Cooler Job im eLearning Bereich

Das Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (LuFG i9) der RWTH Aachen sucht zum 01.09.2009 eine herausragende Persönlichkeit als wissenschaftliche-n Mitarbeiter-in (Promotionsstelle oder Postdoc). Wissenschaftliche Mitarbeiter-innen sind neben ihrer Forschung in die Lehre und Aktivitäten der akademischen Selbstverwaltung eingebunden. Wir bieten ein hervorragendes Umfeld mit sehr guten Arbeitsbedingungen und vorzüglichen Qualifikationsaussichten. Viele Rankings sehen die RWTH und die RWTH-Informatik als eine der Top-Universitäten in Europa.

Das Team des LuFG i9 beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit den Themen eLearning, Webtechnologien, (mobile) Webanwendungen, user centered design und Didaktik der Informatik. Wir entwickeln Methoden, Werkzeuge und Programmkomponenten für computerunterstütztes Lehren und Lernen insbesondere mittels Web 2.0-Applikationen und social software sowie Werkzeuge für die systematische Entwicklung theoretisch fundierter, didaktisch motivierter Lerninhalte. Im Rahmen der von uns betreuten Lehramtsausbildung für Gymnasien und Gesamtschulen im Fach Informatik gestalten wir theoriegeleitet informatikdidaktische Konzepte und erforschen Unterrichtsmethoden für das Schulfach Informatik. In der fachdidaktischen Forschung liegt ein Schwerpunkt auf Ansätzen des Gendermainstreaming.

In der Lehre vertreten wir die Bereiche Programmierung, Softwaretechnik, eLearning, Webtechnologien sowie Fachdidaktik Informatik. Derzeit promovieren 8 wissenschaftliche Mitarbeiter-innen am LuFG i9: Forschen und Lehren im Team werden bei uns groß geschrieben.

Weitere Informationen finden Sie in der Jobbörse der RWTH Aachen oder in der Ausschreibung als pdf (18.70 Kb).

Was ich mit 45000 mache!

Wie sehr sind wir von unserer Umwelt oder dem was wir lesen beeinflussbar? Leider weiß ich keine Antwort auf diese Frage; eigentlich bin ich froh, dass ich die Antwort nur abschätzen kann für mich. Vor einiger Zeit hatte ich in meinem Blog gefragt:45000 € was ist es Wert? Was kann man damit machen? Ich habe mich sehr gefreut über zahlreiche Kommentare zu dem Beitrag.

Die Frage die damit verbunden ist, war welchen Job ich als nächstes annehmen soll. 45000 Euro ist ca. der Netto Unterschied in der Bezahlung in den nächsten 2,5 Jahren, zwischen den Varianten. Die Entscheidung beschäftigte mich schon über ein Jahr. In Geld oder Ehre? Gibt es überhaupt Geld und Ehre? hatte ich einige meine Gedanken zum Thema Berufswahl zusammengefasst. Hauptsächlich ging es um Consulting, wissenschaftliche Tätigkeit an der Uni oder Einstieg in einem IT-Unternehmen/ Dienstleister. Seitdem habe ich Zahlreiche Bücher, Artikel gelesen und Firmenkontaktmessen besucht. Mich auf jeglichen Carrer-/Jobportal angemeldet. Sicher mit mehr als 100 Leuten Unterhaltungen zu dem Thema geführt. Ich war bei einigen Vorstellungsgespräche und Assessment-Center.

In der ganzen Zeit war ich auf der Suche nach der Frage was einen Menschen, in diesem Fall mich, glücklich macht. Dieses sollte natürlich auch Nachhaltig sein. Themen wie Familie, Freunde, Geld und Ansehen kommen bei meiner Entscheidung sehr stark vor. In diesem Zusammenhang habe ich mich auch mit den Top-Beratungen wie McKinsey, A.T. Kearney und BCG beschäftigt. Was mich unweigerlich zum Thema Elite und den Publikationen von Julia Friedrichs führte.

Jetzt komme ich zum Dilemma, ich weiß nicht wieso ich meine Entscheidung wirklich getroffen habe. Seit ich ca. 2002 eine Kienbaum Studie gelesen habe über die Chancen von nennen wir es deutschen mit Imigrationshintergrund, wollte ich es irgendwie anders machen als in dieser Studie. Nicht nur die Studie sondern auch einige andere Forscher haben festgestellt, dass die oben genannte Gruppe kaum Chancen auf sehr gute Positionen in der Industrie oder Wirtschaft hat. Dagegen hat sie in der Wissenschaft bessere Möglichkeiten. Ich wollte immer in der Wirtschaft mit dabei sein und irgendwie “Manager” werden, am besten irgendwo Vorstand bei einem DAX-Unternehmen. Leider musste ich einsehen, dass die meisten Positionen über Netzwerke und Klüngeln vergeben werden und nicht nach Leistung. Das heißt ich muss in eine Top-Beratung um überhaupt eine Chance zu haben um irgendwie und irgendwann ganz oben mit zumischen.

