Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner

Heute habe ich den Artikel Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner gelesen. Sehr schöner Artikel, der die aktuelle Situation im eLearning und dem mobile Learning 2.0 wiedergibt. Die aktuellen Schlagworte von Netzwerk-Lernen, Flow-Erlebnis bis Open Educational Resources werden angesprochen und kurz erklärt.

Ich stimme mit dem ersten Abschnitt Mobiles Lernen nicht ganz über ein, das dort beschrieben Szenario wird momentan als Blendet Learning bezeichnet und nicht als Mobile Learning. Das klassische Mobile Learning sind doch Anwendungen wie Karteikarten lernen auf dem Mobilem Gerät oder das Lösen von Multiple Choice Fragen.

Wo ich 100% im Fazit mit übe einstimme ist: “ Es geht meines Erachtens primär darum, die Menschen vielfältig im Kontakt miteinander zu bringen bzw. sie zu ermächtigen, selbst ihre Netzwerke zu bilden.“

Das ist die Zukunft des mobilen Arbeitens und Lernens.

Hier ist der Artikel für jeden Zugänglich, schade dass die erste Seite nicht gut lesbar ist.

Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel über meinen Google Alert „e-Learning“ der auf den „e-Learning Blog“ der TU Graz verweist [reviw] Mobile Learning 2.0

4 Gedanken zu “Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner

  1. Hallo MO,

    besten Dank für das Review. Versuche gerade zu identifizieren, was Du mit erstem Abschnitt ML kennzeichnest …

    Mit dem Begriff Blended Learning tue ich mich zwischenzeitlich echt schwer. Er ist leider zu einem Marketing-Slogan verkommen – wer, bittschön, macht heute KEIN Blended Learning? Damit ist doch nur gemeint, nicht ausschließlich offline oder rein online zu arbeiten – na, toll😉

    Was ich letztlich aussagen möchte, ist ja: Wir müssen unser altes Denken, das mobile Display nur als verkleinerte Form des großen Bildschirms zu sehen, hinterfragen und endlich beginnen, über Anwendungen zu sinnieren, die sich nahtlos in den (sozialen) Alltag einfügen. Nicht als externes Objekt, sondern als integraler Bestandteil des aktiven Individuums.

    Wir müssen unsere „Lehrenden“-Brille absetzen und aus User-Sicht auf die Dinge blicken. Das wird langsam zu meinem Credo … glaube ich …

    Gruss, Anja

  2. hallo MO,
    e-, blended-, mobile-learning… – die schlagworte kommen und gehen, und mit ihnen ein rattenschwanz von fachbegriffen, welche die halbwertszeit von frischem fisch haben. anja hat recht: der sinn aller „learning“-formen liegt im vermitteln von wissen und/oder koennen, der focus also am user. kein medium (buch, PC, handy…) ist wahnsinnig toll oder grottenschlecht. die frage sollte lauten: welche medienform fuer welche aufgabe? – was anderes:
    es ist nicht leicht mit der (neuen/alten/gemäßigten…) rechtschreibung, das geb‘ ich zu, aber „wieder_geben“ und „über_ein_stimmen“ schreibt man zusammen. damit’s eindeutig ist.

  3. @acw mit ML meine ich den Abschnitt auf Seite 6 ( bzw. S.105) mit der Überschrift „Mobiles Lernen“ .

    @chris Danke für die Tipps bzgl. der Rechtschreibung. Freue mich immer über Tipps.

    Vielleicht liegt es daran, dass ich doch irgendwie Informatiker bin und Definitionen eine wichtige Rolle spielen in dem Fach. Natürlich ist es „doof“ wenn Definitionen zu Schlagworte und Buzz-Wörter verkommen und zur Marketing von falschen Produkten genutzt werden.

    Ja, in den Kommentaren sind die richtigen Fragen gennant. Für welches Szenario welche Medien? & Was wollen und können Lernende nutzen? Mit diesen zwei Fragen versuchen wir auch hier an die Entwicklung von unserer Lehre und neuen Systemen ran zu gehen.
    Für die Zukunft sehe ich, dass acw´s Sicht der Dinge sehr stark mit meiner übereinstimmt:
    “Mobile services enable pupils and students to create, share, and exchange microcontent at any time. Their community may also include teachers. Learners should have the opportunity to access their learning network at any time and any place. This supports the motivation and organization of learning. „Therefore, in this ’new paradigm‘, the e-learning course does not offer much as a ‚virtual space'(virtual campus, virtual classroom), but a space for communication between students, peers and tutors. And so, it offers students and professors resources to help them to improve their own Personal Learning Environment (PLE). „(Bartolomé, 2008) So the access to educational resources could be a component of leisure activities and so fully be integrated in the students‘ life.
    We think that using mobile devices fosters the integration of online networks into offline lifes, because people can access their online networks in a greater variety of offline situations.” ( http://tinyurl.com/l64eeg )

  4. Blended Learning, Microlearning, Mobile Learning, Web 2.0…. das sind (z.T. nicht erst inzwischen alles Marketingslogans. In einer Welt in der Marketing oftmals wichtiger ist als der Inhalt eigentlich kein Wunder.

    Wenn man allerdings ein entscheidendes Kriterium wie didaktisches Konzept anlegt, dann ist ein Fernstudium mit je einem Präsenztag zum Kennenlernen und zur Prüfung mit einem Jahr Studierzimmer KEIN Blended Learning mehr. Es gäbe dazu weit mehr zu sagen, z.B.
    – das eLearning ein Element von Blended Learning ist,
    – das erfolglreiches und lernerzentriertes Blended Learning nur mit Microcontent geht, nicht mit kompletten Scormkursen
    – das Content (Bibliotheken sind voll davon) nur die Basis des Lernens ist und das eigentliche Lernen (auch unter dem ’neuen‘ Paradigma der Kompetenzentwicklung) erst mit der interaktiven Auseinandersetzung mit diesen Inhalten und der Prüfung auf Valiabilitität für das eigene Leben beginnt.. es geht schon lange nicht mehr nur um Wissen …

    Das Netz der Dinge ist noch Zukunftsmusik. Noch folgen die von Menschen programmierten ‚Dinge‘ den Vorgaben Ihrer Schöpfer, sind also noch Stellvertreter zwischenmenschlicher Kommunikation und ich hoffe das dies der zentrale Zweck der Kommunikation bleibt…

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