Zukunftsprojekte –> Weltverbesserung EduCamp2008

Eins der interessantesten Session war die Session „Zukunftsprojekte“ mit Prof. Dr. Jean-Pol Martin. Es ging auch sehr pünktlich los, denn es war auch viel zutun. Die Session hatte drei Teile. Bevor ich über die einzelne Teile schriebe sollte ich erwähnen worum es ging bei der Session. Das Ziel war es „Wie kann ich die Weltverbessern?!“. Das hört sich erstmals groß an, aber man kann auch die Weltverbesserung auf kleine Teilstücke herunter brechen. Hier bei kann man Versuchen die Weltverbesserer z.B. durch eine Wiki zu vernetzen. So entsteht das nötige Wissen an der richtigen Stelle, falls man den richtigen Experten an der Hand hat. Über das Wiki kann man auch die Kommunikation und Organisation betreiben für die Weltverbessrungsprojekte. Prof. Dr. Jean-Pol Martin und weiter Mitarbeiter von der Universität Eichstätt erzählten von Projekten und Workshops die sie schon zu dem Thema durchgeführt hatten.

Nun zum ersten Teil, da wurde Diskutiert wie man so eine Community am Leben halten kann. Es wurde am Beispiel von dem EduCamp Portal gemacht. Hier hatten sich einige Teilnehmer fünf Monate lang ausgetauscht. Prof. Dr. Jean-Pol Martin zeigte auf wie er Versucht hat die Gruppe zu motivieren im Vorfeld des Camps, um später im Camp an konkreten Ideen und Projekte zu arbeiten. Punkt die von den Teilnehmern genannt wurden waren z.B.

  • direkte Ansprache durch den Moderator/ Leader
  • Permanente Präsens des Moderators/ Leadrs (hoch frequentiert)
  • ständige Impulse des Moderators /Leadrs
  • Moderator/ Leader muss den Überblick behalten (gutes Gedächtnis)
  • Moderator/ Leader muss Denken anstoßen
  • Moderator/ Leader muss positives Feedback geben /emotionales Feedback geben

Ich verstehe unter Moderator und Leader den Projektmanger für das bestimmte Weltverbesserungsprojekt. Natürlich können mehrere Personen an dem Projektbeteiligt sein die es leiten und ihnen am Herzen liegt. Es ist halt sehr wichtig, die „Mitmacher“ und „Macher“ bei einem Projekt zu halten, bevor sie sich langweilen und aussteigen. Es sollte auch angestrebt sein auch neue Teilnehmer ein zubinden in die Projekte. Bei all diesen Projekten sind wir erstmals von einer Wiki ausgegangen die zu Organisation dient. Ich persönlich denke man kann auch andere Tools einsetzen, also eher Portale die diese Projekte unterstützen. Es gibt einige Opensource Portale die sich eignen könnten. Wikis sind aber ein guter erster Schritt in dieser Richtung.

In der zweiten Phase haben wir angefangen Themen zu sammeln für Projekte die uns interessieren um die Welt ein kleines Stück zu verbessern. Eine Liste der Projekte findet man unter http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/educamp/projekte_(3._Phase)#Community-Projekte. Nachdem wir vier Themen hatten haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt und versucht erste Schritte in der Planung unseres Projektes zu machen. Die dritte Phase findet dann Online statt auf der Wiki.

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Projekten. Ich selbst hatte auch eine Idee eingebracht. Muss mich sobald ich einen freien Slot habe mich um das Projekt kümmern.

6 Gedanken zu “Zukunftsprojekte –> Weltverbesserung EduCamp2008

  1. Wichtig finde ich sind auch ständige Wiederholungen (Redundanzen).

    Zu den notwendigen Aufgaben eines Moderators zählt auch, dass die Gruppe effektiv mit neuen Impulsen konfrontiert werden sollte. Dazu sind neue Mitglieder sehr hilfreich, diese jedoch bedürfen einer Einführung und Hilfestellung. Für die anderen bestehen diese in der Wiederholung und Festigung des Inhaltes.

    *grübel* Ist nicht jeder in der Gruppe dazu angehalten, Neue einzugliedern?

    Dein Beitrag ist ne schöne Übersicht über die gehaltene Session🙂.

  2. @Jana: Schön, dass du diesen Aspekt der Redundanz hervorhebst. Jetzt bin ich dabei zu überlegen, wo das Element der „Weltverbesserung“ in unseren Projekten liegt. Ich wäre schon dafür, dass man das noch deutlicher sieht. Sehr klar ist es beim Projekt mit Wolfgang Schreiber. Und bei den anderen? Anders ausgedrückt, es müsste für jeden Aussenstehenden klar sein, worin das Weltvebessernde bei allen unseren Projekten liegt.

  3. Pingback: Nachwuchswissenschaftler und das alte Paradigma « Mosworld
  4. Pingback: Organisation goes 2.0 « Mosworld
  5. Lieber ko, danke für Dein Kommentar. Eine etwas längere Ausführung hätte mich gefreut.
    Eine Vision ist jemands Vorstellung, besonders in Bezug auf die Zukunft entworfenes Bild. So denke ich, dass sogar jeder Misthaufen eine Vision sein kann nach Definition. Nur ist dies keine Vision für alle oder für Dich.
    Leider weiß ich nicht was Dir nicht gefällt, schade!
    Grüße Mosworld

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