Probleme bei der Sache: Mein Abitur war nicht so gut: Danke an meine Lehrer die mir immer sagten: “Ach, auf Dein Abi schaut niemand später!” und ich war nicht im Ausland. Ich weiß, dass die Ansprüche hoch sind, immer hin habe ich alle Prüfungen in meinem Hauptstudium mit 1.0 gemacht, daher kann ich gewissen Illusionen haben. Na ja, ich habe es erst mal nicht in eine Strategie Beratung geschafft (ich muss sagen ich habe es nicht ehrlich versucht) aber ich konnte einige andere Angebote mir abholen. Zum Glück auch Top-Management Beratungen dabei. Die 45000 Euro Netto Differenz, erklären sich halt einfach daraus, dass die Angebote sehr gut waren, nicht McKinseys 65000 Euro pro Jahr Brutto Angebot aber nicht gerade sehr weit davon entfernt. Ich bin richtig stolz auf mich, denn die Angebote die ich hatte waren finanziell die besten von all meinen Freunden und Kommilitonen. Ich weiß es ist materialistisches Denken. Macht mir aber erst mal herzlich wenig aus, denn ein Ziel von meinem Studium war so ein Jobangebot. Das kann ich jetzt abhaken.

Nun weiß ich nicht, ob ich beeinflusst wurde oder nicht .z.B. von Julia Friedrichs. Ich habe mich gegen Consulting entschieden und für schlechte Mensa, kleine Wohnung usw. Oder wie ein Freund, Chrisp, sagte: “Nein, für Forschung, Idealismus und intellektuelle Herausforderungen!” Die Meisten meiner Freunde halten die Entscheidung gut passend für mich und viele haben es schon lange gewusst, dass ich mich so entscheide. Die 45000 Euro Netto könnt ich noch reinholen irgendwann, sagen sie. Ich passe jetzt wieder in die Statistik; das ärgert mich. Imigrationshintergrund à Wissenschaft…was hat mich zu der Entscheidung bewogen? der Imigrationshintergrund? die gut Mensch Artikel? die anti matirialistische Erziehung? die Einfachheit hier weiter zu forschen? die Neugierde für die Forschung? der Drang was Neues zu entdecken? der Dr. Titel? meine größenwahnsinnigen Ideen? die besseren Chancen mit dem Dr. in die Strategie Beratung ein zusteigen?

Was denkst Du wieso ich jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter werde an der Uni?

ABSOLVENTA

Ein neuer Player ist auf dem Markt. Es gibt einen großen Kampf um die hellen Köpfe in Deutschland. In diesem Kampf ist auch seit einigen Wochen Absolventa eingestiegen. Seit dem start bin ich auch auch bei Absolventa und schaue mir das ganze an. WOW, kann ich sagen. Ich bin begeistert vond er Usability. Es ist echt klasse. Die Entwickler und Macher haben sich Zeit genommen und bietten ein ein sehr schönes Portal an. Leider sieht BewerberVZ a.k.a. Bewerberverzeichnis echt arm aus gegenüber Absolventa. Da hilft auch nix im Namen zu sagen: “die zentrale Bewerberdatenbank für Studenten”. Mir fällt auf, dass BVZ nicht für Studentinnen ist sondern nur für Studenten. Zurück zum Thema; Absolventa biettet eine sehr schöne und einfach zu bedienende Oberfläche. Es hat mir wenig Mühe gemacht meine Daten einzugeben. Bei den Feldern, weiß man direkt was man einfüllen sollte. Was mir gut gefällt ist die Punktevergabe. Pro ausgefülltes Feld gibt es Punkte. Man braucht eine Mindepunktzahl, damit das eigene Profil für Absolventensuchende sichtbar wird. So wird man davor geschützt ein nicht sinnvolles Profil frei zugeben. Es gibt auch die Favorit 5 Option, an dieser Stelle kann man sich fünf Unternehmen auswählen, bei dennen man eher als Suchergebnis auftritt. Man kann auch Unternehmen angeben die nicht bei Absolventa sind und Absolventa versucht für den Studierenden das Unternehmen anzusprechen. Tolle Sache! Jetzt müssen nur noch die Angebote stimmen. Ich bin mal gespannt. Eine Sache gibt es die mich stärt bei Absolventa, ich weiß nicht wo mir angezeigt wird, dass ein Unternehmen an mir interesse hat. Ich denke ich bekomme eine eMail. Hierfür sollte man sich wie funktoniert Absolvetna wohl durch lesen. Ich wäre froh, wenn diese Information irgendwo klarer kommunitiert werden würde. Es scheint ein guter Markt zu sein. Es gibt in Deutschalnd ca. 2 Millionen Studierenden und ca. 250000 wissenschafliche Mitarbeiter. Sie alle brauchen irgenwann ein Job oder ein Praktikum/ Diplomarbeit. Schön ist sicher für die Job-Portale, dass es jetzt Master und Bachelor gibt. So suchen die Meisten zwei Mal ein Job oder wollen ihren Marktwert wissen. Dieses spüllt dann gut Geld in die Kasse der Webseitebetreiber. Freue mich auf eine Studie so in zwei Jahren, die zeigen würde welche Studierenden über die Portale vermittelt werden. Ich denke die Portale sind noch nicht die Chance für jederman sich erfolgreich zu bewerben. Sonder nur ein Teil der Studierendenschaft hat bei Absolventa &Co eine Gelegenheit an einen Job zukommen.

