Was soll ich in der Freizeit machen? Stimme ab!

Momentan führe ich eine Umfrage durch auf http://twtpoll.com/axs2kj . Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt. Die Frage ist, ob ich wieder Basketballtrainer werden soll oder ob ich besser etwas anderes machen soll. Es gibt 6 Antwort Möglichkeiten von denen man eine wählen kann. Den Link habe ich gestern und heute Mittag über Twitter in die Welt gesendet. Gelichzeitig ist dieser auch als mein Facebook Statusmeldung eingegangen. Mal sehen wieviele Leute sich an der Umfrage beteiligen. Bis jetzt sind es 11 Personen. Eventuell werden es mehr Teilnehmer an der Umfrage nach diesem Blogbeitrag. Das Ergebnis der Umfrage ist direkt nach der Stimmabgabe sichtbar. Also geh auf http://twtpoll.com/r/axs2kj und stimme ab über meine Freizeit. Ich nenne das hier “Freizeitgestaltung 2.0″ J

Lust zu twittern?

Hast Du schon von Twitter gehört oder willst Du wissen was Twitter ist? Im WIRED Magazine ist der passende Artikel über Twitter, welcher genial ist. Der Artikel von Clive Thompson beschreibt sehr gut was twittern bedeutet. Es ist keine Erklärung der Anwendung Twitter, sonder viel mehr des praktischen Nutzen von Twitter. Clive Thompson nett den Artikel mit gutem Grund “How Twitter Creates a Social Sixt Sense” .Wer jetzt neugierig geworden ist wie dieser sechte Sinn sich ausdrückt, sollte den Beitrag ansurfen und es lesen. Bei dem Versuch den Text zusammen zufassen würde zuviel verloren gehen. Obwohl der Artikel dem gleicht, was Chrisp und ich immer versuchen bei unseren Erfahrungsberichten über Twitter rüber zubringen. Schön das die “Tweethearts, Princes of Twitter and Kings of the Web” auf der ganzen Welt dasselbe erleben und empfinden.

EDUCAUSE Learning Initiative hat einen Beitrag über Twitter heraus gebracht: 7 Things You Should Know About TwitterFazit Hier wird Twitter im Hochschulkontext betrachtet. Der Beitrag wird mit einem Szenario aus der verteilten wissenschaftlichen Arbeit eingeleitet, bevor sieben Fragen zu Twitter beantwortet werden.

Wer keine Lust hat zu lesen kann sich auch erst einmal diese Videos über Twitter anschauen, aber das richtige Verständnis für den Nutzen kommt mit den Berichten rüber.

Ich kann jedem Twitter und die beiden Berichte empfehlen!

Back – Zurück

I´m back. Zurück nach langer Abwesenheit. In der Zeit habe ich an einem neuen Release von mir gearbeitet. Nun ist es soweit, Release ist public. Es gibt nicht viele neue Features, aber einige Dinge sind überarbeitet worden und einige Funktionalitäten ausgebaut. So freue ich mich auf mein neues Release von mir. Gerade befinde ich mich in der Phase indem ich die Features für die nächste Version erarbeite. Diese werden im nächsten Zyklus von mir umgesetzt. Tipp: Wenn man sich selbst neu entwirft ist ein User-Centered-Design nicht schwer und ist sogar zu empfehlen.

Für die Leser, welche mir bei Twitter folgen, gibt es wohl in diesem Beitrag nicht viel Neues. Sie hatten die Möglichkeit meine Tätigkeiten der letzten Wochen sehr detailiert zu verfolgen, da ich jetzt auch mobile-twittere. Die Folge ist, dass sich die Anzahl meiner Post sich dramatisch erhöht hat. Über meine Erfahrungen mit dem mobilem Internet werde ich ein eigenen Beitrag schreiben. Im Folgenden werde ich im Wesentlichen die nächsten Beiträge, die ich schreiben möchte benennen. Das ist wichtig, damit ich nicht vergesse was ich schreiben wollte und ein Druck aufgebaut wird um diese sobald wie möglich zu bloggen.

