Workshop Mobile Learning

Call for Papers / Call for Videos

Workshop Mobile Learning

“Einsatz mobiler Endgeräte im Lernen, Wissenserwerb sowie der Lehr-/Lernorganisation”

im Rahmen der 9. e-Learning Fachtagung Informatik – DeLFI 2011 5.-8. September 2011 – Dresden

http://ws-mobile-learning.blogspot.com/

Themenbereiche

Eine nicht ausschließende Auswahl möglicher Themenbereiche umfasst:

  • Technologien und Plattformen für mobiles Lernen
    • Mobiler Zugriff auf Lerninhalte und organisatorische Informationen
    • Kontextbestimmung und Nutzung im mobilen Lernen
    • Vertrauen und Zuverlässigkeit / Empfehlungssysteme / Qualitätsmanagement
    • Skalierbarkeit von Infrastrukturen
  • Anbindung von mobilem Lernen an andere Systeme
    • Anbindung an Web basierte Plattformen (LMS; E-Portfolio)
    • Anbindung an Community Dienste
    • Anbindung an Soziale Netzwerke
    • Realisierung von mobilem Lernen in der Community
  • Gestaltung von Interaktionsschnittstellen im Mobile Learning
    • Innovative Interaktionstechniken für mobile Endgeräte im Lernen und der
    • Lernorganisation
    • Spiele, Simulationen und Augmented Reality für mobiles Lernen
    • Gestaltung von Medien für mobiles Lernen
  • Szenarien und Anwendungen für den Einsatz von mobilen Endgeräten im Lernen und der Lernorganisation
    • Mobile Learning an der Hochschule
    • Mobile Learning in der Schule
    • Mobile Learning in der beruflichen Bildung
    • Mobile Learning im individuellen, lebenslangen Lernen
    • Gestaltung von neuen Anwendungen
    • Organisatorische Einbettung
  • Didaktik und Wirksamkeit von Mobile Learning
    • Erfahrungsberichte zum Einsatz von mobilen Endgeräten im Lernen
    • Wirksamkeit und Lernerfolge von Mobile Learning Anwendungen
    • Didaktische Modelle und Rahmenbedingungen für den Einsatz von mobilen Endgeräten
    • Prüfungen und Leistungsnachweis im mobilen Lernen

Einreichung von Beiträgen zu Forschungsergebnissen

Interessenten für Beiträge können diese in Form eines bis zu 6-seitigen Artikels zu den zuvor genannten Themengebieten bis Anfang Juni einreichen. Der endgültige Termin wird baldmöglichst bekanntgegeben Es ist das LNI Format http://www.giev.de/service/publikationen/lni/ zu verwenden. Die Beiträge sind in vollständiger Fassung als pdf-Datei (mit Grafiken in einer Punktdichte von mindestens 300 dpi) einzureichen über das Konferenzmanagementsystem easychair.

https://www.easychair.org/conferences/?conf=wsmobilelearning2011.Die Einreichungen werden vom Programmkomitee begutachtet.

Einreichung von Videos zu Konzepten, Prototypen und Anwendungsbeispielen

Interessenten für Videos werden gebeten, das unter www. zur Verfügung stehende ausgefüllte Formular bis zum 15. Juli ebenfalls über das Konferenzmanagementsystem https://www.easychair.org/conferences/?conf=wsmobilelearning2011 einzureichen. Über die Bereitstellung des Videos werden wir sie dann informieren.

Workshopleitung

Gesamtorganisation: Christoph Rensing (TU Darmstadt)

Schwerpunkt wissenschaftliche Beiträge und Co-Organisation: Ulrike Lucke (Universität Potsdam), Ulrik Schroeder (RWTH Aachen University)

Schwerpunkt Konzepte und Anwendungen (Videos): Mostafa Akbari (RWTH Aachen University), Claudia Bremer (Goethe Universität Frankfurt)

Organisation und Ablauf des Workshops

Der Workshop wird als ganztägige Veranstaltung im Rahmen der DeLFI 2011 durchgeführt. Alle Teilnehmer sollen aktiv am Workshop partizipieren, sei es durch die Präsentation von Forschungsergebnissen, sei es durch die Vorstellung von Videos oder die gemeinsame Diskussion. Die wissenschaftlichen Beiträge des Workshops werden in einem Workshop-Band elektronisch (mit ISBN/ISSN) veröffentlich. Die ausgewählten Videos werden auf einem Video Portal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Termine

04.7. Deadline für Paper Einreichungen
15.7. Deadline für Video Einreichungen
22.7. Benachrichtigung über die Annahme Paper
01.8. Benachrichtigung über die Annahme Videos
03.8. Abgabe der druckfertigen Fassung Paper

Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner

Heute habe ich den Artikel Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner gelesen. Sehr schöner Artikel, der die aktuelle Situation im eLearning und dem mobile Learning 2.0 wiedergibt. Die aktuellen Schlagworte von Netzwerk-Lernen, Flow-Erlebnis bis Open Educational Resources werden angesprochen und kurz erklärt.

Ich stimme mit dem ersten Abschnitt Mobiles Lernen nicht ganz über ein, das dort beschrieben Szenario wird momentan als Blendet Learning bezeichnet und nicht als Mobile Learning. Das klassische Mobile Learning sind doch Anwendungen wie Karteikarten lernen auf dem Mobilem Gerät oder das Lösen von Multiple Choice Fragen.