Gestatten: ELITE

Es ist schon sehr lange her, dass ich ein Buch direkt an einem Abend durchgelesen habe. Gestern habe ich mir das Buch “Gestatten: Elite” von Julia Friedrichs gekauft. Das Buch hat alle meine Erwartungen erfüllt, so dass ich es direkt an einem Stück durch lesen musste. Wie komme ich auf dieses Buch, das am 14. Februar 2008 erschienen ist?

Die Arbeiten von Julia Friedrichs verfolge ich seit September 2006. Zu der Zeit habe ich ihren Beitrag “Traumjob Berater – Schein und Alltag einer Erfolgsbranche” bei Monitor gesehen (den Beitrag kann man noch Online sehen unter: http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml?bid=827&sid=151 ). Durch den Beitrag inspiriert habe ich dann nach weiteren Artikel von ihr gesucht und bin dann auf den Zeitungsartikel “McKinsey und Ich” in der Zeit gestoßen von ihr (der Artikel ist noch Online verfügbar unter: http://www.zeit.de/2006/21/McKinsey_21?page=all ). Mir hat der Artikel sehr gut gefallen. Es brachte mich sehr zum Nachdenken über den Job des Beraters. Vor allem da ich selbst Überlege in die Beratung zu wechseln, aber das ist ja ein anderes Thema.

Durch ihre Recherchen bei McKinsey stellt sich Julia Friedrichs die Frage, was ist eigentlich Elite. Sie selbst wurde bei ihrer Recruiting Reise mit den Mcis, dort zum ersten Mal als Elite bezeichnet. In Ihrem Buch geht Sie auf die Suche nach der Elite und der Frage nach was ist eigentlich Elite. Internate, Business Schools und “elite” Kindergarten besucht Sie und führt Zahlreiche interessante Interviews mit Professoren, Aktivisten und Studenten.

Die Ergebnisse die sie präsentiert, stimmen genau mit denen überein die ich selbst in den letzen 18 Monaten gemacht habe. Meine Gespräche und Unterhaltungen waren nicht immer so zielgerichtet, aber diese gleichen sich sehr stark mit Julias Erzählungen. Ein gutes Beispiel sind die Eltern, die selbst früher Idealisten waren und eher links eingestellt, welche aber jetzt nichts dagegen hätten, wenn der Sohn oder die Tochter doch nun bei “groß Kapitalisten” anheuern würde, statt einen etwas unsicheren Job zumachen. Die Meisten meiner Freunde reagieren ähnlich wie ihre Freunde, wenn ich ihnen erzähle, dass ich mir einen Job, als Berater gut vorstellen kann. Die meisten meiner Freunde finden, man hat dann kein Leben mehr und das Geld sei dieses nicht Wert. Zu dem Thema habe ich ja im September in meinem Blog geschrieben gehabt: Geld oder Ehre? Gibt es überhaupt Geld und Ehre? Wobei ich jetzt statt Ehre sagen würde Ansehen oder Gesellschaftliches Ansehen.

Ich kann jedem das Buch empfehlen, weil es einen schönen Einblick in eine andere Welt gibt. Es zeigt, dass die Elite nicht Elite ist, weil sie viel kann und leistet, sondern auch weil schon ihre Eltern Elite waren und sie sich Elite leisten können. Klar, sind sehr viele fleißig die “Elite” sind, aber sie hatten andere Chancen. Andere Schüler und Studenten die denselben Fleiß an den Tag legen oder sogar mehr, werden es nie “so weit” bringen. Diese Erkenntnis ist keine Neuigkeit, aber das Buch zeigt sehr schön Beispiele hierfür.

Julia Friedrichs schimpft zu keinem Zeitpunkt auf die Elite, sie versucht nur zu verstehen und zu erklären. Ein großes Lob an Sie für das gut recherchierte Buch und der sehr angenehmen Erzählweise. Sie schreibt mit sehr viel Humor und Liebe zum Detail. Das Buch ist bei Hoffmann und Campe erschienen und kostet 17,95€. Ich freue mich auf weitere Arbeiten von Julia Friedrichs.

Datamining & BewerberVZ: Wie werde ich eigentlich gefunden?

Gerade durch die letzten Diskussionen um BewerberVz und anderen Portalen habe ich mir etwas mehr Gedanken gemacht um das Problem der Suche.

Das Prinzip klingt recht einfach: Du (Bewerber) stellest Dein Profil Online und ein Unternehmen (Arbeitgeber) findet Dich und gibt Dir ein Job. Wie aber findet die Personalerin Dich? Das Problem ist nicht trivial. In einem Portal befindet sich eine große Menge an Daten von Bewerbern. Ich nehme an in einem neuen Portal wie BVZ sollten es so 5000 bis 100000 Datensätze sein.