In den letzen Wochen war ich einige Tage in Berlin. Das SLS, EduCamp 2 ( ec08 ), DNA-Digital Treffen ( dna_d ) und BarCamp Berlin 2008 ( bcberlin3 ) fanden alle in der Hauptstadt statt. Das sind eine Menge Veranstaltungen in kurzer Zeit. Liegt wohl daran, dass gerade Web-Wochen sind (hmm, könnte eine Aktion bei McDonnalds sein). Zu allem will ich noch etwas Bloggen, damit meine Erfahrungen und das Wissen was ich gewonnen habe nicht verloren gehen.

Zu meiner Freude habe ich auf den Veranstaltungen sehr interessante Personen kennen gelernt und ein paar bekannte wieder getroffen. Eine neue Erfahrung war, sehr viele “Virtuelle Freunde und Bekannte” im Realen zutreffen. Hinzu kommen noch die Personen die man von ihren Blogs oder Twitter kennt. Im vornherein hätte ich nicht gedacht, dass mein Mentales-Bild der Leute mit den realen Personen übereinstimmt. In den meisten Fällen sind die Personen so wie ich sie mir vorgestellt hatte oder “besser”. Diese Erfahrung zeigt mir, dass Authentizität ein wichtiger Punkt ist, bei den Bloggern und Twitterer denen ich folge. Authentizität wird in einem anderen Beitrag, wohl eine wichtige Rolle spiele.

Folgende Beiträge sind geplant als nächstes. Die Reihenfolge wird sicher nicht der Aufzählung hier entsprechen.

* SLS, Scoyo und die Rolle der privaten Wirtschaft in der Gesellschaft speziell in der Bildung

* EduCamp 2-008 kurzer Bericht

* Meine Session auf dem EduCamp und die Tools und Ideen die dort genannt wurden. (erscheint auch auf mixxt)

* Öffentliche Wissenschaft auf dem EduCamp

* DNA-Digital ein Bericht von dem OpenSpace

* BarCamp Berlin eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke

* Mehre Artikel zu verschiedenen Tools und Sessions vom BarCamp Berlin, hier muss ich noch einige Tools testen.

* Weltverbesserung, öffentliche Wissenschaft, Neuronen und die Bankenkriese und wie sich daraus ein Bild ergibt.

Das sieht sehr stark nach viel Zeit die ich in der nächsten Woche in die Aufarbeitung der Reisen stecken muss. Es lohnt sich, für mich und eventuell auch für die Kollegen.

