Mo & die Barcamps (der Vortrag)

Momentan habe ich eine leichte schreib Blockade, daher kommen meine Beiträge alle mit Verspätung.

Letzten Dienstag habe ich einen kleinen Vortrag über meine Reisen zu den verschiedenen BarCamps, DNAdigital usw. gehalten. Den Vortrag habe ich Aufgezeichnet und stelle es jetzt hier zur Verfügung. Neben meinem Reisebericht, habe ich am Anfang kurz erklärt was Twitter ist und was ein BarCamp ist. Natürlich habe ich hierzu Ressourcen aus dem Netz benutzt. Konkret heißt es, ich habe mehre Videos präsentiert. Falls jemand die Videos sich in besserer Qualität ansehen möchte hier sind diese verlinket und aufgeführt.

Der Vortrag ist folgendermaßen gegliedert:

  • Twitter
  • Barcamps
  • SLS
  • Scoyo
  • EduCamp2 Berlin #ec08
  • Barcamp3 Berlin #bcb08
  • ZooTool Vorstellung
  • CommunityCamp Berlin #ccb08
  • DNAdigital OpenSpace 1&2 Berlin #dna_d

Viel Spaß beim Video-Vortrag

Lust zu twittern?

Hast Du schon von Twitter gehört oder willst Du wissen was Twitter ist? Im WIRED Magazine ist der passende Artikel über Twitter, welcher genial ist. Der Artikel von Clive Thompson beschreibt sehr gut was twittern bedeutet. Es ist keine Erklärung der Anwendung Twitter, sonder viel mehr des praktischen Nutzen von Twitter. Clive Thompson nett den Artikel mit gutem Grund “How Twitter Creates a Social Sixt Sense” .Wer jetzt neugierig geworden ist wie dieser sechte Sinn sich ausdrückt, sollte den Beitrag ansurfen und es lesen. Bei dem Versuch den Text zusammen zufassen würde zuviel verloren gehen. Obwohl der Artikel dem gleicht, was Chrisp und ich immer versuchen bei unseren Erfahrungsberichten über Twitter rüber zubringen. Schön das die “Tweethearts, Princes of Twitter and Kings of the Web” auf der ganzen Welt dasselbe erleben und empfinden.

EDUCAUSE Learning Initiative hat einen Beitrag über Twitter heraus gebracht: 7 Things You Should Know About TwitterFazit Hier wird Twitter im Hochschulkontext betrachtet. Der Beitrag wird mit einem Szenario aus der verteilten wissenschaftlichen Arbeit eingeleitet, bevor sieben Fragen zu Twitter beantwortet werden.

Wer keine Lust hat zu lesen kann sich auch erst einmal diese Videos über Twitter anschauen, aber das richtige Verständnis für den Nutzen kommt mit den Berichten rüber.

Ich kann jedem Twitter und die beiden Berichte empfehlen!

DNAdigital

Hier ist noch ein Interview vom DNAdigital OpenSpace am 03.11.2008 (s.h. Link) Im Video spricht Simon Wind mit Frau Mayer-Johanssen (Chief Design Officer und Managing Director von MetaDesign). Das Interview spiegelt sehr gut die Kernthemen, die angeprochen wurden über den Tag hinweg, wieder.

Was auffälig war auf dem DNAdigital OpenSpcae war, dass nur eine Top-Entscheiderin dabei war. Die Restlichen waren Manager (Ich entschuldige mich, falls ich eine Mangerin übersehen habe). Bei den Digital Natives waren überwigend der Teilnehmenden männlich. Ich sehe diese Situation, als bednklich an. Im Sinne der Zukunftsgestalltung sollte der Aspekt von Gender und Diversity nicht unbeachtet bleiben. Die Gesellschafft hat mehr zu bieten. Bin gespannt auf die nächsten Schritte und Ergebnisse.

DNADigital OpenSpace

Am 03.11.2008 war das große DNADigital OpenSpace. Eine gelungene Veranstalltung für unsere gemeinsame Zukunft an der ich teilnehmen durfte. Ich nehme an, dass das Program und die Form der Veranstalltung für die meisten Leser meines Blogs noch neu sind. So werde ich erst diese kurz einleiten. Die Leser die schon DNA Digital kennen können einfach die ersten paar Absätze überspringen und zu *** springen.

So was ist nun Thema bei DNA Digital? Wie der Name es sagt, es geht um DNADigital :-) also Digital Natives oder auch Net Generation genannt. Das ist die Generation die mit dem Internet, dem Handy und anderen digitalen Medien und Techniken aufgewachsen ist. Mir ist sehr wohl bekannt, daß zum Beispiel im eLearning die Begriffe für diese Genration umstritten sind. Im allgemeinen Kontext, sehe ich kein Problem Net Generation oder Digital Natives zu benutzen. Bei diesem Treffen wurden Digital Natives mit Top-Entscheidern aus der Wirtschaft zusammengebracht. Ein Beispiel für ein Top Entscheider, der mitgemacht hat ist Achim Berg (Vorsitzender der Geschäftsführung Microsoft Deutschland und Area Vice President International). Ziel war es den Führungskräften aus den Unternehmen, die Wünsche und Visionen der Digital Natives näher zubringen. Dieses passierte am Montag in Form eines OpenSpaces.