Jeder Personaler sucht die besten Studierenden, dass ist ein Problem! Z.B. wird ein Kandidat mit Abschlussnote 1.0 bis 1.5 gesucht. Das schließt schon eine Menge Leute aus. D.h. nur ein Bruchteil der Bewerber wird jemals von einem Personaler gesehen. Natürlich kommen Dinge wie Auslandsaufenthalt hinzu, dafür gibt es ja meistens diese Checkbox die man anklickt, ob eine Erfahrung als Auslandserfahrung zählt. So fallen noch mehr Leute heraus. Klar ist ja, dass der Personaler die große Menge an Profildaten irgendwie überschaubar machen muss für sich. Leider kann man seine individuellen Stärken so nicht präsentieren, weil diese auf Anhieb nicht gesucht werden.

Das Bewerberprofil ist meist sehr komplex, jeder hat studiert, Berufserfahrung und bestimmte andere Fähigkeiten & Eigenschaften. Leider wird die Vielfältigkeit nicht berücksichtigt in einem Portal. Da immer positive Anfragen nach einer Eigenschaft gibt und diese zu Ausschließung von Eurem Profil führen, kommen immer dieselben Top Profile durch. Ein Bewertungssystem wäre schön, welches auch andere Bewerber durch lässt. Leider ist die Implementierung nicht einfach. Hierfür braucht man Datamining Algorithmen, die auch Kandidaten als Ergebnissen liefern die kleine Makeln haben. Z.B. Normale Suchmaschinen benutzen spezielle Algorithmen um so Ihre Ergebnisse zu generieren. Google hat den besten Algorithmus und ist auch damit der Marktführer bei den Bewerberportalen. Die automatische Filterung nach bestimmten Werten ist sehr unzufriedenstellend für die meisten Bewerber, da Sie nie gesichtet werden und nur als Werbemasse für die Portale dienen. Reine Spezialisten und die Top 5% haben eine sehr gute Chance bei BewerberVZ und Co.

Da es wirklich schwer ist geeignete Bewerber zu finden, wird immer noch “per-Hand und Mausklick” bei Hobsons und Career-Venture gearbeitet. Bei diesen Portalen melden sich Absolventen zu einer bestimmten Veranstaltung an oder besser gesagt sie bewerben sich für eine Recrutining Event. Die Auswahl wird dann klassisch getroffen. Die Bewerber werden vorsortiert von den Mitarbeitern bei den Portalen und dann noch mal Ausgewählt von den Unternehmen die am Event teilnehmen. Man sollte beachten, dass die Menge der Bewerber für einen Event sich in Grenzen hält gegenüber den Bewerbern bei Monster oder BewerberVz.

Ich bin auf die ersten Erfahrungsberichten gespannt vom BewerberVz. OK, die Fake Beiträge z.B. in der StudiVz Gruppe von BVZ zähle ich mal nicht dazu.

Über eine Lösung des Bewerberproblems würde ich mich auch sehr freuen. Ähnliche Probleme gibt es ja auch bei anderen Portalen und Datenbanken. Vielleicht kennt ein Leser ein Link oder einen Artikel über das Thema. Bitte, tragt dies dann als Kommentar einfach ein.

Schlechte Portale machen mich WAHNSINNIG: BewerberVZ

Wie schon mal in meinem Blog erwähnt, melde ich mich Überall im Internet an. Nun habe ich über einen Freund erfahren, dass es ein neues Portal gibt: BewerberVz. Ja im Namen ist eine gewisse Ähnlichkeit zu StudiVz und es soll die selbe Zielgruppe ansprechen. Die Idee ist nicht neu, man kann sich anmelden, seine Daten angeben und dann warten bis ein Unternehmen vorbei kommt und einen anschreibt für ein Job, Praktikum Diplomarbeit usw. Es werden Bewerber gesammelt und zu einem Verzeichnis gebündelt.

Jetzt kommt das Problem: die Seite funktioniert nicht. Ich frage mich wie kann man inzwischen ein Portal starten, dass nicht läuft!!! Die Firma die es betreibt will ich nicht kennen. Als BewerberVz würde ich erstmal an Schadensersatz denken, da am Anfang schon der Ruf angekratzt ist. Gestern Abend war das Portal down und ich hatte nur Fehlermeldungen von einem JBoss Server. Irgendwann heute lief BewerberVz. Ich habe mich dann angemeldet. Musste sehr bald feststellen, dass meine Daten die ich eingebe nicht immer gespeichert werden, d.h. wenn ich mich 10 min später angemeldet habe, waren einige Felder wieder leer. Das macht richtig Spaß. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bewerber wirklich Lust haben ihre Daten öfters einzugeben. Mir ist die Lust an dem Portal vergangen. Komisch war auch, wenn ich gerade eingelogt war ich mich noch mal hätte registrieren können. BewerberVZ ist einfach noch nicht reif. Es ist auch kein Wunder, dass das Portal bis April 2008 für Alle kostenfrei bleibt. Für Studierende soll es immer kostendfrei sein, nur Unternehmen sollen dann zahlen.

