Project Natal : das ist ein großes WOW Wert

Project Natal ist ein neue Möglichkeit der Interaktion auf der XBOX. Das Video ist keine Zukunfts-Demo, es funktioniert! Hat wohl noch nicht die Marktreife, aber wird auf Messen vorgestellt. Für einige Szenarien ist die Technologie sehr sehr interessant. Die Möglichkeiten im eLearning Bereich werden sich noch zeigen. Es wird sicher nicht das Vokabelnlernen ersetzen, aber bestimmte Simulationen lassen sich mit der Technologie verwirklichen. Viel Spaß beim Video.

Hier ein Video von der Vorstellung von Project Natal:

Ball Game

Aktive zeichnen

Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner

Heute habe ich den Artikel Mobile Learning 2.0 von Anja C. Wagner gelesen. Sehr schöner Artikel, der die aktuelle Situation im eLearning und dem mobile Learning 2.0 wiedergibt. Die aktuellen Schlagworte von Netzwerk-Lernen, Flow-Erlebnis bis Open Educational Resources werden angesprochen und kurz erklärt.

Ich stimme mit dem ersten Abschnitt Mobiles Lernen nicht ganz über ein, das dort beschrieben Szenario wird momentan als Blendet Learning bezeichnet und nicht als Mobile Learning. Das klassische Mobile Learning sind doch Anwendungen wie Karteikarten lernen auf dem Mobilem Gerät oder das Lösen von Multiple Choice Fragen.

Wo ich 100% im Fazit mit übe einstimme ist: ” Es geht meines Erachtens primär darum, die Menschen vielfältig im Kontakt miteinander zu bringen bzw. sie zu ermächtigen, selbst ihre Netzwerke zu bilden.”

Das ist die Zukunft des mobilen Arbeitens und Lernens.

Hier ist der Artikel für jeden Zugänglich, schade dass die erste Seite nicht gut lesbar ist.

Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel über meinen Google Alert “e-Learning” der auf den “e-Learning Blog” der TU Graz verweist [reviw] Mobile Learning 2.0

Cooler Job im eLearning Bereich

Das Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (LuFG i9) der RWTH Aachen sucht zum 01.09.2009 eine herausragende Persönlichkeit als wissenschaftliche-n Mitarbeiter-in (Promotionsstelle oder Postdoc). Wissenschaftliche Mitarbeiter-innen sind neben ihrer Forschung in die Lehre und Aktivitäten der akademischen Selbstverwaltung eingebunden. Wir bieten ein hervorragendes Umfeld mit sehr guten Arbeitsbedingungen und vorzüglichen Qualifikationsaussichten. Viele Rankings sehen die RWTH und die RWTH-Informatik als eine der Top-Universitäten in Europa.

Das Team des LuFG i9 beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit den Themen eLearning, Webtechnologien, (mobile) Webanwendungen, user centered design und Didaktik der Informatik. Wir entwickeln Methoden, Werkzeuge und Programmkomponenten für computerunterstütztes Lehren und Lernen insbesondere mittels Web 2.0-Applikationen und social software sowie Werkzeuge für die systematische Entwicklung theoretisch fundierter, didaktisch motivierter Lerninhalte. Im Rahmen der von uns betreuten Lehramtsausbildung für Gymnasien und Gesamtschulen im Fach Informatik gestalten wir theoriegeleitet informatikdidaktische Konzepte und erforschen Unterrichtsmethoden für das Schulfach Informatik. In der fachdidaktischen Forschung liegt ein Schwerpunkt auf Ansätzen des Gendermainstreaming.

In der Lehre vertreten wir die Bereiche Programmierung, Softwaretechnik, eLearning, Webtechnologien sowie Fachdidaktik Informatik. Derzeit promovieren 8 wissenschaftliche Mitarbeiter-innen am LuFG i9: Forschen und Lehren im Team werden bei uns groß geschrieben.

Weitere Informationen finden Sie in der Jobbörse der RWTH Aachen oder in der Ausschreibung als pdf (18.70 Kb).