Ein OpenSpace ist als Veranstalltung ähnlich zu einem großem Workshop oder einem Ein-Tag-Seminar. Am Anfang kommen alle Teilnehmenden zusammen und lernen sich kennen. In unserem Fall wurden zweier Interviews zum Thema des Tages geführt: Enterprise 2.0 .Ein Digi und ein Wirti sollten dann als Partner zusammengehen. Nach 30 Minuten Dialog wurden dann ein paar Stichpunkte zu Enterprise 2.0, welche man sich in den Interviews gemacht hatte, an eine Metaplanwand angebracht.

So nun kommt man zu der Gruppenarbeitsphase des OpenSpaces. Bevor es los geht werden verschieden Themen von dem Teilnehmenden zusammengetragen, die bearbeitet werden sollen in kleinen Gruppen. Hier wurden

Kontrolle und Vertrauen
Offene Schnittstellen
Arbeitsplatz der Zukunft
Social Media Index
3 Kulturen
Programm DNAdigital (ZDF)
Produktfindung
Mehrwert von Onlineportalen
Ideenhaus / digital Zeitgeist
Bildung und Web 2.0
Geschäftsmodelle und Vertrauen
Brückenbau und wie geht es weiter…
Deutschland und Web 2.0 / E 2.0 im internat. Vergleich

als Diskussionspunkte vorgeschlagen.

In Bearbeitungsphase, gibt es ein paar Regeln die eine OpenSpace von typischen Workshops oder Seminaren unterschiedet. Der wichtigste ist, daß man solange bei einem Thema und Gruppe bleiben kann, solange man dort etwas beitragen kann oder etwas mitnimmt. Sobald man sich nicht richtig aufgehoben fühlt, ist es völlig in Ordnung sein Gruppe zu wechseln um woanders aktiv zu werden. Das nennt sich, das Gesetz der zwei Füße. So kommt mehr Dynamik in die Sache. Nach einer bestimmten Zeit, werden dann die Ergebnisse aus den Gruppenarbeiten allen präsentiert.

Mit den Ergebnissen sollen die Top-Entscheider und einige wenige Digital Natives zum IT-Gipfel fahren und diese dort Vorstellen und weitertragen. Beim IT-Gipfel wird Kanzlerin Merkel dabei sein, also ein Treffen von gewählten Mitgliedern der Gesellschaft mit den Top-Leuten der IT-Wirtschaft. Hier sollen Impulse gesetzt werden für den IT-Standort Deutschland (hoffe auf mehr wirkliche Impulse, als bei dem Bildungsgipfel).

*** So nun komme ich zu meinen Eindrücken und meine Meinung über das DNADigital OpenSpcae. Ich war überrascht wie viele Vertreter aus der Wirtschaft bei dem OpenSpace mitgemacht haben. Gut, wenn Microsoft und Telekom mitmachen, wollen eventuell andere nicht hinten anstehen. Eine genaue Liste der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist auf http://www.dna-Digital.de einzusehen. So waren tatsächlich die Hälfte der Partizipierenden aus den Führungsebenen der Wirtschaft und die andere hälfte waren Digital Natives im weitestem Sinne. Die Diskussionen und Ausarbeitungen in der verschiedenen Gruppen liefen auch sehr gut. Alle waren offen für andere Meinungen und haben gerne mitgemacht. Eine gewisse Zufriedenheit war bei den Top-Entscheidern zusehen, die ersichtlich Spaß an der Aktion hatten und auch viele bewegen wollen.

So sind am Ende auch einige Ergebnissen und Forderungen für den IT-Gipfel zusammen gekommen. Diese sind im Wiki der Mixxt-Platform zufinden: Link

Neben dem ganzen posotivem sind mir noch einige andere Punke aufgefalle. Bei einigen Themen und Digital Natives hatte ich das Gefühl, dass das eigen Intresse vertretten wurde. Ich empfand einige sehr wenige Digital Natives als zu sehr eigen fixiert und auf eigenem Profit auswaren. Dieses haben sie meist sehr gut als Allgemein-Interesse verkauft. Ich will dieses Verhalten nicht Bewerten, den sicher hat man selten die Möglichkeit so viel Aufmerksamkeit von Top-Entscheidern zubekommen.

Ich habe häufig zwischen den Verschiedenen Gruppen hin un her gewächselt und habe mir angehört was der “Zeitgeist” ist. Fast durchgehend wurden bei jedem Thema folgende Schlagworte angesprochen: Vertrauen, Ehrlichkeit, Angst, Kontrolle und Kommunikation. Daraus haben sich folgende Fragen abgeleitet: Wie bringe ich Ideen von Mitarbeitenden weiter ins Unternhemen und wie baue ich Mistrauen vertikal und horizontal in einer Organisationshirachie ab? Wie schließe ich die Kluft zwischen Digital Natives, Digital Imigrants und Digital Ignorants?

Ich bin fasziniert, dass ich überall mit diesen Fragen konfrontiert wurde. Scheinbar ist die nächste große Aufgabe Antworten auf diese Fragen zufinden, um eine Digitale Zukunft besser gestallten zu können für uns alle. Der Erfolg des OpenSpace wird sich an seine Auswirkungen messen lassen müssen. Es ist wünschens Wert, dass Projekte die aus den Ideen und Diskussionen vom DNA Digital entstehen auch an diese zurück gespiegelt würden. Gerade kleine Veränderungen in den Unternehmen die jetzt eventuell angestoßen werden, sollten mit allen geteilt werden. So würden die Top-Entscheider zeigen, dass sie die Prinzipien der Digital Natives verstanden haben. Es geht um Vertrauen und Kooperation über den den eigenen “Grenzen” hinweg. Gemeinsam in Netzwerken für sich und anderen das Beste bewirken sollte das Ziel sein.

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