Des Weiteren gab es nichts auf der Seite, was Kommunikation gefördert hätte oder sonst eine Art von Aktion gefördert hätte. Es ist wirklich stupide ein Verzeichnis. Portale leben doch von Aktion, Community usw. Seiten wie Monster die das Selbe anbieten, haben Foren, Experten, Tipps für Bewerbung und gute Vorlagen usw. Natürlich wünsche ich den Machern von BewerberVz alles Gute, aber die Idee ist doch noch irgendwie unreif. Bei Erfolg von diesem Portal bin ich sehr motiviert selbst einfach mal ein Portal in die Welt zusetzen. 

Mein Tipp: Lieber bei Monster.de oder Xing.de ein Profil anlegen. Monster.de funktioniert wunderbar und hat diese Kinderkrankheiten nicht. Vielleicht lernen ja Unternehmen erst mit getesteten und nutzerfreundlichen Portalen an den Start zugehen.   

7 Todsünden oder einfach die Sieben Sünden

Gestern habe ich mich mit Freunden getroffen und wir haben uns über Weihnachten und Geschenke unterhalten. Über die Parties der letzten Zeit und Beziehungen wurde auch gequatscht. Irgendwann zwischen den ganzen Themen sind wir auf das Thema Sünde gekommen und somit auch auf die sieben Todsünden. Wir wollten dann die Sieben mal zusammen stellen. Aus unseren  Medien Wissen/Konsum z.B. den Film 7 Sieben oder der Magnum Werbung versuchten wir diese zusammen zustellen. Nach einem kurzem Brainstorming hatten wir : Völlerei, Gier, Neid, Ehebruch, Mord/ Töten…Das war nicht so zufrieden stellend. Da habe ich mein Telefon Joker gezogen und den “Klugen” angerufen. Der “Kluge” weiß immer sowas… er wusste es nicht; seine Eltern auch nicht; aber wir hatten dann noch ein paar Anregungen bekommen: Stehlen, Lügen, Wollust Überheblichkeit, Habsucht, Eifersucht und Masslosigkeit.

Für mich war erschreckend, dass kaum jemand mehr so genau weiß was der Ursprung der Sünden ist und was die Sieben Todsünden sind. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft, wenn die “Akademiker” es nicht wissen? Nach kurzer Zeit hat sich mein Telefon Joker noch einmal  gemeldet und hatte die richtigen Sieben gefunden:

  • Superbia: Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Stolz, Ruhmsucht)
  • Avaritia: Geiz (Habgier, Habsucht)
  • Invidia: Neid (Missgunst, Eifersucht)
  • Ira: Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht)
  • Luxuria: Wollust (Unkeuschheit)
  • Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
  • Acedia: Trägheit des Herzens / des Geistes (Faulheit, Überdruss)
Quelle: Wikipedia Deutschland Stand: 27.12.2007

Innerhalb unseres Gespräches in dem Café ist uns klar geworden wie oft wir wohl gegen die Todsünden verstoßen. Jeder von uns hat dann auch seine schlimmste Sünde für sich entdeckt. Meine ist wohl die Völlerei. Wir haben beschlossen, uns zu mindestens auf einem Feld zu verbessern und besser Menschen zu werden.

Heute habe ich dann weiter recherchiert und erfahren, dass die Todsünden nur die Sieben Hauptlaster sind. Aus diesen ergeben sich alle anderen Sünden. Quasi, die Wurzel allen Übels. In einem Gespräch mit einem Freund der Theologe ist, habe ich erfahren, dass die Todsünden so ein katholisches Ding sind. Martin Luther hat diese nicht Akzeptiert und auch nicht in seinem Glaubensbekenntnis aufgenommen. Er war dagegen den Menschen mit den Todsünden Angst zumachen und diese als Instrument der Kirche einzusetzen. So gibt es wohl keine Todsünden in der Evangelischen Kirche, was mich etwas beruhigt. Nicht desto trotz werde ich wohl dran arbeiten die Völlerei einzudämmen.

Was meine Freunde und mich beschäftigt ist seitdem, was die Moral und die Hauptlaster für eine Rolle für unsere Jobs haben sollte… Würde mich über Kommentare freuen.

Mein Tag beim Capgemini Consulting Online Career Day

Am 8 Oktober war der Capgemini Consulting Online Career Day. Die Veranstaltung war sehr interessant aus verschiedenen Gesichtspunkten. Aber erstmal was ist ein Online Career Day. Bei einem Online Career Day meldet man sich als interessierter Jobsucher in auf einem Internet Portal an. Dort hinterlegt man als erstes seine persönlichen Daten und noch so etwas wie ein kleiner Lebenslauf. Dann erhält man den Zugang zum Portal. Im Portal befinden sich verschiedene Dinge wie z.B. Audio Podcasts von Mitarbeitern von Capgemini und auch Erfahrungsberichte von diesen. So hat man in der Zeit von der Anmeldung, was ein paar Wochen vor dem Start des Online Career Day´s sein kann, etwas zu stöbern.

