Web 2.0 … viele Dinge nennen sich einfach so Web 2.0

In letzter Zeit habe ich sehr viel gelesen was Alles eine Web2.0 Anwendung ist. Es werden auch oft Dinge mit Titeln wie Social Software oder Folksonomy betitelt die nicht immer dem entsprechen. Ich weiß, eigentlich nicht wieso mich das aufregt jedes mal. Dies ist eingentlich die Sache, der jenigen die es schreiben und die es lesen. Leider ist es in moment (also nach meinem Gefühl), dass jeder einfach etwas über Web2.0 schreiben kann oder sogar sein Produkt hat „Web2.0 Inside“. Ist der einsatz von Webkomponenten die auf AJAX basieren schon eine Berechtigung seine Dienst ein Web2.0 Dienst zunennen. Social Networking und Folksonomy sind zwei Begriffe die ich von O`Reilly her kenne, aber nun gibt es noch die Wörter wie Soical Bookmarking oder Social Software… ich muss zugeben in diesem Augeblick weiß ich gar nicht wer diese Begriffe eingeführt. So wird es wohl eine Weile für mich ein Rätsel bleiben was diese den nun genau bedeuten oder definiert sind. Es gibt einige Bücher die diese Titel tragen, aber diese erschienen Titel sind jünger, als ich bis jetzt Artikel gefunden habe mit den Schlagwörter. Ich würde mir wünschen, dass Autoren viel öffter begründen würden wieso sie etwas als Web2.0 oder SocialSoftware identifiziert haben. Für mich ist der Einsatz von RSS-Feeds nicht gerade eine Begründung für Web2.0. Viel öffters könnte man vielleicht schreiben, dass man auch Tools einsetzt, welche auch erflogreiche Webseiten mit dem Status Web2.0 einsätzen, auch benutzt.

Auf der Seite http://www.go2web20.net/ findet man wohl die größte Ansammlung an Webdienste die sich den Titel Web2.0 gegeben haben. Zum Glück würde ich sagen, sind die Meisten angegbenen Dinste auch irgendwie Web2.0 und inovativ auf ihrer Art und Weise.

3 Gedanken zu “Web 2.0 … viele Dinge nennen sich einfach so Web 2.0

  1. Hi, ich habe auch die Studie von der ARD/ZDF 2007 gelesen. Ich sehe es nicht so schwarz wie in dem oben angegebennen Link. Web 2.0 ist nicht darauf ausgelegt, dass Alle produzieren. Alle haben die Möglichkeit zu produzieren. Ein wichtiger Teil dabei ist, dass die selbst Produzierten Blogs, Podcasts oder sei es die Videos die man bei Youtube hochlädt(nicht eingen produzierte) von vielen Anderen gelesen oder angeschaut werden. Bei der Menge an internet Nutzern sind schon 3% oder 6% schon eine große Menge an Menschen. Ich werde auch selbst demnächst eine Umfrage mit Studierenden machen um ihre wirkliche Nutzerverhalten im Netz zu evaluieren.

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