Wo ich 100% im Fazit mit übe einstimme ist: ” Es geht meines Erachtens primär darum, die Menschen vielfältig im Kontakt miteinander zu bringen bzw. sie zu ermächtigen, selbst ihre Netzwerke zu bilden.”

Das ist die Zukunft des mobilen Arbeitens und Lernens.

Hier ist der Artikel für jeden Zugänglich, schade dass die erste Seite nicht gut lesbar ist.

Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel über meinen Google Alert “e-Learning” der auf den “e-Learning Blog” der TU Graz verweist [reviw] Mobile Learning 2.0

Lernen –> e-Learning —>Blended Learning –> e-Hochschule?

In den letzen Monaten habe ich mich im Zuge meines Studiums und auch meiner Arbeit an einem e-Learnig Institut sehr viel mit dem Thema e-Learing beschäftigt. Vor allem hat mich interessiert wo die Reise wohl hingehen wird in der Zukunft. Es gibt einige Dinge die sich gerade in den letzen Monaten hervor getan haben. Sei es Second Life (www.secondlife.com ), welches uns ein Virtuelles Leben bietet, oder sei es Web 2.0 (O´Reilly Artikel) mit dem langen Ratenschwanz von all den 2.0 Begriffen. Ich habe viel Artikel, Blogs und Zeitschriften gelesen, die sich mit dem Thema beschäftigt haben. Leider konnte ich keinen wirkliche Zukunftsvisionen sehen bist jetzt. Natürlich will ich nicht überheblich sein, viele Ideen und auch neue Tools aus dem Web2.0 Sektor bringen einen Mehrwert für die Lehre. Leider fehlt mir das gesamt Konzept. Es wird an jeder Ecke etwas entwickelt, aber kein große Idee. Große Ideen kommen vielleicht von großen Gemeinschafte, gerade eben hat sich Hessen zum E-Learning Bundeland hervorgetan (ELearning Kompetenznetz: Hessen übernimmt Vorreiterrolle). Ich bin sehr gespannt was da passiert. Im Bereich der Betrieblichen Weiterbildung und Bildung passiert sehr viel und es werden sehr viele Konzepte entwickelt. Gerade SAP und IMC sind da auch vorne dabei. Beide Unternehmen sind auch in den Universitären Markt des e-Learnings Aktiv. Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit mit der Saar Universität (Ein Login für verschiedene Systeme der Hochschule ).

Gerade jetzt wo viele Universitäten sich neu orientieren im Zuge von Bologna und der Umstellung ihrer Studiengängen, sehe ich die Möglichkeit, dass man vieles an den Universitäten umstellt hinzu e-Hochschule. Die e-Hochschule sollte besser sein, als die jetzige Hochschule und bessere Absolventen hervor bringen. Mit den Fähigkeiten, die die neuen Studenten mit sich bringen und den technischen Möglichkeiten der Universität, kann man einige Lücken und Schwierigkeiten des alten Hochschulsystems beheben.

An vielen Hochschulen ist der der digitale Campus schon jetzt Realität ( z.B. www.campus.rwth-aachen.de und www.elearning.rwth-aachen.de ). Das Erste was die Hochschulen gemacht haben ist ihre Verwaltung zu digitalisieren. Dieses ist ja auch logisch, so sparen die Universitäten Geld und die Studenten Zeit. Der zweite Schritt, der sich erst bei einzelnen Instituten und nun aber über die ganze Hochschule verbreitet hat, ist das Materialien, Vorlesungsvideos und vielleicht Foren elektronisch zur Verfügung stehen. Mit diesen Diensten wird wieder Zeit und auch Geld gespart. Einiges davon bietet auch einen didaktischen Mehrwert. So ist die Schnittstelle vom Studenten zur Universität meist gut elektronisch abgedeckt. Die Punkte im Studium, wo ein Student einen persönlichen Austausch mit seiner Uni hatte, sind jetzt durch Webinterfaces ersetzt worden. Die Schnittstellen sind nicht zu 100% abgedeckt. Es gibt immer noch einige Dinge die man persönlich erledigen muss. Gut, ich halte fest, dass vieles administratoriche elektronisch geregelt wird. Das ist auch der Weg den die Industrieunternehmen gegangen sind. Sie haben auch erst in ihren Verwaltungen angefangen mit dem EDV-Einsatz, und dort Arbeitsprozesse verbessert. Mit der Zeit sind die Unternehmen auf die Idee gekommen auch z.B. Knowledgemanagement oder andere Bereiche des Unternehmens mit IT anzureichern.

Genau dieser Schritt muss auch nun in den Hochschulen vollzogen werden. Das heißt für mich wie kann ich an der e-Hochschule den Studenten in seinen Arbeitsprozessen unterstützen? Arbeitsprozesse beim Studenten sind zum Glück seit längerem sehr ähnlich und leicht identifizierbar. Mit Arbeitsprozessen während des Studiums meine ich nicht nur Lernprozesse, sondern auch alles Andere was ein Student in seinem Studentenleben an dem Campus unternimmt. Sei es der Hiwi Job oder seine Arrangements in der Hochschulpolitik oder der Fachschaftsarbeit. Es muss ein wirklicher digitaler Campus entstehen, der dem Studenten hilft sich auch mehr mit seiner Hochschule zu identifizieren und auch indem soziale Kontakte zu seinen Kommilitonen unterstützt werden.

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