Am Tag des Capgemini Consulting Online Career Day gab es zwei Vorträge Online. Eine Unternehmenspräsentation und noch eine andere Präsentation über mit Schwerpunkt Finance Transformation. Die Vorträge wurden als Slideshow präsentiert mit Ton. Also hat man die Onlinefolien gesehen und die Stimme dazu gehört. Die Vorträge waren für 30 min angekündigt aber gingen nur ca. 12 Minuten, was sehr enttäuschend war. Diese waren auch zudem nicht Live, wie die Aufmachung der Seite es vermuten lies. So hatte man die Möglichkeit auch etwas später die Vorträge sich an zuschauen.

Nach den Vorträgen kamen die Chats dran. Man hatte die Möglichkeit mit drei Principels von Capgemini und einer Frau aus der Personalabteilung zu chatten. Das Tätigkeitsfeld von ihnen bei Capgemini ist Finance Transformation. Jeder von Ihnen hatte einen eigenen Chat-Room. Man konnte dann ca. zwei Stunden mit diesen Mitarbeitern online reden. Der Chat mir der Personalerin war am besten besucht. Gesprochen wurde meist auf deutsch, aber es gab auch ein paar Interessierte die nicht aus dem deutsch sprachigem Raum kamen und somit Englisch geschrieben haben. Die Leute von Capgemini haben sich Mühe gegeben gut die Fragen zu beantworten. Es waren ca. 20 vielleicht etwas mehr Leute in den jeweiligen Chats. Man konnte erkennen, dass die Leute sich bei den Antworten abgesprochen haben, da Mannschmal die selbe Antworten gegeben wurden oder die Capgeminis haben einfach die anderen Chats auch mit verfolgt.

Insgesamt war die Zeit die ich da verbracht habe gut. Die Präsentationen hätten besser sein können. Meine Fragen wurde seht gut beantwortet. Ich hatte Fragen zum Alltag eines Beraters der gerade Anfängt bei Capgemini und da konnte ich sehr gut eine Antwort zu finden. Die Fragen der anderen waren oft noch sehr Allgemein über den Beruf des Consultants oder was die Kriterien sind die man erfüllen muss um bei Capgemini genommen zu werden. Auf die Frage des Gehalts wurde nicht konkret geantwortet, sondern nur gesagt, dass sie so ähnlich wie ihre Konkurrenz zahlen und es von dem jeweiligem Bewerber abhängt.

So, nun warten Alle darauf, ob Sie eingeladen werden von Capgemini zu einem persönlichem Gespräch. Anhand von den Lebensläufen werden jetzt die Leute ausgesucht die von der Personalerin für geeignet gehalten werden.

 Ich fand es super, dass hier einige Elemente aus “Web 2.0″ benutzt wurden, wie Podcast. Es zeigt, dass viele Unternehmen auch in untypischen Felder sich dem Web nähern. Einiges wie die Vorträge waren nun nicht “Web 2.0″ gereift genug. Es hätte live sein können mit zwischen Fragen oder der Möglichkeit auch da eine Diskussion später mit den Teilnehmern zuführen. Ich meine, dass die Teilnehmer hätten die Möglichkeit haben sollen sich später unterienander austauschen sollen.  Bin gespannt was in Zukunft auf diesem Feld passiert.

Wie viel verdiene ich als…?

Eine interessante Frage die sich Leute wohl stellen ist die Frage nach ihrem zukünftigen Gehalt. Es gibt die schöne Funktion bei WordPress, dass man sieht welche Suchmaschinenanfragen zu meinem Blog geführt haben. Da sehe ich sehr oft die Frage “McKinsey Gehalt” oder “Wissenschaftlicher Mitarbeiter Gehalt”. Ich sollte hier einfach eine kleine Liste machen, damit die Leute viel schneller heraus finden was sie verdienen. Natürlich sind die Gehälter bei den Consultants sehr Variable und je nach “Können” unterschiedlich.

Was man beachten sollte ist, dass jeder ein individuelles Angebot bekommt von seinem Arbeitgeber, natürlich nicht an der Universität oder an Forschungsinstitute die genauso viel bezahlen wie an staatlichen Universitäten. An der Universität soll es auch bald die Möglichkeit geben auch etwas mehr Leistungsbezogen die Wissenschaftler zu bezahlen, aber das wird sich noch sehr schwer gestallten, den die Institute bekommen ja nicht mehr Geld. Die Institute müssen das Geld was Sie haben, dann nur anders unter ihren Wissenschaftler verteilen. Über Drittmittel könnte man etwas Spielraum gewinnen, aber immer noch nicht eine einfache Angelegenheit.

Insgesamt sollte man neben dem Gehalt auch betrachten, was die anderen Bedingungen sind die von einem Verlangt werden. Die Arbeitszeit spielt eine große Rolle und ob die Überstunden bezahlt werden oder nicht. Dann kommt die Sache noch mit dem Dienstwagen ins Spiel und den anderen Leistungen die man eventuell erhält von seinem Arbeitgeber. Also sind die Gehälter die ich hier aufführe noch von jedem selbst abzuwägen.