Prof. Kruse im Interview bei Scope: eine qualitative Bewertung

Ich gebe mal eine qualitative Bewertung zu Prof. Dr. Peter Kruse. Ich will hier kein Wiki Eintrag zu Ihm schreiben. Ich habe ein Interview von 70 min auf Scope mit ihm gesehen. Meine Bewertung bezieht sich auf die Äußerungen aus diesem Interview. Ich hoffe Prof. Kruse ist nicht böse wegen der Bewertung. Das Wort “Bewertung” habe ich in dem Interview gelernt. Vorher hätte ich Feedback oder Meinung gesagt.
Mir gefallen die Aussagen nicht, ich führe das mal kurz aus. Ich sehe, dass einfache Dinge sehr komplex dargestellt werden und kompliziert beschrieben. Themen sind Netzwerke und Lernen kurz gesagt. Dabei geht er natürlich auf das Internet als komplexes Netzwerk ein.
Viele Aussagen die er in dem Interview trifft sind faktisch nicht richtig, z.B. das YouTube seine beste Zeit schon hatte. Für mich ist das ganze sehr viel heiße Luft. Ich benutze hier ein Zitat aus einem Kommentar: “Oft beziehen Geisteswissenschaftler ihre Autorität nur aus dem Umstand, dass sie Banales unverständlich (mithilfe einer überzüchteten Terminologie) ausdrücken.” genau das passiert hier.
Die Behauptung, dass das Internet momentan erstickt und auch die Bewertungssysteme die auf Statistik beruhen uns nicht weiter bringen (Googles Pagerank, Amazons Empfehlung). Leider stimme ich hier nicht zu. Natürlich sind semantische Netze gut, aber ich sehe kein muss. Vieles was als nicht funktionierend dargestellt wird von ihm in dem Interview funktioniert.
Die Möglichkeit mit Menschen aus anderen Kulturen Kontakt zu haben und auch mit diesen zu arbeiten und zu lernen wird als ein Problem dargestellt. Natürlich kann es Probleme geben, diese sind in der Anzahl wesentlich kleiner als hier beschrieben. Das Thema macht die Musik, in der globalisierten Welt sprechen alle über dasselbe und verhalten sich ähnlich bei der Kommunikation über das Netz. Wenn ich über ein spezielles mathematisches Problem mit Studierenden aus der ganzen Welt spreche, haben wir in dem Augenblick dieselbe Kultur, die Mathe-Kultur. Das Selbe gilt auch wenn ich mich über das iPohne informiere und unterhalte.
Natürlich kann es bei aufgepusteten Terminologien Probleme geben, weil da jeder sein Luftballon platzieren will. Ähnliches habe ich auch bei anderen Publikationen von Geisteswissenschaftler festgestellt gesehen. Es waren keine Geisteswissenschaftler am “Start” als das Internet los ging und “Web2.0″ auch nicht. Jetzt muss alles erklärt und mit Begrifflichkeiten bedeckt werden. Man will ja jetzt dabei sein. Ich rede nicht von sinnvollen Projekten, die jetzt auch gerade aus der Geisteswissenschaft gestartet werden. Die Internet und “Web2.0″ als Werkzeug nutzen. Nein, sondern die die jetzt die Weisheit mit Löffel gegessen haben. Gerade für die die Funktionsweise des Netzes zu komplex geworden ist und zu kompliziert zum Verstehen und jetzt versuchen Begriffe zu finden oder Lösungen haben für nicht vorhandene Probleme. Diese lassen sich halt gut an Unternehmen (Enterprise 2.0) verkaufen. Ich will auf gar kein Fall die Arbeit von Prof. Kruse schlecht reden, aber am Ende des Tages spricht da ein Berater der seine Firma platziert. So viele Buzz Wörter habe ich selten in 70 Minuten gehört.
Ich freue mich auf Eure Meinung, gerade wenn ihr eine andere Meinung habt. Ich habe schon von einigen gehört, dass Sie Prof. Kruse genial finden.

PS: Vergleicht einfach die Beiden Videos:
http://de.youtube.com/watch?v=Wvi-dM-KFQs
http://www.youtube.com/watch?v=yL_-1d9OSdk

PPS: Ich schließe in keinem Fall aus, dass ich das Interview nicht verstanden habe. Mir also die notwendige Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu fehlen.

PPPS: Es kommen auch sehr viele wirklich intelligente Dinge im Interview vor, aber zum Themen Unternehmen und Wirtschaft. Die Dinge die mit Netzwerk, Internet, Web2.0 usw. sehe ich kritisch. Halt Vorstellung seiner Firma. Kluges Marketing von einem klugen Unternehmer.

Blog nach Web2.0 von Tom Alby

Ich habe eine Mindmap über Blogs gemacht. Es soll einen Überblick sein von Blogs. Hierbei habe ich mich an das Blog Kapitelaus dem Buch Web 2.0 von Tom Alby gehalten.

Auf die MindMap clicken um diese zu vergrößern

SUMMIZE Twitter Search Suche

Dinge gibt es?! Heute habe ich eine Suchmaschine für/ über Twitter entdeckt. ist dieses neue Tool. Irgendwie bunt und cool. Ich kann einfach ein Begriff eingeben und er sucht mir die entsprechenden Nachrichten wo das Wort drin vorkommt. Hier mit kann ich Personen finden die über dasselbe reden wie ich. Es bietet auch ein großes Potenzial beim bilden von Mashups.