Motivation beim Bloggen

Auf dem EduCamp2008 habe ich eine Session mit Christian Spannagel (Junior Prof. PH Ludwigsburg) und Tim Schmidt (Dipl. Pädagoge Uni Osnabrück) besucht. Das Thema war Motivation beim Bloggen an der Universität oder Bloggen ohne Benotung an der Universität. Natürlich konnte man auch den größten Teil der Unterhaltung auch für Bloggen an der Schule (Oberstufe) übertragen. Die Beiträge von den beiden Moderatoren waren sehr gut und haben sich gut ergänzt. Christian hat erst über Motivation gesprochen und hier auch zwei Motivationstheorien vorgestellt: das ARCS Modell und die Self-determination Theory (Deci & Ryan, 1993). Tim hat dann von der Praxis aus Osnabrück erzählt. Dort hat die Uni eine Serverfarm (Blogfarm), auf dem die Studierenden sich sehr leicht ein WordPress Blog anlegen können. Diese können dann privat genutzt werden. Die Motivation der Hochschule war hier, dass sie eine Gemeinschaft schafft über die Blogs. Es haben inzwischen 500 Studis sich ein Blog angelegt und ca. 10% sind auch immer recht aktiv bei der Sache. Ich habe einige Bedenken wegen Datenschutz, Haftbarkeit, unschöne Inhalte vor gebracht, aber Tim meinte, dass sie sich an der Uni da wenig Sorgen machen. Sie warten erstmals ab und reagieren, wenn es mal zu einem Vorfall kommen sollte. Ich finde es Vorbildlich von der Universität Osnabrück, dass Sie Ihre Studenten(m/w) solche Möglichkeiten zur Verfügung stellen und sie damit besser auf die Zukunft vorbereiten. Tim setzt Blogs auch in seinen Seminaren ein. Dort können studierenden die Dokumentationen von Langzeit Projekten erstellen. Weitere Infos findet man unter http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/

Was ich mit genommen habe aus der Runde ist, dass Studenten(w/m) ihre individuelle Doku zu einem Thema haben und können ihren Bezug und Affinität dazu darstellen. Dieses führt wohl in der Praxis auch zu mehr Kommunikation, da jeder Student(m/w) mehr erfährt über die Arbeiten seiner Kommilitonen. Dieser Austausch untereinander kann auch ein Ansporn für die jeweiligen Seminarteilnehmer sein.

Auf der anderen Seite ist auch sehr wichtig, dass der Lehrende(m/w) als Beispiel voran geht und auch selbst ein Blog führt. Er kann auch ein Blog zu einem Kurs führen, wo sie ihre Themen vorstellt oder die Inhalte beschreibt. So haben die Studis die Wahl ihre Kommentare zu den Inhalten zugeben. Eventuell kann man im Vorfeld einige Missverständnisse vermeiden und auch sich besser vorbereiten.

Klar, ist nicht alles was glänzt Gold, so gab es auch einige Stimme die das Bloggen im Unterricht nicht gut finden. Sie wissen nicht wieso sie es machen sollen. Der Sinn ist ihnen da nicht klar. Natürlich sollte man in einem Kurs die Möglichkeiten offen halten, so dass nicht Motivierte auch sich anders betätigen können, z.B. durch eine Hausarbeit. Die Aufgabestellung sollte auch offen genug sein, dass der Studierende(m/w) genug Raum hat sich in seinem Blog wieder zu finden. Von benoteten Blogs sollte man auch Abstand nehmen, dieses führt dazu, dass die Text nicht frei formuliert sind und der Studierende(m/w) seinen wahren Gedanken und Reflektionen nicht niederschreibt. Dieses ist nicht Ziel führend!

Nach einer richtigen Einführung und mit klaren und sinnvollen Aufgabenstellungen macht das Bloggen Sinn im Unterricht. Das schlechte an dem voran gegangen Satz ist, dass ich noch nicht weiß was richtige Einführung ist und auch klare uns sinnvolle Aufgaben. Es gibt Zahlreiche Best Praxis Beispiele, aber auch bestimmt genauso viele oder noch mehr Beispiele, wo Blogs nicht zum Erfolg im Unterricht beigetragen haben. So ist die Aufgabe jetzt, die Muster zu erkennen die einen Einsatz von Blogs im Unterricht ermöglichen.

Weiter Infos zu dem Thema unter der SessionsSeite auf dem EduCamp Wiki

Zwei Videos: eLearning2.0 und Web2.0

Vor ein paar Tagen habe ich zwei inhaltlich sehr gute Videos im Web gefunden. Eins beschäftigt sich mit eLearning2.0 und das andere mit Web2.0.

Ich fange mal mit Web2.0 an. Die Seite oder eher der Blog wo man das Video finden kann hat den passenden Namen: Der Film wurde an der HDM Stuttgart produziert, ich denke als Abschlußarbeit von zwei Studierenden. In den 35 min erfährt man einiges Rund ums Web2.0. Die typischen Dinge von O´Realy bis zum Boom werden dort erwähnt. Für mich waren die Gespräche mit den StartUps sehr interessant und wie diese sich finazieren und um welche Summen es am Anfang bei der Finanzierung geht. Das Video schafft es sicher in der Web2.0 Community rum zukommen.Für alle Einsteiger ist das Video auch gut geeignet um sich ein Bild zumachen. Besonders gut wird klar, dass es nicht nur diese eine klare Definition von Web2.0 gibt, sonder Web2.0 eine große Frabskala ist, welche sehr bunt ist.

