einsatz enorm steigen. Wahrscheinlich findet einfach nur wieder eine Umwälzung der bekannten Strukturen statt..
    Wie dem auch sei – vielen, lieben Dank für die Blumen!

    Lauri, D.C.

  2. Ich finde es ENORM wichtig, dass Wissenschaftler ihre Ergebnisse auch „normalen“ Menschen präsentieren (können). Das ist für alle Beteiligten eine Bereicherung: Die „Nicht-Wissenschaftler“ bekommen einen Einblick in die neuesten Ergebnisse und in die Arbeitsweise von Wissenschaftlern, während Wissenschaftler ihre Arbeit „erden“ können. Auch eine Form von „öffentlicher Wissenschaft“ http://tinyurl.com/yzbp3dh

  3. Ja, so in der Art präsentiere ich dann meine Diss – wenn sie denn mal fertig geworden ist😉 …. kann mich ja schon mal bis dahin im Präsentieren üben…vielleicht demnächst auf dem EduCamp?

  4. Super Ansatz.

    Wobei die ein wenig mehr hätten erklären können was die entwickelt haben und weniger wie es zu der Entwicklung Brief, Telefon, Mobiltelefon gekommen ist.
    Aber so ein Filmchen ist zwar nicht teuer aber auch nicht billig. Das Equipment, die Produktion etc. Wird sicher 3000 – 7.000 EUR gekostet haben.

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