Neben den tollen Eigenschaften macht summize.com mir auch Angst. So kann jeder lesen was ich schreibe. Klar, wenn mein twittern frei ist, kann es auch jeder lesen. Hier mit bekommt es aber eine andere Dimension finde ich. Es ist eine gezielte Suche nach Themen und Personen möglich. Mit Datamining lassen sich sehr viele Informationen über eine Person oder eine Personengruppe heraus finden. Man kann Kommunukationsnetzwerke visualisieren und mit den kleinen einzelnen Informationen ein großes Bild zusammen setzen, welches mehr ist als die Summer seiner Einzelteile. Wie meine kollegin sage, es war klar, dass irgendjemand eine solche Suchmaschine machen würde, aber ich bin da noch etwas gespalten zwischen “hey Super!” und “hey aufpassen!”

Siehst Du probleme? Oder siehst Du eher die Vorteile? Hast Du schon coole Mashups im Kopf?…

AideRSS Hilfe bei Organisation von RSS Feeds

RSS ist toll. Für die noch nicht wissen was RSS-Feeds sind oder was dieses Orange Symbol ist, sollten bei Chrisp vorbei schauen. Im Beitrag RSS-Feeds abonnieren zeigt er was RSS ist und wie man es abonniert. Hier sind auch direkt zwei Videos so, dass es nicht langweilig wird.

Nun für die anderen die schon RSS nutzen. Mit der Zeit sammelt sich echt viel an, also Webseiten von den man das RSS abonniert hat. Etwas Unterstützung bei der Organisation und Bewertung gibt jetzt die Seite AideRSS.com .Hier kann man sich anmelden und seine RSS-Feeds sammeln und organisieren. Das Tolle ist, es strukturiert für einen die Feeds. Mit Hilfe von verschiedenen Faktoren, werden die einzelnen Beiträge bewertet und in verschiedenen Klassen eingeteilt. So kann ich mir immer einfach die wichtigsten oder besten Beiträge lesen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Inhalte zusammen zustellen. Was hilfreich ist, dass ich von meinen Listen auf AideRSS.com einen RSS abonnieren kann. z.B. kann ich von verschiedenen Basketball-Seiten die Feeds auf AideRss abonnieren. Dann kann ich sagen, er soll mir aus diesen die 10% Besten als RSS-Feed bereit stellen und ich abonniere nur diese noch. Habe 90% der Beiträge mir erspart.

Die Auswahl, was gut oder schlecht ist fällt z.B. über Anzahl Kommentare, Bookmarking bei SocialBookmarking Plattformen usw. Ich glaube AideRSS.com kann noch ein paar Dinge, aber habe noch nicht alles ausprobiert. Es gibt auch Einführungsvideos die helfen solle, zu verstehen wie man AideRSS.com nutzt und was es macht. Viel Spaß damit und schreibt mir mal Eure Erfahrungen und wo Ihr es einsetzt.