Das Video “e-Learning 2.0 und quality” von Graham Attwell ist ein seht gutes Video für eLearning. Gerade in den ersten 14 Min erklärt Attwell eLEarning2.0. Hierbei ist er wissenschafltich Korrekt und bennent auch Quellen auf welche er seine Aussagen stützt. In den restlichen 26 Minuten geht er noch auf die Themen Qualität von eLearning2.0, Assesment und Feedback ein. Alle Punkte werden klar dargestellt. Für einsteiger sicher am Anfang etwas schwer alles zu verstehen, aber ein sehr schöner Überblick. Die wichtigsten Schlagwörter werden auch immer im Video eingeblendet, so dass man diese sich notieren kann oder auch mitlesen kann. Sicher ist das aus lerntheoretischer Sicht wertvoll. eTeacher und eLecturer können das Video für ihren Unterischt verwenden um eine Einführung in eLearning2.0 zu haben. Es gibt noch weitere Videos von G. Attwell, die werde ich mir bei nächster Möglichkeit anschauen.

Also zwei Videos ca. 80 Minunten. Es lohnt sich die Zeit mal zu nehmen, wenn man gerade keine Lust mehr hat ein Paper zulesen oder die nächste Vorlesung vorzubereiten.

educamp 2008

EduCamp

Juhu, am Freitag früh geht es zum EduCamp. Das EduCamp ist im schönen Ilmenau, Thüringen. Das EduCamp findet in der Form eines BarCamps statt. Ich nehme aus der Wikipedia ein Zitat was ein BarCamp ist: “BarCamp is an international network of user generated conferences — open, participatory workshop-events, whose content is provided by participants — often focusing on early-stage web applications, and related open source technologies, social protocols, and open data formats.”

Ich freue mich schon riesig auf das Camp. “Lehren und Lernen 2.0″ ist der Titel für dieses Jahr. Ich bin gespannt die ganzen Bloger und Wissenschaftler zutreffen, deren Blogs und Paper ich in dem letztem Jahr gelesen habe.  Es ist sicher eine neue Erfahrung ein BarCamp zu besuchen gegebüber einer normalen Konferenz. Ich bin gespannt.

DeLFI 2007

Seit Montag dem 17.September läuft nun die DeLFI 2007 in Siegen. ich weiß noch gar nicht wie ich meine Einträge machen soll. Kurz die DeLFI ist eine Konferenz für den deutschsprachigem Raum für e-Laerning. O.K. wenn es für den deutschsprachigem Raum ist, sollte es vielleicht Computerbasiertem Lernen heißen, aber man hat sich wohl vor Jahren schon für e-Learning entschieden. Die Konferenz gefällt mir bis jetzt ganz gut. Ab heute ist auch die Infos 2007 auch Parallel zur DeLFI. Infos ist die Konferenz für die Didaktik der Informatik. Sie ist thematisch sehr nah an die DeLFI. Die ersten zwei Tage war nicht so viel los auf der DeLFI. Irgendwie sehr familier das ganze. Mein Prof. kennt die meisten anderen wichtigen Leute hier. Die Community kennt sich halt. Es gibt auch noch ein paar Aussteller hier. Für die läuft irgendwie das Geschäft nicht. Haben sich wohl mehr erhofft. Von den anderen habe ich gehört, dass in den letzten Jahren sehr viel mehr los war auf der DeLFI. Ich will aber nicht weiter drauf eingehen wieso hier wenig lost ist. Die Universität Siegen ist ganz schön. Das Problem ist, dass das Siegerland sehr bergisch ist. Die Uni ist verteilt auf verschiedene Hügel. Was ich loben muss ist das Studenwerk und damit auch die Mensa der Universität Siegen. Das Essen ist Prima. Es gibt Auswal und es ist z.B. Preisgünstiger als die Mensa in Aachen. So in meinen nächsten Beiträgen werde ich dann auf weiteren Inhalte eingehen. Ein Eintrag zum Web2.0 Workshop wird es auf jedenfall geben. Hier zu werde ich auch meine Mindmaps aus Mindmeister breit stellen.

Lernen –> e-Learning —>Blended Learning –> e-Hochschule?