Bei McKinsey & Company verdient man wohl als Einsteiger mit einem Diplom oder Master ca. 60000€ Grundgehalt plus 10% Prämie bei Erfüllung von bestimmten Zielen. Ein Dienstwagen ist auch gegeben. Normalerweise wird 1% des Wertes des Wagens vom Gehalt abgezogen vom Staat als Steuer pro Monat. Bei McKinsey rede ich auch nur von Consultants und nicht Analysten, da weiß ich nicht wie viel sie verdienen. Hier sollte man bedenken, dass man einen 24h Working Vertrag hat. Arbeitsstunden spielen einfach keine Rolle. Ach was man nicht vergessen sollte ist, dass man das dritte Jahr freigestellt wird um seinen Dr. zumachen oder einen MBA. In der Zeit bezieht man weiter das volle Gehalt. Ich glaube das ist einzigartig. Natürlich ist die Frage, was man für eine tolle Dr Arbeit in 365 zustande bringt. Es ist klar, dass es um den “Einkauf” von dem DR. Titel geht. Zur Beruhigung an vielen Universitäten gibt es Lehrstühle die genau für diese Promotionstudenten ein Angebot haben. Schwierig wird es langsam, da auch Promotionsstudenten eine bestimmte Menge an Creditpoints sammeln sollen. Bei Boston Consulting Group hält sich das ganze sehr ähnlich.

Bei Accenture ist das Gehalt eindeutig weniger. Dort hat man ein Gehalt von 40000 bis 45000 als Einsteiger. Hier ist es quasi egal ob man promoviert ist oder einen anderen Abschluss hat. Accenture sagt aber dafür, dass sie die Überstunden bezahlen oder man kann die Überstunden zu Urlaub umwandeln und eine “Weltreise” machen oder an seiner Promotion arbeiten. Dienstwagen habe ich noch nichts von gehört bei Accenture, aber sicher eine Verhandlungssache.

Capgemini ist irgendwas dazwischen, genau wie die anderen Berater wie BBDO oder Booz Allen Hamilton usw. Eine Rolle spielt auch in welchem Bereich man Berater ist. Die Strategie Beratung ist wohl die König und Königinnen Disziplin und besser bezahlt als die anderen. Die SAP und IT Beratung hat auch in letzter Zeit an ansehen dazu gewonnen. Das Gehalt liegt da momentan bei so 39000€ bis 45000€. Ein Plus haben die Consultants aus dem IT-Bereich, dass die Nachfrage nach ihnen viel größer ist als das Angebot momentan. Das führt dazu, dass fast jeder nun “Trainee” Stellen anbieten in diesem Bereich. Ein anderer Effekt ist, dass viele kleine Berater in diesem Sektor auf dem Markt drängen die auch ganz gut bezahlen ihre Mitarbeiter. Die Frage sich mir stellt ist die Qualität der Beratungen wirklich gut?

Nun zum Gehalt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität. Als erstes ist das Gehalt je nach Bundesland wohl etwas anders. Man fängt in der Traifgruppe TVöD/TV-L 13 Stuffe 1 im ersten Jahr an. Hier in NRW hat man im ersten Jahr so ca. 1700€ Netto im Monat. Das variiert, ob man z.B. Kirchensteuer zahlt oder nicht. Man hat eine 39.5 Stunde Woche. Überstunden werden nicht bezahlt. Das Gehalt ist, das was man mit einer vollen Stelle bekommt, das ist der Fall meistens wenn man über fünf bis sechs Jahren promoviert. Bei Biologen und Chemiker die oft nur in drei Jahren promovieren liegt das Gehalt anders. Diese haben meist eine halbe Stelle, da liegt das Gehalt bei 1010€ Netto pro Monat. Das Gehalt steigt nach dem ersten und dem dritten Jahr etwas.

Meine Informationen habe ich aus verschiedenen Gesprächen mit Beratern mitgenommen. Hier zu habe ich im letztem Jahr einige Artikel und Bücher zu dem Thema gelesen. Würde mich über Kommentare freuen, die Eure Erfahrungen wieder geben.

Geld oder Ehre? Gibt es überhaupt Geld und Ehre?