Was ist web2.0? oder Web2.0 wird zu 2.0 Zeitalter

Web2.0 Ist eins der wichtigsten Ausdrücke meines Lebens geworden in den letzen 20 Monate. Es ist überall. Vor allem 2.0 hängt an allem. Ich warte nur noch, dass mein Brot zu Brot2.0 wird. Nicht falsch verstehen, ich liebe Everything2.0. Everything2.0 trifft den Nagel glaube ich ganz gut auf den Kopf, so wie auch eine Gruppe bei Xing.com heißt. Für mich ist Web2.0 schon längst viel mehr, als von Tim O´Reilly beschrieben in What is Web 2.0. Web.20 ist schon längst nicht nur im Netz zu suchen. Das Verhalten von der Bürger hat sich verändert. Ich bin nicht mir sicher, ob ich sagen kann die Gesellschaft hat sich in ihrem Verhaltensmuster geändert oder nicht. Leider bin ich kein Soziologe. Ich wage mich doch zu schrieben: Web2.0 ist ein Zeitalter oder könnte für ein Zeitalter stehen. So wie auch die Industrialisierung ein Zeitalter ist. In den letzten Jahren habe ich oft von der Informationsgesellschaft gelesen als unser Zeitalter. Die Informationsgesellschaft ist nur die Vorstufe zu Web2.0, genau wie erst die Manufakturen mit Arbeitsteilung begannen, bevor es zu den Fabriken überging mit dem Einsatz von Maschinen und die Automatisierung von Arbeitsprozesse. Durch diese Veränderungen veränderte sich der Mensch in dem neuen Zeitalter. Das Selbstverständnis des Menschen, welches sich in seinem Handeln in der Gesellschaft verändert hat macht für mich ein Zeitalter aus. Mit Web2.0 verändern wir uns auch. Viele Prozesse und Werte habe sich in den letzen Jahren gewandelt. Durch diesen Wandel haben sich auch die Menschen als Teilnehmer an den Prozessen sich gewandelt oder angepasst. Der Arbeitnehmer wird zum Wissensarbeiter der immer mehr Knowledgemanagement in Kooperation und Kollaboration mit seinen Kollegen (Community) machen muss. Das Verständnis für Privatsphäre und Datenschutz verändert sich immer mehr. Es ist nicht nur die Selbstdarstellung oder der Umgang miteinander in Social Networks sonder auch das Verhalten bei anderen Dingen. Die freizügige Weitergabe von Daten beim Einkaufen mit der Payback-Karte oder der Treuekarte ist auch Web2.0. Der Käufer erstellt ein Einkaufsprofil von sich. Dieses ist öffentlich für die “Partner” der Karte die dafür zahlen, es funktioniert nicht viel anders als Googles AdSense oder personalisierte Werbung bei StudiVz.

Genau wie auch in anderen Epochen gibt es im Web2.0 eine neue Ressource die sehr viel Wert ist und auch umkämpft ist: Daten. Daten bilden die wichtigste Ressource in diesem Zeitalter. Das Sammeln von Daten ist zu ein großem Geschäft geworden. Jetzt sind es nicht bestimmte Länder die expandieren wollen jetzt, sondern Multi-Nationale Unternehmen. Google stellt hierbei das British Empire dar. Google hat es in einer Dekade geschafft die wertvollste (86 Milliarden Dollar) Marke auf der Welt zu werden. Ihr Geschäft sind Daten. Genau wie das Großbritannien andere Länder verschluckte ins British Empire, hält es auch Google. Es verschluckte viele Firmen: Orkut, Writely (jetzt Google Docs), Youtube usw. Alle diese Unternehmen bringen neue personalisierte Daten für Google mit. Nun versucht Microsoft mit Google mit zu kommen genau wie einige andere die sich auf das Datensammeln begeben haben.

Auch klassische Dienste des Staates stellen sich um. Was auch ein Kennzeichen für ein neues Zeitalter ist. Der Bundesnachrichtendienst (BND) stellt sich z.B. bei Jobmessen, als große Firma dar die einfach International Datensammelt, so unschuldig wie Google oder Yahoo. Das Datensammeln ist die beste Waffe, die den Bürgern einen Schutz vor Terrorismus bieten kann. Es gibt immer mehr Gesetze die den Umgang mit den Daten “regeln” sollen zum Schutz vor bösen Einflüssen. Hierbei ist aus einer Ecke der Begriff Stasi2.0 entstanden. Vorrats-Datenspeicherung betrifft auch die Oma die nichts mit Web2.0 zutun hat. Das zeigt, dass 2.0 nicht nur das Verhalten im Web betrifft, sonder eine Veränderung in der Gesellschaft beschreibt.

Zu User Generated Content kann ich sagen, dass ich schon lange bei Subway mein Sandwitch und bei Starbucks mein Café selbst generiere indem ich die einzelnen Zutaten bestimme. Gut den Content teile ich nicht mit der Welt, aber ich bestimme was passiert. Ich werde Teil des Prozesses. Nichts anderes passiert auch bei mymuesli.com, wo ich mein eigenes Müsli zusammen stelle und bestelle, halt web2.0.