In den letzen Monaten habe ich mich im Zuge meines Studiums und auch meiner Arbeit an einem e-Learnig Institut sehr viel mit dem Thema e-Learing beschäftigt. Vor allem hat mich interessiert wo die Reise wohl hingehen wird in der Zukunft. Es gibt einige Dinge die sich gerade in den letzen Monaten hervor getan haben. Sei es Second Life (www.secondlife.com ), welches uns ein Virtuelles Leben bietet, oder sei es Web 2.0 (O´Reilly Artikel) mit dem langen Ratenschwanz von all den 2.0 Begriffen. Ich habe viel Artikel, Blogs und Zeitschriften gelesen, die sich mit dem Thema beschäftigt haben. Leider konnte ich keinen wirkliche Zukunftsvisionen sehen bist jetzt. Natürlich will ich nicht überheblich sein, viele Ideen und auch neue Tools aus dem Web2.0 Sektor bringen einen Mehrwert für die Lehre. Leider fehlt mir das gesamt Konzept. Es wird an jeder Ecke etwas entwickelt, aber kein große Idee. Große Ideen kommen vielleicht von großen Gemeinschafte, gerade eben hat sich Hessen zum E-Learning Bundeland hervorgetan (ELearning Kompetenznetz: Hessen übernimmt Vorreiterrolle). Ich bin sehr gespannt was da passiert. Im Bereich der Betrieblichen Weiterbildung und Bildung passiert sehr viel und es werden sehr viele Konzepte entwickelt. Gerade SAP und IMC sind da auch vorne dabei. Beide Unternehmen sind auch in den Universitären Markt des e-Learnings Aktiv. Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit mit der Saar Universität (Ein Login für verschiedene Systeme der Hochschule ).

Gerade jetzt wo viele Universitäten sich neu orientieren im Zuge von Bologna und der Umstellung ihrer Studiengängen, sehe ich die Möglichkeit, dass man vieles an den Universitäten umstellt hinzu e-Hochschule. Die e-Hochschule sollte besser sein, als die jetzige Hochschule und bessere Absolventen hervor bringen. Mit den Fähigkeiten, die die neuen Studenten mit sich bringen und den technischen Möglichkeiten der Universität, kann man einige Lücken und Schwierigkeiten des alten Hochschulsystems beheben.

An vielen Hochschulen ist der der digitale Campus schon jetzt Realität ( z.B. www.campus.rwth-aachen.de und www.elearning.rwth-aachen.de ). Das Erste was die Hochschulen gemacht haben ist ihre Verwaltung zu digitalisieren. Dieses ist ja auch logisch, so sparen die Universitäten Geld und die Studenten Zeit. Der zweite Schritt, der sich erst bei einzelnen Instituten und nun aber über die ganze Hochschule verbreitet hat, ist das Materialien, Vorlesungsvideos und vielleicht Foren elektronisch zur Verfügung stehen. Mit diesen Diensten wird wieder Zeit und auch Geld gespart. Einiges davon bietet auch einen didaktischen Mehrwert. So ist die Schnittstelle vom Studenten zur Universität meist gut elektronisch abgedeckt. Die Punkte im Studium, wo ein Student einen persönlichen Austausch mit seiner Uni hatte, sind jetzt durch Webinterfaces ersetzt worden. Die Schnittstellen sind nicht zu 100% abgedeckt. Es gibt immer noch einige Dinge die man persönlich erledigen muss. Gut, ich halte fest, dass vieles administratoriche elektronisch geregelt wird. Das ist auch der Weg den die Industrieunternehmen gegangen sind. Sie haben auch erst in ihren Verwaltungen angefangen mit dem EDV-Einsatz, und dort Arbeitsprozesse verbessert. Mit der Zeit sind die Unternehmen auf die Idee gekommen auch z.B. Knowledgemanagement oder andere Bereiche des Unternehmens mit IT anzureichern.

Genau dieser Schritt muss auch nun in den Hochschulen vollzogen werden. Das heißt für mich wie kann ich an der e-Hochschule den Studenten in seinen Arbeitsprozessen unterstützen? Arbeitsprozesse beim Studenten sind zum Glück seit längerem sehr ähnlich und leicht identifizierbar. Mit Arbeitsprozessen während des Studiums meine ich nicht nur Lernprozesse, sondern auch alles Andere was ein Student in seinem Studentenleben an dem Campus unternimmt. Sei es der Hiwi Job oder seine Arrangements in der Hochschulpolitik oder der Fachschaftsarbeit. Es muss ein wirklicher digitaler Campus entstehen, der dem Studenten hilft sich auch mehr mit seiner Hochschule zu identifizieren und auch indem soziale Kontakte zu seinen Kommilitonen unterstützt werden.

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