In letzter Zeit überlege ich sehr viel darüber nach wie wohl mein Leben jetzt irgendwie werden soll, da sich mein Studium sich dem Ende neigt. Die Ideen und Träume die ich hatte, als ich vor langer langer Zeit mit dem Studium angefangen habe, sind nicht mehr so klar. Damals habe ich mit dem Studium der E-Technik angefangen und nach zwei Semester zur Informatik gewechselt. Dieses an sich brachte schon eine wechsel der Träume mit sich. Nach dem Abitur habe ich gedacht, ich studiere so ca. 5 Jahre (höchstens). Dann nach dem Studium fange ich einen gut bezahlten Job als Ingenieur an, bei Siemens, Sony oder sonst so ein Weltkonzern an. Die technische Informatik sollte es sein wo ich Roboter (Industrieroboter) entwickeln kann. Damals gab es das Fach noch nicht als eigenen Studiengang. So meine großen Irrtümer waren schon an den Ideen fest zumachen…. Der Job als Entwicklungsingenieur ist nicht wirklich gut bezahlt (also natürlich gegenüber was man auf derselben Ebene im Management oder Beratung verdient). Das Andere ist wohl, dass mir der Job als Ingenieur in der Entwicklung, der meist ein “Kellerjob” ist, mir wenig Spaß gemacht hätte. Die Entscheidung zu einem anderen Studiengang zu wechseln war wohl sicher richtig, obwohl ich damals aus anderen Motiven gewechselt habe. Nun habe ich Informatik mit Nebenfach Psychologie studiert. Ich merke nun, dass die Arbeitswelt ganz anders ist als ich es gern hätte. Die Jobs die es momentan für Informatiker gibt sind meist die Selben, Entwickler für JAVA Applikationen oder SAP Entwickler. Natürlich haben sich die Unternehmen ganz tolle Titel für diese Jobs sich ausgedacht, wie Consultant für Prozessabwicklung oder ähnliches. Diese Jobs hätte man (ich) auch machen können wohl mit 1/3 des Umfanges eines Informatikstudiums an der RWTH Aachen. Diese Art der täglichen Tätigkeiten wird nicht schlecht bezahlt. Es gibt auch noch die tollen Berufe, als richtige Berater bei McKinsey oder BSG und den ganzen anderen Berater Häuser. Hierfür hätte man auch keine Informatik studieren müssen, aber der/die Consultant/in wird unglaublich gut bezahlt. Es ist jährlich ungefähr 70% bis 100% mehr Gehalt, als das Gehalt an der Universität ein wissenschaftlicher Mitarbeiter mit einer vollen Stelle verdient. Jetzt komme ich zum eigentlichen Problem, für was soll man (in diesem Falle ich) mich entscheiden (eigentlich habe ich schon eine Entscheidung). Der Job als Berater bring Geld und das nicht mal schlecht, mein Lebensstandart ändert sich direkt. Der Job bringt das viele Reisen mit sich. Man ist meistens drei Nächte im Hotel und mit seiner Crew vom Büro unterwegs. Toll ist auch, man darf immer einen Anzug tragen, was mir persönlich gefällt, aber da kenne ich genug Leute die das anders sehen. Wird man nun aber Wissenschaftler und promoviert bekommt man Ehre für seine Arbeite, naja nicht gerade wenn man für die Tabakindustrie forscht oder an einem Stoffentwickelt was in BC-Waffen seinen Einsatz findet. Meistens kann man mit dem was man forscht etwas Kleines veränder. Mit etwas Glück kann man auch etwas Großes ändern in der Welt. Der Bereich in dem ich gerne wissenschaftlich arbeiten würde ist e-Learning. E-Learning denke ich ist ein Forschungsfeld welches auch einen gewissen sozialen Aspekt abdeckt. Der Job an der Universität ist mies bezahlt im Falle, dass man Ingenieur oder Informatiker ist. Für Geisteswissenschaftler kann es eventuell ja gut sein, kann mir da aber kein genaues Bild darüber machen. Ein plus für die Arbeit an der Uni (naja wenn man nicht gerade am WZL, IKA oder anderen Größenwahnsinnigen Instituten ist, was aber ein anderes Thema ist) hat man selbst die Kontrolle über seine Zeit. Man kann neben dem Beruf noch in einem Verein tätig sein, als aktiver Sportler oder auch als Trainer, Vorstand usw. Man hat ein soziales Netz, was nicht das Unternehmen ist. Gut ich fass zusammen:

 

Universität

Unternehmensberatung

IT-Unternehmen

Geld

+++

+

Zeit

++

-

Nutzen für die Gesellschaft

++

-

Soziales Netz

++

-

+

Ich würde mich sehr über Kommentare zur der Tabelle freuen. Ich denke die Tabelle ist sehr stark von meinen sehr subjektiven Eindrücken geprägt.

Eine gute Sache an der Universität ist auch, dass man an einer Selbständigkeit arbeiten kann. Ich habe keine Ahnung wie man an einer Selbständigkeit arbeiten kann, wenn man wo anders arbeitet. An der Universität hat man die nötige Zeit seine Ideen und Gedanken zu sortieren. Dieses führt dann auch zur Möglichkeit gute Pläne zu schmieden! ( J ) Ein Punkt, was ich natürlich vergessen habe zu erwähnen bis jetzt. Geld kann sehr wohl meine niederen gelüste stillen. Diese Dinge sind nicht gerade moralisch oder gesellschaftlich Sinnvoll. Schicke Autos, schicke Damen und schicke Partys die man(n) sich so wohl wünscht. Zu den Sachen kommt noch, dass man in der Zeit die man frei hat als Berater z.B. man sehr gute Reisen machen kann. So mit stelle ich mir die Frage: Geld oder Ehre?

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