Datenschutz auf dem EduCamp2008

Datenschutz war ein großes Thema auf dem EduCamp2008. Mich hat es etwas überrascht, dass so viele Studierende, Lehrende und Andere sich für dieses Thema interessieren. So war es auch nicht verwunderlich, dass es einige Sessions gab zu dem Thema. Meine erste Session die ich besucht habe war auch zu dem Thema „Die dunkle Seite des Webs“ war der imposante Titel. Leider konnte die Session nicht dem Titel stand halten. Die 45 Minuten wurden von einem Freelancer aus dem Bereich Internet Security moderiert. Dieser arbeitet auch für StudiVz. Der erste Teil war eine Präsentation wie leicht man doch Webseiten hacken kann und Daten manipulieren kann. Die Vorführung war zu detailiert und der Freelancer schmiss dauernd mit Fachbegriffen um sich. Die Zuhörer waren leider fast ausschließlich nicht Informatiker. Dieses führte zu etwas Langeweile, welches ab und an wenn es zu einer Demo kam unterbrochen wurde. Der zweite Teil war wesentlich interessanter fand ich. Hier ging es darum wie man mit seinen Daten im Netz umgehen sollte. Z.B. sollte man sich Bewusst sein, wenn man seine Fotos von der Party am Wochenende bei StudiVz hoch lädt, wer alles auf der Weld diese anschauen kann. Hier schalteten sich auch zwei Personalerinnen ein, welche von ihren Erfahrungen erzählten. Sie warten davor, sich all zu frei zu fühlen im Netz. Es gäbe viele Jobs, wie bei Banken oder Kanzleien, die auf ein gutes Auftreten der Mitarbeiter achten. „Das Netz vergisst nicht“ war hier ein Stichwort. Niemand stellt einen Bewerberin, dessen unseriösen Fotos online sind. Denn der Kunde des zukünftigen Arbeitgebers könnte auch diesen Vertriebmitarbeiter (m/w) googlen!

Eine weitere Gefahr ist die fremde Profilerstellung. Eine Teilnehmerin erzählte, dass sie einen Stalker hatte, dieser hat auch eine Reihe Geistigenmülls in ihrem Namen ins Netzt gestellt. Diese zu löschen, war für Sie eine riesen Aufwand, denn Sie war gezwungen sehr viele Administratoren auf der ganzen Welt zu erreichen, die die Unwahrheiten löschten. So sollte jeder sehr Vorsichtig sein bei seinem Handeln im Netz.

Die Frage war dann, wer die Verantwortung trägt. Hier bei ging es hauptsächlich um Volljährige Surfer. Die Meinungen gingen sehr auseinander. Der Staat sollte es Regulieren bis zur vollkommen keine Regulierung war die Bandbreite. Meine Meinung gegen eine staatliche Regulierung ist, dass wir bei McDonalds auch nicht sage, dass dort steht essen sie nicht mehr als ein Maxi Menü. So kann man auch z.B. nicht von StudiVz verlanden, dass sie auf der Startseite über alle Risiken aufklären. Klar, super wäre es wenn StudiVz ihre Nutzer besser aufklären würde über Datenschutz. Ich bin der Meinung, die Nutzer selbst müssen Aktiv sein. Sie sollten ihre Freunde(m/w) warnen vor den Gefahren im Netz. Wie bei der AGB Aktion von StudiVz, sollten dann auch die Nutzer ein Portal/Betreiber dazu bringen sich anzupassen. Die Macht der Masse ist in diesem Fall nicht zu unterschätzen. Die Diskussion in der Session hatte auch diesen Verlauf.

Weiterhin wurde auch darauf hingewiesen, dass man in der Zukunft besser Aufklären muss in Schulen und Universitäten. Die Medienkompetenz muss gestärkt werden. Ein Beispiel für Aufklärung ist www.klicksafe.de .Ein Werbe Video von der Seite ist unten angebunden. In einigen anderen Sessions wurde auch noch über Datenschutz gesprochen. Ein Schwerpunkt lag dabei auch bei ePortfolios. Leider habe ich hierzu keine Session besucht. Ich hoffe, da auf interessante Beiträge auf dem EduCamop Wiki

2 Gedanken zu “Datenschutz auf dem EduCamp2008

  1. Hallo Mo,
    ich gebe dir recht, wenn du sagst dass Nichtinformatiker Probleme hatten den Sessionleiter zu verstehen.
    Ich fand es aber trotzdem sehr interessant wie leicht sich Webseiten manipulieren lassen.
    Ein Aspekt war für mich darüber hinaus auch neu, weil ich in diese Richtung selber noch nicht nachgedacht hatte und sie in meinem Vortrag (E-Potfolios als Rsiko) nicht eingebaut hatte.
    Wer viele Informationen über einen hat, kann sich schnell das Vertrauen erschleichen, den anderen im Web mobben oder die IT (Webseite, Mail, etc.) angreiffen.
    Das war für mich sehr interessant und wird sicherlich noch einige Überlegungen nach sich ziehen.

    Liebe Grüße Jens aka Papa Schlumpf

  2. Ich muss sagen eine 100% Strategie mich im Netz oder besser Datenschutz zubetreiben mit meinen eigenen Daten habe ich nicht gefunden. Bin gespannt, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt.

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