Organisation goes 2.0

Ich bin sehr froh, dass es andere Blogs gibt! Vor allem weil es mir oft Arbeit erspart. Chrisp mit seinem Beitrag Neuron! und Gophie mit ihrem Beitrag http://neuron.mixxt.de/ auf jeweils ihren Blogs haben mir eine Einführung jetzt erspart. Nur kurz, seit dem EduCamp2008 gibt es eine Gruppe, nennen wir sie erst mal Neuron. In der bin ich auch drin, irgendwie. Mehr zu dem Thema findet man unter den angegeben Links oder auch unter Zukunftsprojekte –> Weltverbesserung EduCamp2008 .So eine Gruppe ist auch eine Organisation und damit will ich mich jetzt kurz befassen.

Nach Kieser (Organisation, 4.Auflage) hat eine Organisation bestimmte Merkmale. So sind Organisation „soziale Gebilde, die

  • dauerhaft ein Ziel verfolgen und
  • eine formale Struktur aufweisen, mit deren Hilfe Aktivitäten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel ausgerichtet werden sollen.“

Wichtig sind also das Ziel, die Dauerhaftigkeit, die Mitglieder, die formale Struktur und die Aktivität der Mitglieder. Für mich erfüllt die Neuron-Gruppe diese Punkte. Wie und in welcher Form kann an einer anderen Stelle diskutiert werden. Schon lange vor Prof. Alfred Kieser haben sich Wissenschaftler mit Organisationen auseinander gesetzte. Für ihre Beschreibung wurden oft Metaphern benutzt. Es gibt z.B. die Maschine, der Organismus, das Gehirn, die Kultur, die Politische Arena, das Psychisches Gefängnis die Fluss und Transformation als Metaphern für die Organisation. Mich interessiert gerade das Gehirn als Metapher. Erstens weil die Organisation „Neuron“ heißt und weil diese Metapher die Organisation als lernendes System darstellt.

Bevor ich viel schreibe mache ich mir eine Mindmap mit Hilfe der Folien von Prof. Hornke und Dr. Schilling aus dem Sommersemester 2006 aus der Vorlesung Personalmanagement. Die Metapher selbst stammt von Morgan (1986 1998)

Die Metapher vom Gehirn gibt sehr gut die Struktur der Neuron Gruppe wieder. Die Prinzipien die hier von Morgan aufgestellt wurden, sind auch „zufällig“ auch die Dinge die Gruppe ausmachen.

  1. Das Ganze in den Einzelteilen abbilden: das heißt für mich das Ziel Weltverbesseurng in kleine Ziele aufbrechen. Die Mitglieder/ Neuronen haben eine gemeinsame DNA à Visionen, Werte und Kultur.
  2. Redundanz der Funktionen: In den Teams haben sich meistens aus interdisziplinären Neuronen zusammen gefunden. Aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sind mehre Neuronen vertreten.
  3. Notwendige Varietät: die Organisationseinheitensind die Projektgruppen die sich ergeben sollen. Die einzelnen Projekte, die die Weltverbessern sollen autark arbeiten. Diese sollen sich an ihrer Umwelt anpassen.
  4. Nutzung von IT: Ist das wichtigste bei den Neuronen. Kommunikation, Netzwerke und elektronische Plattformen sollen vom Gehirn bereit gestellt werden. Das Gehirn selbst besteht aus ein großes Netzwerk. Die Gruppe hat das Ziel diese IT den Neuronen zu Verfügung zustellen oder zu zeigen wie diese funktionieren.
  5. Minimale Spezifikation: In verschiedene Wikis werden schon Definitionen beschrieben. Die Gruppe will auch keine komplexen Strukturen. Es sollen so viele Leute mitmachen wie möglich, daher soll die Hörde niedrig sein um einzusteigen.
  6. Lerne zu Lerne! : Die Fähigkeit zu lernen ist wichtig. Dieses wird im Beitrag Nachwuchswissenschaftler und das alte Paradigma auch angesprochen. Die Kompetenz auf Informationen zu reagieren ist eins der Wunder des menschlichen Gehirns. Hierfür sind die einzelnen Neuronen zuständig.

Durch die neuen Möglichkeiten die sich im Internet ergeben haben und durch die steigende Kompetenz mit diesen umzugehen in der Gesellschaft ergeben sich neue Chancen für die Gesellschaft.

Durch die gute Organisation der Neuron Gruppe, sehe ich dem Projekt positiv entgegen. Ich würde mich über Kommentare von Organisationsentwickler, Weltverbesserer und natürlich alle anderen auch. Verbesserungen sind willkommen.

3 Gedanken zu “Organisation goes 2.0

  1. Das Thema mal aus dieser (deiner) Sicht beleuchtet – sehr interessant! Es geht ja insgesamt darum viele Menschen zu erreichen und von den Möglichkeiten der Nutzung des Web 2.0 zu begeistern. Um viele Menschen zu erreichen ist es auch wichtig und notwendig viele verschiedene Zugangsweisen zu ermöglichen! Mit diesem Beitrag kann wieder eine andere Gruppe von Menschen für dieses Thema interessiert werden… das Gehirn ist die Metapher, für das, was im Web 2.0 entsteht… Wobei ich dafür plädiere es so einfach wie möglich zu halten – so bleibt das Web 2.0 zugänglich für alle, die teilnehmen möchten… Zu wissenschaftliche Betrachtungen der Thematik verkleinern die Zielgruppe der Social-Networker enorm! Open Source…

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