Zum Glück bin ich mit der Idee nicht ganz allein, Tim O´Reilly sagte kürzlich zu dem Thema bei BBC: “It’s the most profound change since the advent of literacy. And it’s bigger than the industrial revolution.”

Ich sehe noch kein Ende der Veränderungen, die Dienste die unser Leben verändert haben, werden sich jetzt noch mobil machen. Es wird eine komplette ein Bettung in den Alltag statt finden. Wir verändern uns mit den Gegenständen um uns. Bin gespannt wann man über das 2.0 Zeitalter in den Geschichtsbüchern liest. (Falls da noch richtige Bücher gibt :-) )

Junior Prof goes Web2.0

Chrisp (Junior Professor) hat heute in seinem Blog geschrieben, dass er etwas Neues machen wird. Er geht mit seiner Arbeit als Wissenschaftler und Professor ins Web. D.h. er arbeitet in Wikis und lässt seine Arbeit von anderen diskutieren. Er schreibt über:”

  • Ich lege die didaktisch-methodischen Konzepte zu meinen Lehrveranstaltungen offen.
  • Ich reflektiere öffentlich meine Lehrerfahrungen.
  • Ich beschreibe meine Forschungstätigkeit und diskutiere neue Forschungsideen.”

Chrisp wird zum öffentlichen Wissenschaftler und wird damit Teil des Paradigmenwechsels an Universitäten. Ich muss sagen ich finde es sehr gut, dass jemand aus dem alten Paradigma (“Profilierung, Egozentrik, Hierarchie, Misstrauen und Angst vor Irrtum (das klingt jetzt sehr negativ – es ist sicher eine Überzeichnung, aber die Tendenz stimmt).” umsteigt.
Das Umsteigen ist nicht so einfach wie sich das anhört. Die eigene Arbeit offen zu Diskussion zu stellen braucht schon Nerven. Die Transparenz macht mehr Arbeit nehme ich an, aber sie bietet auch mehr Chancen für den einzelnen Prof. “Ich sehe dies als Möglichkeit, durch kollektive Wissenskonstruktion neue Ideenressourcen zu erschließen.” Und andere Wissenschaftler können von seiner Arbeit lernen und diese weiterentwickeln.
Hier sehe ich ein kleines Problem, dass es viele geben wird die einfach sammeln werden und nicht teilen werden. Die “Undankbaren”, nenne ich sie mal, sind ein Problem vom neuen Paradigma. Sie werden es dem offenen Wissenschaftler das Leben schwer machen. Die Undankbaren werden alles Gute für ihre Publikationen sammeln, aber nichts zurück geben an die jeweilige Community. Ich denke über einen etwas längeren Prozess wird sich das Problem beheben, aber kurzfristig wird es wohl zu Frust führen ab und an. Insgesammt werden sich die Probleme schnell lösen, wenn die Gruppe/Community der offenen Wissenschaftler wächst.
Chrisp hat einen guten Weg eingeschlagen und hoffe, dass noch mehr Wissenschaftler und Professoren dem folgen werden. Dieses ist auch ein Web2.0 Weg.

Tagging und TagCloud

Habe heute meine TagWolke gefunden. Bei Xing.de habe ich gesehen, dass mich jemand bei www.123people.de gesucht hatte. Bin natürlich auf die Seite gesurft. Dort habe ich entdeck, dass auch eine TagWolke zu eine Person auf gebaut wurde. Ich muss sagen die ist ganz gut gelungen zu meiner Person. Na ja ich weiß nicht wie Stuttgart dahin kommt! Na ja, es gibt ja auch andere Menschen im Netz J . Vor allem ist mein Blog nicht in den Ergebnissen mit einbezogen. Wenn man mein Blog TagCloud mit dieser vergleicht, sieht man einige Übereinstimmungen. Das spricht für die Qualität. Natürlich funktioniert es nur bei Personen die im Netz präsent sind. Ich sehe noch viel Potenzial in Tagging und TagWolken nicht nur bei Personensuche. Hast Du noch coole TagWolken? Oder Ideen für Tagging? schreib einfach ein Kommentar.

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