DeLFI 2007

Seit Montag dem 17.September läuft nun die DeLFI 2007 in Siegen. ich weiß noch gar nicht wie ich meine Einträge machen soll. Kurz die DeLFI ist eine Konferenz für den deutschsprachigem Raum für e-Laerning. O.K. wenn es für den deutschsprachigem Raum ist, sollte es vielleicht Computerbasiertem Lernen heißen, aber man hat sich wohl vor Jahren schon für e-Learning entschieden. Die Konferenz gefällt mir bis jetzt ganz gut. Ab heute ist auch die Infos 2007 auch Parallel zur DeLFI. Infos ist die Konferenz für die Didaktik der Informatik. Sie ist thematisch sehr nah an die DeLFI. Die ersten zwei Tage war nicht so viel los auf der DeLFI. Irgendwie sehr familier das ganze. Mein Prof. kennt die meisten anderen wichtigen Leute hier. Die Community kennt sich halt. Es gibt auch noch ein paar Aussteller hier. Für die läuft irgendwie das Geschäft nicht. Haben sich wohl mehr erhofft. Von den anderen habe ich gehört, dass in den letzten Jahren sehr viel mehr los war auf der DeLFI. Ich will aber nicht weiter drauf eingehen wieso hier wenig lost ist. Die Universität Siegen ist ganz schön. Das Problem ist, dass das Siegerland sehr bergisch ist. Die Uni ist verteilt auf verschiedene Hügel. Was ich loben muss ist das Studenwerk und damit auch die Mensa der Universität Siegen. Das Essen ist Prima. Es gibt Auswal und es ist z.B. Preisgünstiger als die Mensa in Aachen. So in meinen nächsten Beiträgen werde ich dann auf weiteren Inhalte eingehen. Ein Eintrag zum Web2.0 Workshop wird es auf jedenfall geben. Hier zu werde ich auch meine Mindmaps aus Mindmeister breit stellen.

Geld oder Ehre? Gibt es überhaupt Geld und Ehre?

In letzter Zeit überlege ich sehr viel darüber nach wie wohl mein Leben jetzt irgendwie werden soll, da sich mein Studium sich dem Ende neigt. Die Ideen und Träume die ich hatte, als ich vor langer langer Zeit mit dem Studium angefangen habe, sind nicht mehr so klar. Damals habe ich mit dem Studium der E-Technik angefangen und nach zwei Semester zur Informatik gewechselt. Dieses an sich brachte schon eine wechsel der Träume mit sich. Nach dem Abitur habe ich gedacht, ich studiere so ca. 5 Jahre (höchstens). Dann nach dem Studium fange ich einen gut bezahlten Job als Ingenieur an, bei Siemens, Sony oder sonst so ein Weltkonzern an. Die technische Informatik sollte es sein wo ich Roboter (Industrieroboter) entwickeln kann. Damals gab es das Fach noch nicht als eigenen Studiengang. So meine großen Irrtümer waren schon an den Ideen fest zumachen…. Der Job als Entwicklungsingenieur ist nicht wirklich gut bezahlt (also natürlich gegenüber was man auf derselben Ebene im Management oder Beratung verdient). Das Andere ist wohl, dass mir der Job als Ingenieur in der Entwicklung, der meist ein “Kellerjob” ist, mir wenig Spaß gemacht hätte. Die Entscheidung zu einem anderen Studiengang zu wechseln war wohl sicher richtig, obwohl ich damals aus anderen Motiven gewechselt habe. Nun habe ich Informatik mit Nebenfach Psychologie studiert. Ich merke nun, dass die Arbeitswelt ganz anders ist als ich es gern hätte. Die Jobs die es momentan für Informatiker gibt sind meist die Selben, Entwickler für JAVA Applikationen oder SAP Entwickler. Natürlich haben sich die Unternehmen ganz tolle Titel für diese Jobs sich ausgedacht, wie Consultant für Prozessabwicklung oder ähnliches. Diese Jobs hätte man (ich) auch machen können wohl mit 1/3 des Umfanges eines Informatikstudiums an der RWTH Aachen. Diese Art der täglichen Tätigkeiten wird nicht schlecht bezahlt. Es gibt auch noch die tollen Berufe, als richtige Berater bei McKinsey oder BSG und den ganzen anderen Berater Häuser. Hierfür hätte man auch keine Informatik studieren müssen, aber der/die Consultant/in wird unglaublich gut bezahlt. Es ist jährlich ungefähr 70% bis 100% mehr Gehalt, als das Gehalt an der Universität ein wissenschaftlicher Mitarbeiter mit einer vollen Stelle verdient. Jetzt komme ich zum eigentlichen Problem, für was soll man (in diesem Falle ich) mich entscheiden (eigentlich habe ich schon eine Entscheidung). Der Job als Berater bring Geld und das nicht mal schlecht, mein Lebensstandart ändert sich direkt. Der Job bringt das viele Reisen mit sich. Man ist meistens drei Nächte im Hotel und mit seiner Crew vom Büro unterwegs. Toll ist auch, man darf immer einen Anzug tragen, was mir persönlich gefällt, aber da kenne ich genug Leute die das anders sehen. Wird man nun aber Wissenschaftler und promoviert bekommt man Ehre für seine Arbeite, naja nicht gerade wenn man für die Tabakindustrie forscht oder an einem Stoffentwickelt was in BC-Waffen seinen Einsatz findet. Meistens kann man mit dem was man forscht etwas Kleines veränder. Mit etwas Glück kann man auch etwas Großes ändern in der Welt. Der Bereich in dem ich gerne wissenschaftlich arbeiten würde ist e-Learning. E-Learning denke ich ist ein Forschungsfeld welches auch einen gewissen sozialen Aspekt abdeckt. Der Job an der Universität ist mies bezahlt im Falle, dass man Ingenieur oder Informatiker ist. Für Geisteswissenschaftler kann es eventuell ja gut sein, kann mir da aber kein genaues Bild darüber machen. Ein plus für die Arbeit an der Uni (naja wenn man nicht gerade am WZL, IKA oder anderen Größenwahnsinnigen Instituten ist, was aber ein anderes Thema ist) hat man selbst die Kontrolle über seine Zeit. Man kann neben dem Beruf noch in einem Verein tätig sein, als aktiver Sportler oder auch als Trainer, Vorstand usw. Man hat ein soziales Netz, was nicht das Unternehmen ist. Gut ich fass zusammen:

 

Universität

Unternehmensberatung

IT-Unternehmen

Geld

+++

+

Zeit

++

-

Nutzen für die Gesellschaft

++

-

Soziales Netz

++

-

+

Ich würde mich sehr über Kommentare zur der Tabelle freuen. Ich denke die Tabelle ist sehr stark von meinen sehr subjektiven Eindrücken geprägt.

Eine gute Sache an der Universität ist auch, dass man an einer Selbständigkeit arbeiten kann. Ich habe keine Ahnung wie man an einer Selbständigkeit arbeiten kann, wenn man wo anders arbeitet. An der Universität hat man die nötige Zeit seine Ideen und Gedanken zu sortieren. Dieses führt dann auch zur Möglichkeit gute Pläne zu schmieden! ( J ) Ein Punkt, was ich natürlich vergessen habe zu erwähnen bis jetzt. Geld kann sehr wohl meine niederen gelüste stillen. Diese Dinge sind nicht gerade moralisch oder gesellschaftlich Sinnvoll. Schicke Autos, schicke Damen und schicke Partys die man(n) sich so wohl wünscht. Zu den Sachen kommt noch, dass man in der Zeit die man frei hat als Berater z.B. man sehr gute Reisen machen kann. So mit stelle ich mir die Frage: Geld oder Ehre?

Was Unterscheidet mich und meine Freunde von einem Sechstklässler und seinen Freunden?

Nicht sehr viel! Musst ich heute im Zug feststellen. Der Sechstklässler trägt die Klamotten, die wir uns nicht leisten können oder wollen, weil diese einfach überteuert sind. Der Sechstklässler hat an sich besseres elektronisches Equipment, d.h. bessere Handys, PS2 und unglaubliche Kopfhörer. Der Sechstklässler hört sich wohl gerne Paul Panzer an (Nein, Dünsten…das ist mindestens ein Unterscheid von 60°) und steht auf dieselbe Musik. Die Sechstklässler bemerkten auf, sie hätten Ihren Laptop doch mit nehmen können, als sie mich an meinem schreiben sahen.

Irgendwie hat mich diese Begebenheit gefreut, ich habe gesehen, dass sich wohl einiges im Leben nie (oder sehr spät) ändert. Sagt man nicht, der Erwachsene, der Kind geblieben ist, ist Glücklich?!

Web 2.0 … viele Dinge nennen sich einfach so Web 2.0

In letzter Zeit habe ich sehr viel gelesen was Alles eine Web2.0 Anwendung ist. Es werden auch oft Dinge mit Titeln wie Social Software oder Folksonomy betitelt die nicht immer dem entsprechen. Ich weiß, eigentlich nicht wieso mich das aufregt jedes mal. Dies ist eingentlich die Sache, der jenigen die es schreiben und die es lesen. Leider ist es in moment (also nach meinem Gefühl), dass jeder einfach etwas über Web2.0 schreiben kann oder sogar sein Produkt hat “Web2.0 Inside”. Ist der einsatz von Webkomponenten die auf AJAX basieren schon eine Berechtigung seine Dienst ein Web2.0 Dienst zunennen. Social Networking und Folksonomy sind zwei Begriffe die ich von O`Reilly her kenne, aber nun gibt es noch die Wörter wie Soical Bookmarking oder Social Software… ich muss zugeben in diesem Augeblick weiß ich gar nicht wer diese Begriffe eingeführt. So wird es wohl eine Weile für mich ein Rätsel bleiben was diese den nun genau bedeuten oder definiert sind. Es gibt einige Bücher die diese Titel tragen, aber diese erschienen Titel sind jünger, als ich bis jetzt Artikel gefunden habe mit den Schlagwörter. Ich würde mir wünschen, dass Autoren viel öffter begründen würden wieso sie etwas als Web2.0 oder SocialSoftware identifiziert haben. Für mich ist der Einsatz von RSS-Feeds nicht gerade eine Begründung für Web2.0. Viel öffters könnte man vielleicht schreiben, dass man auch Tools einsetzt, welche auch erflogreiche Webseiten mit dem Status Web2.0 einsätzen, auch benutzt.

Auf der Seite http://www.go2web20.net/ findet man wohl die größte Ansammlung an Webdienste die sich den Titel Web2.0 gegeben haben. Zum Glück würde ich sagen, sind die Meisten angegbenen Dinste auch irgendwie Web2.0 und inovativ auf ihrer Art und Weise.

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